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Verfasst: Do 18. Dez 2008, 08:18
von SRM
Original von joukersendler
1. ausländische Unternehmen die nicht wenigstens etwas Gewinn zurück nachhause bringen können werden kein großes Interesse haben nach Ratelon zu kommen. Oder würde die SPE in ein Land investieren wo man das Geld nicht wieder zurück nach Ratelon bringen kann.
Mit welcher Begründung sollte im Ausland erzielter Gewinn in der DU versteuert werden?
2. ratelonische Unternehmen sind im moment fast nur in Ratelon zu finden!, um langfristig int. Konkurenz fähig zu bleiben müssen ratelonische Unternehmen auch im Ausland Fuss fassen, und langfristig wird das dem Standort Ratelon helfen weiter zu wachsen
Was daran liegt, dass zu wenige Staaten an die WiSim angeschlossen sind. Auch dieses Thema wird die FLA in ihrem Programm auf die Agenda bringen.
Verfasst: Do 18. Dez 2008, 08:25
von SRM
Insgesamt zeigt die FDU ihr wahres Gesicht: Erhöhte Staatsausgaben, erhöhte Freibeträge, keine Steuererhöhungen - wo kommt das Geld her? Behrens-Nilsson zeigt, ähnlich auf den WI, dass er wirtschafts- und finanzpolitisch keine Ahnung hat. Doch genau dieser Themenblock ist der entscheidende in Hinblick auf einen wirtschaftlichen Aufschwung.
Das wirtschaftliche Klima (leider gibt es keinen universität erhobenen Wirtschaftsindex

) hat sich in den letzten Monaten deutlich verbessert, das Optimum ist jedoch trotzdem noch in einiger Entfernung.
Die FDU bietet keinerlei Alternative, im Gegenteil: Es droht der Heidenberg-Virus wieder auszubrechen. Finanzpolitische Inkompetenz gepaart mit Unvermögen und der Überbewertung von Partikularinteressen. Die FDU ist eine Klüngelpartei, die im Regierungsamt nichts verloren hat.
Verfasst: Do 18. Dez 2008, 09:14
von Joeli Veitayaki
wenn ich mir das allein innenpolitische Programm anschauen, dann wirds mir ganz schlecht. Dann gute Nacht DU. Dann kannste gleiche die Rot-Front wählen, kein Deut anders.
Verfasst: Do 18. Dez 2008, 10:06
von Fiete Schulze
Gute Nacht kann man bei Ihnen auch nur noch sagen, besonders bei dem ach so tollem Wahlprogramm Ihrer Partei - aber der feine Herr geht ja lieber mit Lebensmitteln um sich werfen, so als Vorbild für Kinder und Jugendliche :rolleyes:
Verfasst: Do 18. Dez 2008, 10:06
von Montgomery Scott
Original von SRM
Wenn der Staat sich heraushält, regeln sich Themen wie Gesundheit oder Ökologie durch marktliche Lösungen von allein.
So ein Unsinn, diese Aussage hat ja fast schon religöse Qualität. Sie ist schon deswegen unsinnig, weil der Markt ja unmöglich wissen kann, was genau die Zielvorstellung in diesen Bereichen sind. Der Markt sorgt nicht dafür, dass dem Langzeitarbeitslosen oder dem mittellosen Studenten eine regelmäßige Gesundheitsvorsorge finanziert wird. Er sorgt auch nicht dafür, dass Raubbau an der Natur verhindert wird. Vergessen Sie's.
Verfasst: Do 18. Dez 2008, 10:09
von SRM
Original von Montgomery Scott
So ein Unsinn, diese Aussage hat ja fast schon religöse Qualität. Sie ist schon deswegen unsinnig, weil der Markt ja unmöglich wissen kann, was genau die Zielvorstellung in diesen Bereichen sind. Der Markt sorgt nicht dafür, dass dem Langzeitarbeitslosen oder dem mittellosen Studenten eine regelmäßige Gesundheitsvorsorge finanziert wird. Er sorgt auch nicht dafür, dass Raubbau an der Natur verhindert wird. Vergessen Sie's.
