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Verfasst: Di 17. Feb 2009, 19:26
von Robert Cullen
ich finde das Mittelding der sozialen MW nicht schlecht...

Verfasst: Di 17. Feb 2009, 19:46
von Wolfgang Müller
Original von Konrad Grimm

Marktwirtschaft... Planwirtschaft... alles Phänomene einer Gesellschaft von Besessenen.
Wir schaffen die Wirtschaft einfach ab, dann haben wir weniger Ärger. :evil:

Verfasst: Di 17. Feb 2009, 20:00
von Montgomery Scott
Original von Robert Cullen
ich finde das Mittelding der sozialen MW nicht schlecht...
Darunter kann man aber eben verstehen was man will. Die SMW hat ja tatsächlich sowohl Liberalismus als auch Marxismus als Eltern. Aber wenn Walter Eucken sehen müsste, was heute alles als SMW bezeichnet wird, würde er sich wünschen, er müsste es nicht sehen.

Verfasst: Di 17. Feb 2009, 20:52
von pjotr
Original von Konrad Grimm

Was meinst Du mit "internationalen Regimes"? Sowas wie die EU und die UN?
Naja, was man generell so als internationale Regime bezeichnet, sowas wie EU in geringem Ausmaß, die UN schon vielmehr. Vor allem aber sachen wie WTO, Weltbank, GATT, GATS, etc.pp.

Verfasst: Di 17. Feb 2009, 21:06
von Konrad Grimm
Original von pjotr
Naja, was man generell so als internationale Regime bezeichnet, sowas wie EU in geringem Ausmaß, die UN schon vielmehr. Vor allem aber sachen wie WTO, Weltbank, GATT, GATS, etc.pp.
Diese Institutionen sind aber doch gerade die Antwort der Nationalstaaten auf ihren - im Wortsinne - begrenzten Handlungsspielraum.

Verfasst: Di 17. Feb 2009, 21:08
von pjotr
Original von Konrad Grimm

Diese Institutionen sind aber doch gerade die Antwort der Nationalstaaten auf ihren - im Wortsinne - begrenzten Handlungsspielraum.
Wieso sollten sich Nationalstaaten denn in einem multilateralen Vertrag zu irgenwelchen politischen Maßnahmen verpflichten, um damit Handlungsspielraum für sich herzustellen? Das ist doch absurd.

Verfasst: Di 17. Feb 2009, 21:13
von Konrad Grimm
Original von pjotr
Wieso sollten sich Nationalstaaten denn in einem multilateralen Vertrag zu irgenwelchen politischen Maßnahmen verpflichten, um damit Handlungsspielraum für sich herzustellen? Das ist doch absurd.
Weil damit die internationale Anarchie aufgehoben wird, Regeln für die Konkurrenz geschaffen werden und damit auch die Möglichkeit besteht, den ruinösen Wettbewerb der Standorte zu beenden.

Verfasst: Di 17. Feb 2009, 21:16
von pjotr
Werke wie GATS oder GATT verlagern aber die Anarchie lediglich von der internationalen Ebene auf die nationale Ebene (bzw. durch Freihandelsabkommen ja im Endeffekt doch wieder auf die internationale Ebene).

Verfasst: Di 17. Feb 2009, 21:43
von Konrad Grimm
Original von pjotr
Werke wie GATS oder GATT verlagern aber die Anarchie lediglich von der internationalen Ebene auf die nationale Ebene (bzw. durch Freihandelsabkommen ja im Endeffekt doch wieder auf die internationale Ebene).
Angesichts meiner "Deregulierung ist auch Regulierung" - Auffassung widerspreche ich da. Allein dadurch, dass überhaupt Regeln geschaffen werden, erobert die Politik als solche ja ihre Vorherrschaft gegenüber dem Primat der Ökonomie zurück.

Verfasst: Di 17. Feb 2009, 21:48
von pjotr
Das seh ich anders. Die Argumentation dass man jemandem der frei Handeln kann nur deswegen seine Handlungsfreiheit abspricht weil es irgendeine abstrakte Entität "Staat" ist die sie ihm ermöglicht macht meiner Ansicht nach keinen Sinn. Was ist daran besser oder schlechter, als wenn der Markt ihm ohne Zuspiel des Staates diese Freiheit erlaubt?