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Verfasst: Do 11. Dez 2008, 00:02
von Hans-Adam Schenk Pfeiffer zu Lissa
Original von Wolfgang Müller
Kommen Sie mit sachlichen Argument, statt so nem Blödsinn. Dann können wir weiter reden. Ich werde mich im übrigen für Ihren baldigen Rauswurf stark machen.
Ach, sachlich? So wie das da? Das ich nicht lache...
Original von Wolfgang Müller
Jetzt kommen Sie mit dem asozialen Neidargument. :rolleyes:
[...]
Noch mehr Blödsinn. :rolleyes:
Das Niveau der politischen Linken der Union sinkt und sinkt und sinkt...
Original von Montgomery Scott
Sie sollten sich was schämen, so zu reden. Jemand, der die wirtschaftlich Schwachen der Gesellschaft pauschal als faul beschimpft, hat in einem öffentlichen Amt nichts zu suchen.
Kennen Sie den Spruch "Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied."? Er klingt zwar abgedroschen, aber er hat einen ungemeinen Wahrheitsgehalt. Wer arbeiten will, der kann arbeiten, das muss keine "gute" Arbeit sein, aber wenn man nicht anfängt, dann kommt man auch nicht in bessere Arbeit, das Krakelen kann ich nicht mehr hören...
Original von Montgomery Scott
Diese Äußerungen werden Konsequenzen haben, Herr Pfeiffer.
Wollten Sie mich nicht gerade noch als Unionsbankpräsident abberufen lassen?
Verfasst: Do 11. Dez 2008, 00:12
von pjotr
Kennen Sie den Spruch "Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied."? Er klingt zwar abgedroschen, aber er hat einen ungemeinen Wahrheitsgehalt. Wer arbeiten will, der kann arbeiten, das muss keine "gute" Arbeit sein, aber wenn man nicht anfängt, dann kommt man auch nicht in bessere Arbeit, das Krakelen kann ich nicht mehr hören...
Dann zeigen Sie mir doch mal bitte, wo man in der DU als Müllmann oder ähnliches arbeiten und damit Geld verdienen kann..
Verfasst: Do 11. Dez 2008, 00:25
von Hans-Adam Schenk Pfeiffer zu Lissa
Original von pjotr
Dann zeigen Sie mir doch mal bitte, wo man in der DU als Müllmann oder ähnliches arbeiten und damit Geld verdienen kann..
Das Beispiel hat einen inhaltlichen Fehler, Herr Prof. Jerkov. Müllwerker erhalten sogar einen überdurchschnittlich guten Lohn. Da die Arbeit niemand machen möchte, aber sie gemacht werden muss, lockt man die Menschen mit höheren Einkommen. Nichtsdestoweniger möchte ich auf den Inhalt eingehen, den Sie - missglückt - versuchten, darzustellen. Dazu muss ich zwei Worte Ihrer Rede jedoch substituieren, ansonsten ergibt er wenig Sinn: "leben" statt "Geld verdienen" meinen Sie sicher, denn wenn man für Arbeit kein Geld bekommt, dann hat man sich gehörig über den Tisch ziehen lassen. Nun zum Punkt: Man kann von jedem Einkommen leben, die Frage ist nur wie und da stellt sich weiterhin die Frage, um einen Einwurf Ihrerseits vorweg zu nehmen, was der Mensch denn braucht. Das sind Nahrung, Unterkunft mit Wasser, Strom und Wärme, ein Bett vielleicht noch. Seine Arbeitskraft hat jeder Mensch für sich und das ist sein Kapital, zusammengesetzt aus Geschicklichkeit und Wissen und daraus kann er sein Einkommen und damit sein Auskommen finanzieren - jeder natürlich nach seinen Möglichkeiten. Wer sich einen Fernseher leisten kann, kann sich einen leisten, wer nicht, der nicht. Aber den Fernsehapparat sich von der Gesellschaft zahlen lassen, das ist asozial, denn derjenige gewöhnt sich daran, dass er Dinge einfach so bekommt und so werden diejenigen, die sich anstrengen dafür bestraft, dass andere nicht arbeiten. Das ist ein unberechtigter Eingriff in die Selbstentfaltung des Einzelnen, denn durch die Wegnahme seines Monetärkapitals wird er der Gegenleistung seiner Arbeit beraubt...
