Verfasst: Do 24. Sep 2009, 12:45
Das stimmt, das ist in diesem Fall nicht nötig.Original von Lord of Macshire
Sie brauchen mir das Wort nicht im Munde umzudrehen.
Das, was von Ratelon über ist und als Imperia-Freistein bekannt ist.
https://ratelon.nationen.org/boards/
Das stimmt, das ist in diesem Fall nicht nötig.Original von Lord of Macshire
Sie brauchen mir das Wort nicht im Munde umzudrehen.
Auch falsch. Es ist eine finale Sanktion.Original von Joshua Weisberg
Verzeihung aber das ist wirklich grob falsch. Sanktioniert wird da gerade niemand. Im Gegenteil - man raubt sich die Möglichkeit einer Sanktion.
Ich veranstalte evtl. bald eine Epikur-Vorlesung. Schauen Sie doch mal reinOriginal von Jürgen Haitner
Auch falsch. Es ist eine finale Sanktion.
1. Das Individuum steht über der Gesellschaft.Original von Jürgen Haitner
Doch. Sie müssen meine Auslegung nicht falsch auslegen.
Die Todesstrafe ist kein Mord, sondern eine Sanktion des Staates für eine Straftat. Jeder, der vorher einen Mord o.ä. begeht, weiß, welche Rechtsfolgen dies hätte. Er ist nur so lange hilflos, wie er die Tat nicht vollendet - er ist also selbst verantwortlich und in keinster Weise "hilflos"!
Sie ekeln mich an. Sie würden eher Partei für einen Mörder ergreifen und seine Tat verharmlosen, anstatt an die Opfer, die Angehörigen und vor allem an die Gesellschaft zu denken?!
Aber natürlich wir Recht daraus, wenn die Todesstrafe gesetzlich fixiert ist.
Wo bitte führt es hin, dass das Gesetz vorschreibt, wer wählen darf und wer nicht?
Falsch. Das Individuum ist Teil der Gesellschaft. Auch der einzelne muß sich unter Umständen dem Allgemeinwillen unterordnen. Das ist das Prinzip einer zivilisierten Gesellschaft. Ich möchte hier nicht das vielgebrachte Steinzeitklischee bedienen, denn der Höhlenmensch hatte mit Sicherheit mehr Gemeinschaftssinn als die heutige Gesellschaft. Ohne diesen hätte er nämlich nicht lange überlegt.Original von Hans Sack
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1. Das Individuum steht über der Gesellschaft.
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Der Steinzeitmensch hatte auch ganz andere Lebensbedingungen. Er lebte in der überschaubaren und aufeinander existenziell angewiesenen Kleingruppe. Fü die Kleingruppe ist ein enges und sozial hierarchisches Zusammenleben auch heute noch wünschenswert. Daher respektieren und fördern die Konservativen auch das Familienleben als Fundament einer freien Gesellschaft.Original von Lord of Macshire
...denn der Höhlenmensch hatte mit Sicherheit mehr Gemeinschaftssinn als die heutige Gesellschaft. Ohne diesen hätte er nämlich nicht lange überlegt.
Rechtspositivistisch argumentiert. Da scheiden sich dann wieder die Geister.Wenn der Staat tötet, tötet er das im Rahmen der geltenden Gesetze und des aktuellen Rechts. Er mordet dann nicht, sondern vollzieht das Recht.
Recht so. Aber was in der Familie und Kleingruppe funktioniert, kann auch für die Gesellschaft als ganzes kein Fehler sein. Letztlich geht es hier aber nur darum, daß es nicht das Individuum ist, was über der Gesellschaft steht. Das Individuum braucht seine Freiheiten, aber IN der Gesellschaft und nicht auf Kosten der Gesellschaft.Original von Victoria Sewell
Der Steinzeitmensch hatte auch ganz andere Lebensbedingungen. Er lebte in der überschaubaren und aufeinander existenziell angewiesenen Kleingruppe. Fü die Kleingruppe ist ein enges und sozial hierarchisches Zusammenleben auch heute noch wünschenswert. Daher respektieren und fördern die Konservativen auch das Familienleben als Fundament einer freien Gesellschaft.
Für die Ebene der Großgesellschaft müssen jedoch andere Regeln und Formen des Zusammenlebens gefunden werden.
Falsch Die Gesellschaft Existiert einzig um das Individuum zu stützen und sein Überleben zu vereinfachen. Ohne Individuum gibt es auch keine Gesellschaft.Original von Lord of Macshire
Falsch. Das Individuum ist Teil der Gesellschaft. Auch der einzelne muß sich unter Umständen dem Allgemeinwillen unterordnen. Das ist das Prinzip einer zivilisierten Gesellschaft. Ich möchte hier nicht das vielgebrachte Steinzeitklischee bedienen, denn der Höhlenmensch hatte mit Sicherheit mehr Gemeinschaftssinn als die heutige Gesellschaft. Ohne diesen hätte er nämlich nicht lange überlegt.
Wenn der Staat tötet, tötet er das im Rahmen der geltenden Gesetze und des aktuellen Rechts. Er mordet dann nicht, sondern vollzieht das Recht.