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Verfasst: Mo 1. Dez 2008, 12:53
von Montgomery Scott
Der Staat greift ja nicht ein. Er garantiert nur Rechte für den Fall, dass solche Situationen auftreten. Und im Zweifelsfall müssen die Rechte unserer Bürgerinnen und Bürger vorgehen, das muss für uns Grundbedingung sein, die wir gegenüber Investoren stellen.

Verfasst: Mo 1. Dez 2008, 13:16
von Palin Waylan-Majere
Der Standort Heroth bietet gesicherte Verhältnisse auf der Basis von Recht und Demokratie. Anderswo führen Konflikte im Betrieb schneller zur Eskalation, während in Heroth durch die Mitwirkung der Werktätigen an der Unternehmenspolitik die Identifikation mit dem Betrieb gesteigert und die Gefahr von sog. "wilden Streiks" gesenkt wird. Das Gesetz stellt also keinesfalls eine Benachteiligung für die Arbeitgeberseite dar.

Verfasst: Mo 1. Dez 2008, 16:38
von Lucia Belaiuto
Doch, haben Sie ihren eigenen Gesetzentwurf nicht gelesen.
Die Geschäftsführung muss den Betriebsrat laufend über gefällte sowie anstehende Entscheidungen informieren.
Ein zusätzliches Arbeitsaufkommen in Sachen Informationspolitik und Logistik.
Das höchste Gremium der Geschäftsführung und der Betriebsrat sollen mindestens einmal im Monat zusammentreten und strittige Fragen betreffs der Unternehmensführung zu erörtern.

Dazu zählen insbesondere
grundsätzliche Veränderungen der Standorte des Unternehmens,
Veränderungen bei der Beschäftigungspolitik des Unternehmens, die den Verlust von Arbeitsplätzen bedeuten und
Neuorientierungen im Angebot des Unternehmens.
Die Entschiedungsgewalt über die EIGENE Firma, die unter Umständen über Jahrzehnte mit eigenem Schweiß und Blut aufgebaut worden ist, muss an Arbeiter welche nicht halbsolange im Unternehmen sind abgegeben werden.
Man darf als Eigentümer nicht mal mehr Entscheiden wo die eigene Firma Ihren Sitz hat. Ich denke Sie würden es auch nicht prickelnd finden, wenn man Ihnen vorschreibt wo sie Ihre Sachen haben. Vorallem bei Sachen von denen das Land profitiert.
Verweigert der Betriebsrat der Geschäftsführung das Vertrauen, so haben sich Vertreter von Anteilseignern und Betriebsrat auf einen personellen oder inhaltlichen Kompromiss zu einigen. Ein Streikrecht besteht in diesem Falle nicht.

Der Betriebsrat hat ein Vetorecht gegen Entscheidungen der Geschäftsführung, die die Zukunft des Unternehmens in hohem Maße beeinflussen.
Was ist, wenn aus unternehmerischer Sicht Betriebsrenten und Gehälter gekürzt werden müssen. Da wird der Betriebsrat nicht Fahnen schwenken zustimmen. Also in besonders schwierigen Situationen wird dieser Betreibsrat zu mehr Konflikten führen und das Unternehmen in Krisensituationen anfälliger für einen kompletten Zusammenbruch machen, weil sich die linke und rechte Hand ersteinmal einig werden müssen, ob und wohin der Weg gehen soll.
(1) Der Betriebsrat muss Neueinstellungen zustimmen.
(2) Insbesondere muss der Betriebsrat im Prozess der Personalauswahl eingebunden werden.
Ein Arebitgeber ist also Ihrer Meinung nach nicht benachteiligt, wenn er nicht mehr jeden den er will einstellen kann und auch wieder entlassen kann? Wenn Sie wirklich an solche Amenmärchen glauben, haben Sie sich gerade als Primo Ministro selbst disqualifiziert und sollten erstmal wieder in
die freie Welt gehen und sich mit den Arbeitgebern in Herót unterhalten.
Aber ich denke der letzte Satz wird Sie nun endlich davon überzeugen, dass dieses Gesetz eine Benachteiligung der Arbeitgeberseite darstellt und vorallem der Staat in die Belange der Unternehmensführung eingreift.
Der Betriebsrat überwacht die Einhaltung der dem Arbeitnehmerschutz geltenden rechtlichen Bestimmungen im Betrieb und ergreift bei Nichteinhaltung entsprechende rechtliche Schritte.
Die Arbeitnehmer sind angehalten ihre eigene Firam zu verklagen und mal ganz ehrlich bei den strengen Vorschriften zum Arbeitnehmerschutz hier in der DU wird sich immer irgendein Punkt finden, der nicht der Norm entspricht. Also lesen Sie sich gefälligst ihr Gesetz noch einmal durch und geben es wenigstens zu das ihr Gesetz die Arbeitgeberseite empflindlich einschränkt. Denn an eine Ändeurng des Streikrechtes und gar eine Beschränkung dessen, haben Sie keine Sekunde verschwendet. Das einzige was Sie machen ist auf Wahlstimmen fang gehen!

