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Verfasst: So 2. Mai 2010, 16:54
von Heinrich Julius von Jagonburg
Original von Carmen de Mora-Trauenstein
Und überhaupt: Die Schulen jammern doch selbst immer, dass sie keine Erziehungseinrichtungen und auf die Zusammenarbeit mit den Eltern angewiesen sind. Dann sollen sie sich auch aus der Bewertung der Charaktereigenschaften der Kinder heraus halten. Ende der Durchsage!
Davon abgesehen, dass ich selbst gegen die Kopfnoten bin - jemals vor einer Schulklasse gestanden?

Verfasst: Mo 3. Mai 2010, 14:02
von Carmen I.
Ich? Ja allerdings, zwar nur im Rahmen einer Projektwoche, aber ich habe mich nicht toll gefühlt. :D Gehört eher zu den Erfahrungen: Man muss wirklich nicht alles im Leben mal erlebt haben. ;)

Verfasst: Mo 3. Mai 2010, 14:06
von SRM
Original von Heinrich Julius von Jagonburg
vor einer Schulklasse gestanden?
Ich ja, auch wenn es an der Uni war ;) Regelmäßig Vorlesungen oder eben Unterricht zu halten, ist nicht ganz so einfach, wie man denkt ;)

Verfasst: Mo 3. Mai 2010, 15:08
von Heinrich Julius von Jagonburg
Ich bin der Meinung, wenn man vor einer Hauptschulklasse steht und schon keine Schrotflinte gestellt kommt, dann sollte man wenigstens Kopfnoten verteilen können. Wobei das keine prinzipielle Lösung ist sondern nur an Symptomen rumdoktert.

Verfasst: Mi 5. Mai 2010, 14:05
von Carmen I.
Ich bin der Meinung, wer eine solche extremistische Ansicht vertritt, der sollte sich tatsächlich nicht vor eine Hauptschulklasse stellen.... es könnte sein letzter Auftritt gewesen sein...... :rolleyes:

Einer meiner Freunde ist Lehrer an einer Hauptschule in einem sozialen Brennpunkt. Es ist nicht immer leicht dort zu unterrichten, aber es ist durchaus möglich die jungen Leute zu "begeistern" und so zum Mitmachen zu motivieren. Soll vorkommen, dass man dabei auch was lernt. Auf jeden Fall ist es heutzutage eine Herausforderung Lehrer zu sein, die wesentlich mehr psychologisches Geschick erfordert, als vor 60 Jahren, als sich Lehrer noch mit dem Rohrstock Gehör verschaffen konnten (und auch wollten). Und? Zwingt ja niemand jemanden Lehrer zu werden. ;)

Verfasst: So 9. Mai 2010, 17:48
von Heinrich Julius von Jagonburg
Original von Carmen de Mora-Trauenstein
Ich bin der Meinung, wer eine solche extremistische Ansicht vertritt, der sollte sich tatsächlich nicht vor eine Hauptschulklasse stellen.... es könnte sein letzter Auftritt gewesen sein...... :rolleyes:
Ironie setzt halt Intelligenz beim Empfänger voraus.

Verfasst: So 9. Mai 2010, 17:51
von Cameron Philips
Original von Heinrich Julius von Jagonburg

Ironie setzt halt Intelligenz beim Empfänger voraus.
Und 'Witz' beim Sender.

Verfasst: So 9. Mai 2010, 20:25
von Heinrich Julius von Jagonburg
Original von Cameron Philips
Und 'Witz' beim Sender.[/quote]

Humor ist Geschmacksfrage. Ironie nicht von ernst zu nehmenden Aussagen unterscheiden zu können, ist eine Frage der Kapazität. Extremistische Ansichten werde ich mir sicherlich nicht unterstellen lassen.

Verfasst: So 9. Mai 2010, 21:01
von Carmen I.
Original von Heinrich Julius von Jagonburg

Ironie setzt halt Intelligenz beim Empfänger voraus.
Ohne den Absender wirklich zu kennen, ohne seinen Tonfall zu hören und seine Mimik zu sehen?

Wenn man schon Sprüche klopfen möchte, dann aber auch so, dass das Gegenüber nichts mehr erwidern kann. Sonst bringt es keine Lacher. ;)

Verfasst: So 9. Mai 2010, 22:11
von Cameron Philips
Ich fand meinen Konter aber trotzdem gut :P

Ein grinsen wäre auf meinen Satz übrigens die richtige Antwort gewesen.