Verfasst: Do 11. Dez 2008, 00:31
von pjotr
Ehrlich gesagt haben Sie meine Aussage völlig missinterpretiert...
Verfasst: Do 11. Dez 2008, 00:39
von Hans-Adam Schenk Pfeiffer zu Lissa
Was meinten Sie dann?
Verfasst: Do 11. Dez 2008, 08:07
von SRM
Original von Fabian Montary
Jetzt natürlich nicht mehr, da ich kein Unionsbankpräsident mehr bin, ich meine aus meiner Amtszeit. Ob Herr Prof. Dr. Schenk Pfeiffer sein Geld bekommt, kann ich Ihnen nicht bestätigen und verneinen...
Okay, für dich gilt das gleiche, wie für Waylan-Majere, die Ansprüche aus der Heidenberg-Ära sind gesammelt zu prüfen. Etwas problematisch ist hierbei, dass das Unionsparlament die Haushalte abgesegnet hat und diese rückwirkend korrigiert werden müssten. Aber das kriegt man schon irgendwie hin.
Verfasst: Do 11. Dez 2008, 08:45
von Montgomery Scott
Original von Hans-Adam Schenk Pfeiffer
Kennen Sie den Spruch "Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied."? Er klingt zwar abgedroschen, aber er hat einen ungemeinen Wahrheitsgehalt. Wer arbeiten will, der kann arbeiten, das muss keine "gute" Arbeit sein, aber wenn man nicht anfängt, dann kommt man auch nicht in bessere Arbeit
Und wenn man anfängt und sein ganzes Leben lang schafft, in den allermeisten Fällen auch nicht. Die liberale Lüge ist so alt wie die Ausbeutung.
Original von Montgomery Scott
Wollten Sie mich nicht gerade noch als Unionsbankpräsident abberufen lassen?
Bis zu Ihren vorhergehenden Worten nicht, nein.
RE: Regierung präsentiert ausgeglichenen Haushalt für Regierungsquartal
Verfasst: Do 11. Dez 2008, 09:00
von Victoria Sewell
Original von SRM
die Unionsregierung hat die große Freude, in den Regierungsmonaten von September bis November kumuliert einen weitgehend ausgeglichenen Haushalt präsentieren zu können.
:klatsch:
Verfasst: Do 11. Dez 2008, 09:38
von Helen Bont
Der ausgeglichene Haushalt ist ein gutes Zeichen dafür, dass die Unionsregierung bei ihren Bemühungen um die Konsolidierung der Staatsfinanzen auf dem richtigen Weg ist.
Original von Wolfgang Müller
Eigentlich hätten bei einem höheren Spitzensteuersatz sogar einen Überschuss. Also keine Kunst, sondern propagandistische Augenwischerei.
Und dennoch halten wir daran fest: das Geld soll nach Möglichkeit bei denen verbleiben, die das Geld sauer verdienen. Im übrigen, Herr Müller: wir, die Unionsregierung, gehen nicht den einfachen Weg der Steuererhöhung, sondern praktizieren eine Steuerpolitik, die sozial ausgewogen und volkswirtschaftlich vernünftig ist.
Verfasst: Do 11. Dez 2008, 09:57
von Montgomery Scott
Original von Helen Bont
Der ausgeglichene Haushalt ist ein gutes Zeichen dafür, dass die Unionsregierung bei ihren Bemühungen um die Konsolidierung der Staatsfinanzen auf dem richtigen Weg ist.
Welcher begnadete Redenschreiber hat Ihnen den dieses Statement zurechtgelegt? =)
Und dennoch halten wir daran fest: das Geld soll nach Möglichkeit bei denen verbleiben, die das Geld sauer verdienen.
Falsch, man muss es erst mal den Leuten geben, die es sauer verdienen.
Im übrigen, Herr Müller: wir, die Unionsregierung, gehen nicht den einfachen Weg der Steuererhöhung, sondern praktizieren eine Steuerpolitik, die sozial ausgewogen und volkswirtschaftlich vernünftig ist.
Haben Sie sich überhaupt mal Ihr arbeiterfeindliches Steuergesetz angesehen? gut, dass es an den Abgeordneten aus Ihren eigenen Reihen gescheitert ist.