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Verfasst: Sa 21. Feb 2009, 17:25
von Wolfgang Müller
Original von pjotr

[so]Bei uns musst du der jeweiligen Konfession (also entweder katholisch oder evangelisch) angehören um am Religionsunterricht teilzunehmen, alle anderen brauchen dafür eine Ausnahmegenehmigung. Ohne Genehmigung und Konfession nimmt man automatisch am konfessionslosen Ethikunterricht teil[/so]
[so]
So ist es. Alle anderen wurden in Ethik gesteckt, in der Grundschule gab es sogar keinen evangelischen Religionsunterricht, weil die Schülerzahlen zu gering waren. Die hatten dann Ethik gehabt.
[/so]

Verfasst: Sa 21. Feb 2009, 17:28
von Robert Cullen
*so* dann hatten Sie echt blöden Reliunterricht, keinen "richtigen", ich hatte nur neutralen, von der 1 bis zur 10... und eigentlich auch die 11 und 12 war bei den anderen neutral (ich hatte Philo) *so*

Verfasst: Sa 21. Feb 2009, 17:36
von Wolfgang Müller
*so*
So was nennt sich Ethik oder Religionskunde.

Religionsunterricht dagegen hat die Aufgabe, die Schülerinnen und Schüler mit den Lehren der jeweiligen Religion vertraut zu machen und streift andere Themenkomplexe nur.

Du hattest keinen richtigen Religionsunterricht, sondern das was man eigentlich unter Ethik versteht.

Scheinbar hast du die Links doch nicht nicht angeklickt und nicht mal gegooglet, was Religionsunterricht, Religionskunde und Ethik überhaupt bedeuten, sondern schreibst dir hier einfach nur nen Blödsinn zu Recht, der deine Sim total unglaubwürdig erscheinen lässt.
*so*

Verfasst: Sa 21. Feb 2009, 19:57
von Robert Cullen
*so* vielleicht sind sie einfach nur zu lange aus der Schule, denn Religionskunde, gab es nie auf meinem Plan. Nie bei Freunden nirgends. Glauben Sie mir, wenn ich wollte könnte ich eine ganze Müll im Internet finden und ihnen präsentieren. Mein Sim ist ein normaler Mensch, Sie hingegen verkrampfen sich auf etwas was Sie gelesen und erleben mussten. Aber das passt zu ihrem Sim, links ist ja gerne mal fest im glauben, auch bei unsinn. Aber ich sehe, du hast einfach was gegen Religionen allgemein, ich würde fast drauf wetten, du warst im ehemaligen Osten in der Schule.*so*

Verfasst: Sa 21. Feb 2009, 23:36
von Wolfgang Müller
*so*
Hä, was ist denn das hier für ne Scheiße? Du wirst hier langsam simschweinisch und anmaßend.
Ich komme aus Rheinland-Pfalz, um genau zu sein, aus dem erzkatholischen Rheinland. Zur Zeit bin ich im übrigen noch auf der Berufsschule, Vollzeitschule hatte ich zuletzt 2007, du Held.
Achja, ich hatte katholischen Religionsunterricht und weiß das es von Lehrer zu Lehrer unterschiedlich ist, wie das Christentum fokusiert wird, weiterhin ist ein Faktor, auf was für eine Schule man geht. Auf der Höheren Berufsfachschule war Religionsunterricht quasi nur noch Religions- und Weltanschauungskunde, weil bei uns neben Katholiken, auch Evangelische, Muslime, Konfessionslose, Baptisten etc. saßen.
Achja, ich bin zwar RL Agnostiker und betrachte Kirchen kritisch, mit meiner Spielfigur bin ich weitaus radikaler, weil diese Atheist ist.
*so*

Verfasst: So 22. Feb 2009, 00:58
von pjotr
Original von Robert Cullen
[...]
[so]Bitte? Ich betreibe seit mittlerweile 9 Jahren IRL Bildungspolitik, und egal ob jeglicher normativer Streitereien in der Politik, haben bisher wengistens begrifflich zumindest alle mit denen ich zusammen gearbeitet habe (ob nun konservativ, liberal, sozialistisch) die Unterscheidung zwischen Religionsunterricht und Religionskunde so machen können[/so]

