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Verfasst: Fr 9. Jan 2009, 10:08
von Michael Schneider
Wer mehr kann als andere und dies umsetzt muss auch mehr erhalten.

Zwangsenteignung wie in Heroth durch die sozialistische Herrschaft dort sind per se ungerecht.

Verfasst: Fr 9. Jan 2009, 10:10
von Hajo Poppinga
Original von Isabelle Corinne de La Fayette
Linke Politik bedeutet nicht, den einen etwas wegzunehmen um es den anderen zu geben. Es geht ihr um eine gerechte Verteilung des von allen Erarbeiteten.
Linke Politik heißt Gleichmacherei, heißt Ungerechtigkeit. Das muß man den Leuten sagen. Das ist unbequem, aber notwendig.

Verfasst: Fr 9. Jan 2009, 10:12
von Isabelle Corinne de La Fayette
Original von Michael Schneider
Wer mehr kann als andere und dies umsetzt muss auch mehr erhalten.
Was bedeutet "mehr können als andere?" Kann das Vorstandsmitglied einer Aktiengesellschaft wirklich mehr als z. B. ein Mitarbeiter in der Produktion dieses Unternehmens? Könnte einer der beiden ohne den anderen? Und wenn ja, welcher?
Zwangsenteignung wie in Heroth durch die sozialistische Herrschaft dort sind per se ungerecht.
Weil große Vermögen ja immer und ausschließlich unter gerechten Bedingungen ehrlich erarbeitet wurden. :rolleyes:

Verfasst: Fr 9. Jan 2009, 10:16
von Michael Schneider
Original von Isabelle Corinne de La Fayette
Was bedeutet "mehr können als andere?" Kann das Vorstandsmitglied einer Aktiengesellschaft wirklich mehr als z. B. ein Mitarbeiter in der Produktion dieses Unternehmens? Könnte einer der beiden ohne den anderen? Und wenn ja, welcher?

Weil große Vermögen ja immer und ausschließlich unter gerechten Bedingungen ehrlich erarbeitet wurden. :rolleyes:
1. Wird man Manager normalerweise durch Befähigung und Beweis dieser Befähigung. Der Manager wird wahrscheinlich verschiedene Unternehmen leiten können. Ohne ihn funktioniert das Unternehmen nicht. Der Mitarbeiter in der Produktion ist leichter zu ersetzen, wenn er ausfällt, weil von ihm nicht das Überleben des ganzen Unternehmens abhängt. Dabei gehen wir mal davon aus, das beide keine Fehler machen, in dem was sie tun. Was mich dazu bringt das unfähige Manager entsprechend härter zu bestrafen als fahrlässige Produktionsschädigung eines einfachen Mitarbeiters (da diese fast nie gleiche Reichweitenbedeutung hat) bei den Gehältern...

2. Wenn Vermögen unrechtmäßig erworben wurden gilt das Strafgesetzbuch und nicht die Lynchjustiz eines sozialistischen Pöbels.

Verfasst: Fr 9. Jan 2009, 10:27
von Isabelle Corinne de La Fayette
Original von Michael Schneider
1. Wird man Manager normalerweise durch Befähigung und Beweis dieser Befähigung. Der Manager wird wahrscheinlich verschiedene Unternehmen leiten können. Ohne ihn funktioniert das Unternehmen nicht. Der Mitarbeiter in der Produktion ist leichter zu ersetzen, wenn er ausfällt, weil von ihm nicht das Überleben des ganzen Unternehmens abhängt. Dabei gehen wir mal davon aus, das beide keine Fehler machen, in dem was sie tun. Was mich dazu bringt das unfähige Manager entsprechend härter zu bestrafen als fahrlässige Produktionsschädigung eines einfachen Mitarbeiters (da diese fast nie gleiche Reichweitenbedeutung hat) bei den Gehältern...
So mancher Manager verdankt seine Position z. B. seiner Geburt, seiner Heirat oder seinem sozialen Netzwerk. Sie tun so, als seien Manager stets überdurchschnittlich begabte und gelehrte Kaufleute. Dass das so nicht stimmt sollten Sie selbst wissen.

