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Verfasst: So 13. Sep 2009, 15:29
von Tony Gold
Original von Kathryn Janeway
Falkenstein hat das doch gesagt. Linke/Autonome seien harmlos.
Wupp, glatt übersehen - nein, da hat er eindeutig unrecht, aber ich glaube auch er meinte das anders - oder ich hoffe dies, auch Linksautonome können extrem gefährlich sein.
Original von Montgomery Scott
z. B.?
Zum Beispiel gibt es bei uns in der Ecke des Öfteren gewaltsam endende Auseinandersetzungen mit Linksautonomen die mit Blockaden etc bei der Bundeswehrkaserne nen Abzug aus Afghanistan fordern, was auch die in Deutschland linkste Partei, die Linke (nur große parteien gezählt) als eines ihrer ausdrücklichen Ziele formuliert hat (oder?)
RE: Linksterror
Verfasst: So 13. Sep 2009, 15:29
von Tony Gold
Original von Kathryn Janeway
Einiger linker Überzeugungen, nicht aller linker Überzeugungen.
Korrekt, so wie nicht alle Rechten zwangsweise was gegen Juden haben. Links- und Rechtsextreme Ansichten sind breit gefächert

RE: Linksterror
Verfasst: So 13. Sep 2009, 15:30
von Kathryn Janeway
Original von Tony Gold
Korrekt, so wie nicht alle Rechten zwangsweise was gegen Juden haben. Links- und Rechtsextreme Ansichten sind breit gefächert
Richtig. Es wünschen sich ja auch nicht alle Rechten das Rrrrreich zurrrrrück.
Verfasst: So 13. Sep 2009, 15:31
von Johannes Georg Graf von Falkenstein
Original von Kathryn Janeway
Falkenstein hat das doch gesagt. Linke/Autonome seien harmlos.
Hab ich nicht. Lesen bildet.
Verfasst: So 13. Sep 2009, 15:32
von Montgomery Scott
Original von Tony Gold
Zum Beispiel gibt es bei uns in der Ecke des Öfteren gewaltsam endende Auseinandersetzungen mit Linksautonomen die mit Blockaden etc bei der Bundeswehrkaserne nen Abzug aus Afghanistan fordern, was auch die in Deutschland linkste Partei, die Linke (nur große parteien gezählt) als eines ihrer ausdrücklichen Ziele formuliert hat (oder?)
Eine einzelne Übereinstimmung zeigt im Allgemeinen gar nichts, daher ist ja z. B. auch die Reductio ad Hitlerum ein Scheinargument. Der Abzug aus Afghanistan wird auch von der NPD gefordert. Diese Forderung ist also
an sich weder als links noch als rechts zu bezeichnen.
Verfasst: So 13. Sep 2009, 15:32
von Tony Gold
Man kann einfach nich sagen "Das sind DIE linken Ansichten" oder "Das sind DIE rechten Ansichten", dafür gibt es zu viele Ansichten die Vertreter beider Extreme haben. Und dass Pazifismus nun unbedint Dreh- und Angelpunkt der linken Politik ist kann ich keinesfalls bestätigen, man sehe sich nur mal die UdSSSR an

Verfasst: So 13. Sep 2009, 15:34
von Tony Gold
Original von Montgomery Scott
Eine einzelne Übereinstimmung zeigt im Allgemeinen gar nichts, daher ist ja z. B. auch die Reductio ad Hitlerum ein Scheinargument. Der Abzug aus Afghanistan wird auch von der NPD gefordert. Diese Forderung ist also an sich weder als links noch als rechts zu bezeichnen.
Ach, aber da einige wenige Linke den Pazifismus auf ihrer Flagge stehen haben (Wobei sie nicht die ersten wären die Frieden durch Gewalt wollen, aber das wäre ja ohnehin wie f... für die Jungfäulichkeit

) muss das DAS zentrale linke Argument sein?

RE: Linksterror
Verfasst: So 13. Sep 2009, 15:43
von Lady Enigma
Original von Montgomery Scott
Weil Pazifismus ein zentraler Bestandteil linker Überzeugungen ist. Bei rechtem Gedankengut kann man das kaum behaupten.
Meinst du das ernst?
Verfasst: So 13. Sep 2009, 15:44
von Montgomery Scott
Tony Gold: "Links", "antikapitalistisch", "kommunistisch", "sozialistisch", das sind keine Synonyme. Stalin war wahrscheinlich irgendwie ein Kommunist, "links" nach heutigen Maßstäben war er ganz sicher nicht.
Naja, Du wolltest mir zeigen, dass "Raus aus Afghanistan" eine linke Forderung ist, indem zu darauf hinwiest, dass die Linke das fordert. Die Linke fordert auch Pazifismus und verurteilt Gewalt. Wir sind also bei +/-0. Du hast die Beweislast

Verfasst: So 13. Sep 2009, 15:49
von Sven Wenzel
Um sich mal konkret auf die Situation in Hamburg in den letzten beiden Tagen zu beziehen:
Jedes Jahr ist hier in der Stadt um diese Zeit die gleiche Diskussion. Das Schanzenfest findet statt, obwohl nicht angemeldet, der Innensenator und die Polizei, beide mit der gesamten Situation komplett überfordert, sind nicht in der Lage das zu unterbinden. Und nach Ende des Schanzenfestes immer die gleichen Krawallen. Die Polizei hat mittlerweile auch alle Strategien durch, wobei es sicherlich am schlimmsten unter Schill und Nagel war. Und mittlerweile nervt die Diskussion, die - aus meiner Sicht - extrem künstlich empört geführt wird, um das Schanzenfest schon mehr als die ganze Veranstaltung selber.
Die Demo am Tag zuvor war genauso sinnlos und das Ende mit Krawallen war abzusehen.