Verfasst: So 22. Feb 2009, 10:03
von Robert Cullen
Original von Wolfgang Müller
*so*
Hä, was ist denn das hier für ne Scheiße? Du wirst hier langsam simschweinisch und anmaßend.
Ich komme aus Rheinland-Pfalz, um genau zu sein, aus dem erzkatholischen Rheinland. Zur Zeit bin ich im übrigen noch auf der Berufsschule, Vollzeitschule hatte ich zuletzt 2007, du Held.
Achja, ich hatte katholischen Religionsunterricht und weiß das es von Lehrer zu Lehrer unterschiedlich ist, wie das Christentum fokusiert wird, weiterhin ist ein Faktor, auf was für eine Schule man geht. Auf der Höheren Berufsfachschule war Religionsunterricht quasi nur noch Religions- und Weltanschauungskunde, weil bei uns neben Katholiken, auch Evangelische, Muslime, Konfessionslose, Baptisten etc. saßen.
Achja, ich bin zwar RL Agnostiker und betrachte Kirchen kritisch, mit meiner Spielfigur bin ich weitaus radikaler, weil diese Atheist ist.
*so*
*so* Dann siehst du mal das Problem, die verschiedenen Länder haben verschiedene politische Ansätze auch in der Bildung, sonst gäbe es ja Pisa nicht. Um aber mal auf deine Ethik zurückzukommen: sie ist eigentlich ein Teilbereich der Philosophie. Sie beschäftigt sich mit, was der Mensch ist, wie er ist und warum er Religionen hat, aber nicht mit den Religionen.
Die Ethik (altgriechisch ἠ¸¹º® (ἐÀ¹ÃÄ®¼·) thik (epistm) „das sittliche (Verständnis)“, von ἦ¸¿Â thos „gewohnter Sitz; Gewohnheit, Sitte, Brauch; Charakter, Sinnesart“, vergleiche lateinisch mos) ist eines der großen Teilgebiete der Philosophie und befasst sich mit Moral. Cicero übersetzte als erster êthikê in den seinerzeit neuen Begriff philosophia moralis[1], der seitdem in der lateinsprachlichen Philosophie verwandt wurde.
Die Ethik – und die von ihr abgeleiteten Disziplinen (z. B. Rechts-, Staats- und Sozialphilosophie) – bezeichnet man auch als „praktische Philosophie“, da sie sich mit dem menschlichen Handeln befasst (im Gegensatz zur „theoretischen Philosophie“, zu der die Logik, die Erkenntnistheorie und die Metaphysik als klassische Disziplinen gezählt werden).

Als Bezeichnung für eine philosophische Disziplin wurde der Begriff „Ethik“ von Aristoteles eingeführt, der damit die wissenschaftliche Beschäftigung mit Gewohnheiten, Sitten und Gebräuchen (ethos) meinte, wobei allerdings schon seit Sokrates die Ethik ins Zentrum des philosophischen Denkens gerückt war (Sokratische Wende). Hintergrund war dabei die bereits von den Sophisten vertretene Auffassung, dass es für ein Vernunftwesen wie den Menschen unangemessen sei, wenn dessen Handeln ausschließlich von Konventionen und Traditionen geleitet wird. Aristoteles war der Überzeugung, menschliche Praxis sei grundsätzlich einer vernünftigen und theoretisch fundierten Reflexion zugänglich. Ethik war somit für Aristoteles eine philosophische Disziplin, die den gesamten Bereich menschlichen Handelns zum Gegenstand hat, diesen Gegenstand mit philosophischen Mitteln einer normativen Beurteilung unterzieht und zur praktischen Umsetzung der auf diese Weise gewonnenen Erkenntnisse anleitet.
Die allgemeine Ethik – die im Folgenden einfach als Ethik bezeichnet wird – wird heute als eine philosophische Disziplin verstanden, deren Aufgabe es ist, Kriterien für gutes und schlechtes Handeln und die Bewertung seiner Motive und Folgen aufzustellen. Sie ist die Grundlagendisziplin der Angewandten Ethik, die sich als Individualethik, Sozialethik, Friedensethik und in den Bereichsethiken mit den normativen Problemen ihres spezifischen Lebensbereiches befasst.
um aber mal wieder Frieden zwischen uns zu bringen, gut vielleicht liegt es bei mir einfach daran, dass ich eine bessere, oder mehrere, Lehrerin hatte, die das Wertfrei gemacht hat. Vielleicht hat sie uns "kunde" vermittelt aber unter dem schulischen Mantel des RU. Ich gebe zu, wenn das so ist, bin ich dann halt für die Einführung von religionsKUNDE, ok? Aber deine Ethik, die ist mir zuwider, wenn du unter ihr Religionen vermitteln willst. Denn sie ist nur ein Teil der großen wunderbaren Philosophie. (Übrigens im meinem Jahrgang hatten wir (Philo und Reli) uns gleichzeitig mit dem Tod auseinander gesetzt. Die waren da ebenfalls sehr wissenschaftlich (zB. die 5 Staten nach dem Tod der angehörigen und so...)