Die Zielvorstellungen gehen massiv auseinander. Nicht der Staat ist Kunde, sondern der Bürger und der hat ziemlich genaue Vorstellungen davon, was er haben möchte und das kriegt er privatwirtschaftlich effizienter als von staatlicher Seite.
Verfasst: Do 18. Dez 2008, 10:15
von Montgomery Scott
Original von SRM
Die Zielvorstellungen gehen massiv auseinander. Nicht der Staat ist Kunde, sondern der Bürger und der hat ziemlich genaue Vorstellungen davon, was er haben möchte und das kriegt er privatwirtschaftlich effizienter als von staatlicher Seite.
Es geht aber nicht um eine individuelle sondern um eine gesellschaftliche Frage. Gerade, wenn man davon ausgeht, dass die Zielvorstellungen auseinander gehen, scheint es umso absurder, dass sich trotzdem automatisch "das Richtige" einstellt. Es bedarf doch eines politischen Diskurses, um eine wahrheitsfähige Definition von Gerechtigkeit, Menschenwürde und Umweltschutz herauszubilden. Und dieser Konsens muss dann umgesetzt werden. Wenn sich der Zustand von alleine herstellt und der Staat nicht handeln muss: Umso besser. Die Realität zeigt aber, dass das nicht der Fall ist. Also ist der Staat zum Handeln verpflichtet.
Verfasst: Do 18. Dez 2008, 10:21
von SRM
Original von Montgomery Scott
Es geht aber nicht um eine individuelle sondern um eine gesellschaftliche Frage. Gerade, wenn man davon ausgeht, dass die Zielvorstellungen auseinander gehen, scheint es umso absurder, dass sich trotzdem automatisch "das Richtige" einstellt. Es bedarf doch eines politischen Diskurses, um eine wahrheitsfähige Definition von Gerechtigkeit, Menschenwürde und Umweltschutz herauszubilden. Und dieser Konsens muss dann umgesetzt werden. Wenn sich der Zustand von alleine herstellt und der Staat nicht handeln muss: Umso besser. Die Realität zeigt aber, dass das nicht der Fall ist. Also ist der Staat zum Handeln verpflichtet.
Und was ist die Gesellschaft, wenn nicht eine große Menge an Einzelinteressen? Die Allokation entsprechender Lösungen kann nur auf marktlicher Basis erfolgen. Auf dieser Basis bedarf es keiner gesellschaftlichen Diskussion, da diese automatisch zu einem Konsens führt, der gewisse Personen benachteiligt und ihnen minderwertige Lösungen zur Verfügung stellt.
Verfasst: Do 18. Dez 2008, 10:29
von Montgomery Scott
Original von SRM
Und was ist die Gesellschaft, wenn nicht eine große Menge an Einzelinteressen?
Sehr richtig. Die Menge der Einzelinteressen. Dass diese verwirklicht werden, ist aber eben leider kein Naturgesetz.
Die Allokation entsprechender Lösungen kann nur auf marktlicher Basis erfolgen.
Schon wieder dieses religiose "nur".
Auf dieser Basis bedarf es keiner gesellschaftlichen Diskussion, da diese automatisch zu einem Konsens führt, der gewisse Personen benachteiligt und ihnen minderwertige Lösungen zur Verfügung stellt.
Im politischen Diskurs werden
eventuell manche Interessen benachteiligt. Der Markt verwirklicht aber von vorne herein primär Profitinteressen. Alle anderen Interessen werden wenn dann nur zufällig miterfüllt.
Verfasst: Do 18. Dez 2008, 10:32
von SRM
Original von Montgomery Scott
Sehr richtig. Die Menge der Einzelinteressen. Dass diese verwirklicht werden, ist aber eben leider kein Naturgesetz.
Das Einzelinteresse kann aber nicht durch ein Pauschalprodukt bedient werden, ohne Abschläge machen zu müssen.
Im politischen Diskurs werden eventuell manche Interessen benachteiligt. Der Markt verwirklicht aber von vorne herein primär Profitinteressen. Alle anderen Interessen werden wenn dann nur zufällig miterfüllt.
Nein. Indem jeder genau das kriegt, was er möchte, wird die Wohlfahrt erhöht.