Und ersetzt werden kann zwar der einzelne Produktionsarbeiter als Individuum. Dann muss seine Arbeitsleistung aber eben von einem anderen erbracht werden. Ohne ihn hat der Manager nichts zu managen und niemand erwirtschaftet sein Gehalt.

Sicherlich trägt der Manager eine insgesamt größere Verantwortung für das Unternehmen als Ganzes. Darum fordert ja auch niemand eine exakt gleiche Bezahlung der beiden. Aber es ist ein einfaches Gebot der Gerechtigkeit, dass die Einkommensunterschiede im Rahmen bleiben und dass der Produktionsarbeiter z. B. über einen gewählten Betriebsrat Einfluss auf die Unternehmenslenkung nehmen kann.
2. Wenn Vermögen unrechtmäßig erworben wurden gilt das Strafgesetzbuch und nicht die Lynchjustiz eines sozialistischen Pöbels.
Sie wollen Menschen strafrechtlich dafür zur Verantwortung ziehen, dass ihre Vorfahren Ausbeuter und Menschenschinder waren? Na wenn Sie meinen! 8o

Verfasst: Fr 9. Jan 2009, 10:55
von pjotr
Original von Hajo Poppinga
Linke Politik heißt Gleichmacherei, heißt Ungerechtigkeit. Das muß man den Leuten sagen. Das ist unbequem, aber notwendig.
Warum gleich machen, wenn die Menschen schon gleich sind? Und so etwas nennt sich Christ...

Verfasst: Fr 9. Jan 2009, 11:10
von Victoria Sewell
Original von Isabelle Corinne de La Fayette
Weil große Vermögen ja immer und ausschließlich unter gerechten Bedingungen ehrlich erarbeitet wurden. :rolleyes:
Für illegal erworbenes Vermögen, ob im kleinen oder großen Rahmen, ist der Rechtsstaat zuständig, nicht der Sozialstaat. Willkürliche Enteignungen sind keine Grundlage für eine soziale und friedliche Ordnung.

Verfasst: Fr 9. Jan 2009, 11:12
von pjotr
Original von Victoria Sewell

Für illegal erworbenes Vermögen, ob im kleinen oder großen Rahmen, ist der Rechtsstaat zuständig, nicht der Sozialstaat. Willkürliche Enteignungen sind keine Grundlage für eine soziale und friedliche Ordnung.
Frau de La Fayette schreibt ausdrücklich "ungerecht" und nicht "illegal".

Verfasst: Fr 9. Jan 2009, 11:33
von Victoria Sewell
Original von Isabelle Corinne de La Fayette
Weil große Vermögen ja immer und ausschließlich unter gerechten Bedingungen ehrlich erarbeitet wurden. :rolleyes:
Es kann niemand - außer der radikalen Linken natürlich - objektiv festlegen, welches legal erworbene Vermögen zu wie vielen Prozent "gerecht" erworben wurde und zu wie vielen Teilen "ungerecht", bzw. was innerhalb des Rechtsrahmens überhaupt "gerechtes" erarbeiten von Eigentum ist und was nicht. Glück im Lotto, an der Börse, bei einer Investition, einer Erfindung -> ungerecht oder gerecht? Man mag es subjektiv ungerecht finden, wenn ein fauler Mensch nur durch Glück reich wurde oder ein Erbe einer fleißigen Familie durch solides Verwalten des Vermögens nur von den Zinsen leben kann, etc. Aber wenn wir hier anfangen willkürliche "Gerechtigkeitsmaßstäbe" anzusetzen, hat das nichts mehr mit "gleichem Recht" zu tun, sondern ist Willkürherrschaft, schadet dem sozialen Frieden und der effizienten Nutzung wirtschaftlicher Ressourcen und Anreize zu erfolgreichem Wirtschaften.

Verfasst: Fr 9. Jan 2009, 11:44
von pjotr
Es geht auch gar nicht darum, zu wie viel Prozent ein Vermögen ungerecht erarbeitet wurde und zu wie viel Prozent nicht. Was sollte diese Prozentzahl denn bitte aussagen?
Man muss nur einfach darauf hinstreben, Vermögen möglichst zu 100% gerecht zu erwirtschaften. Jedes Prozent weniger ist eines zu viel.