Original von Lucia Belaiuto
Ein zusätzliches Arbeitsaufkommen in Sachen Informationspolitik und Logistik.
Zusätzliche Logistik, die Arbeiterschaft informiert zu halten? Ich bitte Sie, das passiert doch in jedem anständigen Unternehmen.
Die Entschiedungsgewalt über die EIGENE Firma, die unter Umständen über Jahrzehnte mit eigenem Schweiß und Blut aufgebaut worden ist, muss an Arbeiter welche nicht halbsolange im Unternehmen sind abgegeben werden.
Man darf als Eigentümer nicht mal mehr Entscheiden wo die eigene Firma Ihren Sitz hat. Ich denke Sie würden es auch nicht prickelnd finden, wenn man Ihnen vorschreibt wo sie Ihre Sachen haben. Vorallem bei Sachen von denen das Land profitiert.
Es geht hier um die Mitbestimmung der Arbeiter über ihre Arbeit. Wer über seinen Kram völlig selbstbestimmen will, muss eben einen Ein-Mann-Laden aufmachen. Such is life. Involviert man andere Leute in seinen Produktionsprozess, muss man die eben auch anhören, wenn es um Entscheidungen geht. Wo ist Ihr Argument?
Was ist, wenn aus unternehmerischer Sicht Betriebsrenten und Gehälter gekürzt werden müssen. Da wird der Betriebsrat nicht Fahnen schwenken zustimmen. Also in besonders schwierigen Situationen wird dieser Betreibsrat zu mehr Konflikten führen und das Unternehmen in Krisensituationen anfälliger für einen kompletten Zusammenbruch machen, weil sich die linke und rechte Hand ersteinmal einig werden müssen, ob und wohin der Weg gehen soll.
Ich möchte mal die Belegschaft sehen, die nicht bereit ist, Abstriche zu machen, wenn es für das langfristige Überleben des Unternehmens wichtig ist. Ist mir in vierzig Jahren Berufspraxis noch nicht untergekommen.
Ein Arebitgeber ist also Ihrer Meinung nach nicht benachteiligt, wenn er nicht mehr jeden den er will einstellen kann und auch wieder entlassen kann? Wenn Sie wirklich an solche Amenmärchen glauben, haben Sie sich gerade als Primo Ministro selbst disqualifiziert und sollten erstmal wieder in
die freie Welt gehen und sich mit den Arbeitgebern in Herót unterhalten.
Aber ich denke der letzte Satz wird Sie nun endlich davon überzeugen, dass dieses Gesetz eine Benachteiligung der Arbeitgeberseite darstellt und vorallem der Staat in die Belange der Unternehmensführung eingreift.
Dann sagen Sie doch mal was. Welche Nachteile entstehen dem Arbeitgeber denn?
Die Arbeitnehmer sind angehalten ihre eigene Firam zu verklagen und mal ganz ehrlich bei den strengen Vorschriften zum Arbeitnehmerschutz hier in der DU wird sich immer irgendein Punkt finden, der nicht der Norm entspricht.
Ich bitte Sie. Es sollte doch Pflicht eines Betriebsrates sein, mit den gebotenen Mitteln dagegen vorzugehen, wenn der Arbeitnehmerschutz verletzt wird. Das Szenario, dass von nun an jeder Betriebsrat wegen irgendwelcher Kleinigkeiten vor Gericht geht, ist völlig abstrus.
Also lesen Sie sich gefälligst ihr Gesetz noch einmal durch und geben es wenigstens zu das ihr Gesetz die Arbeitgeberseite empflindlich einschränkt. Denn an eine Ändeurng des Streikrechtes und gar eine Beschränkung dessen, haben Sie keine Sekunde verschwendet. Das einzige was Sie machen ist auf Wahlstimmen fang gehen!
Was heißt schon Einschränkung? Demokratie und Rechtsstaatlichkeit leben von Einschränkungen. Was hier passiert, ist, dass demokratische Mitbestimmungsrechte in der Wirtschaft gesichert werden. Ein Unternehmen kann nur florieren, wenn Arbeitnehmer und Arbeitgeber Hand in Hand für ihre Interessen eintreten. Ein Arbeitnehmer, der sich klugerweise an diesen Leitsatz hält, wird durch dieses Gesetz absolut keine Nachteile haben.