Verfasst: Mo 1. Dez 2008, 21:11
von Montgomery Scott
Original von Lucia Belaiuto

Ein zusätzliches Arbeitsaufkommen in Sachen Informationspolitik und Logistik.
Zusätzliche Logistik, die Arbeiterschaft informiert zu halten? Ich bitte Sie, das passiert doch in jedem anständigen Unternehmen.
Die Entschiedungsgewalt über die EIGENE Firma, die unter Umständen über Jahrzehnte mit eigenem Schweiß und Blut aufgebaut worden ist, muss an Arbeiter welche nicht halbsolange im Unternehmen sind abgegeben werden.
Man darf als Eigentümer nicht mal mehr Entscheiden wo die eigene Firma Ihren Sitz hat. Ich denke Sie würden es auch nicht prickelnd finden, wenn man Ihnen vorschreibt wo sie Ihre Sachen haben. Vorallem bei Sachen von denen das Land profitiert.
Es geht hier um die Mitbestimmung der Arbeiter über ihre Arbeit. Wer über seinen Kram völlig selbstbestimmen will, muss eben einen Ein-Mann-Laden aufmachen. Such is life. Involviert man andere Leute in seinen Produktionsprozess, muss man die eben auch anhören, wenn es um Entscheidungen geht. Wo ist Ihr Argument?
Was ist, wenn aus unternehmerischer Sicht Betriebsrenten und Gehälter gekürzt werden müssen. Da wird der Betriebsrat nicht Fahnen schwenken zustimmen. Also in besonders schwierigen Situationen wird dieser Betreibsrat zu mehr Konflikten führen und das Unternehmen in Krisensituationen anfälliger für einen kompletten Zusammenbruch machen, weil sich die linke und rechte Hand ersteinmal einig werden müssen, ob und wohin der Weg gehen soll.
Ich möchte mal die Belegschaft sehen, die nicht bereit ist, Abstriche zu machen, wenn es für das langfristige Überleben des Unternehmens wichtig ist. Ist mir in vierzig Jahren Berufspraxis noch nicht untergekommen.
Ein Arebitgeber ist also Ihrer Meinung nach nicht benachteiligt, wenn er nicht mehr jeden den er will einstellen kann und auch wieder entlassen kann? Wenn Sie wirklich an solche Amenmärchen glauben, haben Sie sich gerade als Primo Ministro selbst disqualifiziert und sollten erstmal wieder in
die freie Welt gehen und sich mit den Arbeitgebern in Herót unterhalten.
Aber ich denke der letzte Satz wird Sie nun endlich davon überzeugen, dass dieses Gesetz eine Benachteiligung der Arbeitgeberseite darstellt und vorallem der Staat in die Belange der Unternehmensführung eingreift.
Dann sagen Sie doch mal was. Welche Nachteile entstehen dem Arbeitgeber denn?
Die Arbeitnehmer sind angehalten ihre eigene Firam zu verklagen und mal ganz ehrlich bei den strengen Vorschriften zum Arbeitnehmerschutz hier in der DU wird sich immer irgendein Punkt finden, der nicht der Norm entspricht.
Ich bitte Sie. Es sollte doch Pflicht eines Betriebsrates sein, mit den gebotenen Mitteln dagegen vorzugehen, wenn der Arbeitnehmerschutz verletzt wird. Das Szenario, dass von nun an jeder Betriebsrat wegen irgendwelcher Kleinigkeiten vor Gericht geht, ist völlig abstrus.
Also lesen Sie sich gefälligst ihr Gesetz noch einmal durch und geben es wenigstens zu das ihr Gesetz die Arbeitgeberseite empflindlich einschränkt. Denn an eine Ändeurng des Streikrechtes und gar eine Beschränkung dessen, haben Sie keine Sekunde verschwendet. Das einzige was Sie machen ist auf Wahlstimmen fang gehen!
Was heißt schon Einschränkung? Demokratie und Rechtsstaatlichkeit leben von Einschränkungen. Was hier passiert, ist, dass demokratische Mitbestimmungsrechte in der Wirtschaft gesichert werden. Ein Unternehmen kann nur florieren, wenn Arbeitnehmer und Arbeitgeber Hand in Hand für ihre Interessen eintreten. Ein Arbeitnehmer, der sich klugerweise an diesen Leitsatz hält, wird durch dieses Gesetz absolut keine Nachteile haben.