Wie wäre denn Religionskunde und Philosophie? Da wäre beides drin, deine Ethik, meine Religion. Die Kinder könnten frei wählen, aber wenn der eine zu wenig hat, muss er halt in den anderen. Das ist dann Pech. Deine "staatliche Ethik" sollte generell in der Schule vermittelt werden, denn sie umfasst Dinge, die Kinder automatisch lernen sollten.

*so* Das mit der Osten Anspielung tut mir Leid, aber naja... du warst schon relativ "Religionsfeindlich", da kapselte das eine zum andren. ;) Ich hab echt keinen Bock auf Streit und ich bin in der Lage fehler einzusehen. *so*

*so*
itte? Ich betreibe seit mittlerweile 9 Jahren IRL Bildungspolitik, und egal ob jeglicher normativer Streitereien in der Politik, haben bisher wengistens begrifflich zumindest alle mit denen ich zusammen gearbeitet habe (ob nun konservativ, liberal, sozialistisch) die Unterscheidung zwischen Religionsunterricht und Religionskunde so machen können
Endewer du hast dein *so* vergessen oder du hättest es garnicht mitbekommen dürfen, denn SIM OF ist SIM OF und damit nicht im Fernsehen zu sehen.

*so*

Verfasst: So 22. Feb 2009, 10:18
von Michael Schneider
Ich kann nur simoff sagen, dass mein ev. Religionsuntwerricht zwar eben christlich geprägt war, aber bei uns auch andere Religionen thematisiert und neutral erklärt wurden. Und darunter war sogar ein Pastor als Lehrer...ihr hattet komische Lehrer oder kommt aus komischen Bundesländern.

Verfasst: So 22. Feb 2009, 13:03
von Wolfgang Müller
*so*
Es geht jetzt mal einfach darum, dass das bisherige Gesetz verfassungswidrig ist und das ich mich hier nicht mit Halbwissen anklugscheißen lasse. Ethik ist einfach der Begriff unter dem man die Lehrinhalte des Religionsunterricht einfach nur vom neutralen, objektiven Gesichtspunkt durchnimmt. Und im übrigen habe ich nicht die allgemeine Ethik, sondern die angewandte Ethik gemeint.
*so*

Herr Cullen, da Sie scheinbar nicht in der Lage sind zu kapieren was ich meine, fasse ich den Paragraphen wie folgt neu:
§4
der §14 wird gestrichen und wie folgt neugefasst:
(1) Religions- und Weltanschauungskunde ist ein reguläres Schulfach.
(2) Schülerinnen und Schüler können auf eigenen Wunsch hin am konfessionsgebundenen Religionsunterricht teilnehmen.
(3) Schulen können katholischen, evangelischen, muslimischen und jüdischen Religionsunterricht anbieten.
(4) Finden sich weniger als 5 Schülerinnen und Schüler einer Jahrgangsstufe, welche am jeweiligen konfessionsgebundenen Religionsunterricht teilnehmen wollen, muss am Religions- und Weltanschauungskundeunterricht teilgenommen werden.

Verfasst: So 22. Feb 2009, 14:18
von Robert Cullen
Was das denn so schwer? Legen Sie ihre Ethik so oder so aus, das machen viele. Ethik ist besonders bei dem guten Hubbard sehr beliebt und wird da gerne angewandt. Sie sagen das ist keine Ethik, ich sage es auch, aber Millionen von Menschen würden Sie lynchen.

Im Übrigen, wenn sie angewandte Ethik meinen, dann sollten sie es auch ausdrücken. Wenn ich "mit meinem Halbwissen" glänze, sollten Sie sich erstmal einmal besser ausdrücken, und nicht mit großen Begriffen kommen, wenn sie nur einen kleinen Teil meinen.

Im Übrigen hat so Ihr Gesetz eine ganz andere Bedeutung, wenn sie also etwas für mich zusammenfassen wollten, was ich nicht verstehe, sollten Sie das alte nehmen und nichts neues. Ihre neue Version finde ich viel besser und kann sie auch Unterstützen, die alte nicht. So einfach ist das.

Und glauben Sie mir, sie können sicherlich viele Menschen auf der Welt befragen, für sie wird Kunde und Unterricht das gleiche sein. Nachdem ich aber meinen Fehler eingesehen habe, sollten Sie lieber nicht zu lange auf dem hohen Ross sitzen, denn Ihre Ausdrucksweise und Art war selber nicht unbedingt die beste.