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Verfasst: Mo 16. Feb 2009, 11:28
von Montgomery Scott
Original von Jebb Bongerton
Das ist so nicht richtig. Parteien sind nicht zwangsweise basisdemokratisch und gerade in großen Unionsverbänden ließe sich Basisdemokratie auch nicht realisieren. Demokratisch sind sie, aber das müssen normale Vereine auch sein.
Letztendlich sind Parteien immer basisdemokratisch aufgebaut. Es werden Urabstimmungen durchgeführt, Delegierte werden in kurzen Abständen gewählt und stehen in direktem Kontakt zu den Kreisverbänden.
Original von Montgomery Scott
Was hat denn Rechtssicherheit in diesem Kontext zu suchen?
Das Parteienrecht kennt ein explizites Recht der Parteien, politisch tätig zu sein. Es schützt dieses Recht sogar in ganz besonderer Weise. Bei Organisationen muss man immer auf abstrakte Rechte wie Meinungs- und Versammlungsfreiheit verweisen, die weit stärker der Beurteilung und Abwägung durch die Gerichte unterliegen.

Verfasst: Mo 16. Feb 2009, 12:56
von joukersendler
Ich denke inerhalb der FDU gibt es größere Meinungsverschiedenheiten als zwischen der PEP und vi!...+
Und das ist durchaus was gutes.

Verfasst: Mo 16. Feb 2009, 13:02
von pjotr
Original von joukersendler
Ich denke inerhalb der FDU gibt es größere Meinungsverschiedenheiten als zwischen der PEP und vi!...+
Und das ist durchaus was gutes.
Und dass Sie trotzdem in einer Partei bleiben ist ja ihr gutes Recht; aber das gibt Ihnen noch lange nicht das Recht dazu, vi! und PEP ihren Parteienstatus abzusprechen zu wollen.

Verfasst: Mo 16. Feb 2009, 14:18
von Michael Schneider
Es gibt uns aber das Recht uns über ihre angebliche sozialistische Einheit lustig zu machen, wenn sie nichtmal in der DU eine einige Partei hinbekommen.

Und das DZ ist keine Partei. Ich bin also parteilos. Vielleicht würde ich derzeit der UFD zuneigen. Davon ab unterschied sich das DZ als Partei in starker Form von der VU durch liberalere Gesellschaftspolitik, konservativerer Systemsicht und einem zentralistischeren Staatsbild. Und das sind schwerwiegendere Punkte als sie PEP und vi! trennen.

Verfasst: Mo 16. Feb 2009, 17:35
von pjotr
Original von Michael Schneider
Es gibt uns aber das Recht uns über ihre angebliche sozialistische Einheit lustig zu machen, wenn sie nichtmal in der DU eine einige Partei hinbekommen.
Wenn sich bei Ihnen Einheit nur dadurch ausdrückt, zusammen einer juristischen Person anzugehören, dann ist das eine andere Art von Einheit als ich sie meine.

Verfasst: Mo 16. Feb 2009, 18:08
von Jebb Bongerton
Original von Montgomery Scott

Letztendlich sind Parteien immer basisdemokratisch aufgebaut. Es werden Urabstimmungen durchgeführt, Delegierte werden in kurzen Abständen gewählt und stehen in direktem Kontakt zu den Kreisverbänden.
Das Delegationsprinzip widerspricht aber der Basisdemokratie.
Original von Montgomery Scott

Das Parteienrecht kennt ein explizites Recht der Parteien, politisch tätig zu sein. Es schützt dieses Recht sogar in ganz besonderer Weise. Bei Organisationen muss man immer auf abstrakte Rechte wie Meinungs- und Versammlungsfreiheit verweisen, die weit stärker der Beurteilung und Abwägung durch die Gerichte unterliegen.
Jede natürliche Person darf sich politisch betätigen, ebenso wie jeder Verein - was eine Partei auch ist - und auch wirtschaftliche Unternehmen tun dies, wenn auch das ungerner gesehen wird.

Verfasst: Di 17. Feb 2009, 09:36
von Michael Schneider
Original von pjotr

Wenn sich bei Ihnen Einheit nur dadurch ausdrückt, zusammen einer juristischen Person anzugehören, dann ist das eine andere Art von Einheit als ich sie meine.
Sie drücken sich um das wesentliche wie ein burgeoser Anwalt der den Idealismus zu Grabe trägt. Entweder gibt es Sozailismus für alle, oder es gibt keinen. Sozialismus sieht alle gleich und unterscheidet nicht zwischen Volksstämmen.

Verfasst: Di 17. Feb 2009, 13:27
von pjotr
Original von Michael Schneider

Sie drücken sich um das wesentliche wie ein burgeoser Anwalt der den Idealismus zu Grabe trägt. Entweder gibt es Sozailismus für alle, oder es gibt keinen. Sozialismus sieht alle gleich und unterscheidet nicht zwischen Volksstämmen.
Danke dass Sie mich hier belehrten, Che Schneider, großer Theoretiker des Sozialismus. Aber ich glaub das kann ich besser.
Sozialismus bedeutet zwar die Gleichheit aller Menschen, aber nicht eine schiere Gleichmacherei. Ich kann in Salbor nun mal nicht die völlig gleiche Politik machen wie in Heroth; schon alleine weil die Harbothenser die Salborianische Sprache gar nicht verstehen würden^^
"From each according to his ability, to each according to his need", wenn Sie mir schon mit den theoretischen Aufgüssen kommen wollen.

Verfasst: Di 17. Feb 2009, 13:56
von Wolfgang Müller
Original von Jebb Bongerton

Das Delegationsprinzip widerspricht aber der Basisdemokratie.
Falsch, das Delegationsprinzip, verbunden mit imperativen Mandat, also Rätedemokratie, sowie Urabstimmungen bei wichtigen Fragen, helfen dabei basisdemokratische Entscheidungsprozesse bei einer räumlich weiten Verbreitung oder hoher Individuenanzahl an der Basis weiterhin beizubehalten.

Verfasst: Mi 18. Feb 2009, 07:06
von Michael Schneider
Original von pjotr

Sozialismus bedeutet zwar die Gleichheit aller Menschen, aber nicht eine schiere Gleichmacherei.
HA! Das sagen Sie mal den Gesamtschulbefürwortern...