Verfasst: Di 2. Dez 2008, 13:06
von Lucia Belaiuto
Original von Montgomery Scott

Zusätzliche Logistik, die Arbeiterschaft informiert zu halten? Ich bitte Sie, das passiert doch in jedem anständigen Unternehmen.
Jedoch nicht in dieser Form. Was ist zum Beispiel in einer Firma die an verschiedenen Standorten in der DU agiert. Diese Standorte agieren unabhängig von einander und haben eignetlich ncihts miteinander zu tun. Durch ihr Gesetz müssen diese nun vernetzt werden und die Belegschaft aus Manuri muss die Belegschaft in Watoran kennen lernen, da diese sich gegenseitig wählen müssen. Jetzt erzählen Sie mir noch einmal es ist dafür keine zusätzliche Logistik von nöten.
Es geht hier um die Mitbestimmung der Arbeiter über ihre Arbeit. Wer über seinen Kram völlig selbstbestimmen will, muss eben einen Ein-Mann-Laden aufmachen. Such is life. Involviert man andere Leute in seinen Produktionsprozess, muss man die eben auch anhören, wenn es um Entscheidungen geht. Wo ist Ihr Argument?
Mal ganz ehrlich, wenn mir jemand als Ingenieur, der sich mehrere Jahre an der Universität betätigt hat und mehr Berechnungen und Versuche durchgeführt hat als ein einfacher Montagearbeiter, sagen würde machen Sie das doch mal so und so obwohl ich keine Ahnung davon habe. Ich denke davon wären sie nicht amüsiert und zwischen anhören oder um Entschiedungen diskutieren sidn 2 paar Schuhe.
Ich möchte mal die Belegschaft sehen, die nicht bereit ist, Abstriche zu machen, wenn es für das langfristige Überleben des Unternehmens wichtig ist. Ist mir in vierzig Jahren Berufspraxis noch nicht untergekommen.
Mir ist schon desöfteren Unverständnis in diesen Dingen entgegen gekommen. Besonders, wenn es sich dabei um Maßnahmen zur Sicherung des Unternehmens in nicht Krisenzeiten handelt. Ausserdem was wäre, wenn ein Unternehmen einfach so, aufgrund zum Beispiel neuer Fertigungstechniken, Geld einsparen kann. Ich denke besonders in solchen Fällen, wird der Betriebsrat dem nicht zustimmen und wird so die Zukunft der Firma auf das Spiel setzten. Da der Betriebsrat aus Arbeitnehmern besteht, die nicht die nötige betriebswirtschaftliche Weitsicht besitzen, wie zum Beispiel ein Manager eines großen Unternehmens.
Dann sagen Sie doch mal was. Welche Nachteile entstehen dem Arbeitgeber denn?
Lesen meiner obigen bzw vorherigen Aussagen bilden und beantworten Ihre Frage. Schauen Sie sich ruhig noch einmal die Protokolle der Stenographen an.
Ich bitte Sie. Es sollte doch Pflicht eines Betriebsrates sein, mit den gebotenen Mitteln dagegen vorzugehen, wenn der Arbeitnehmerschutz verletzt wird. Das Szenario, dass von nun an jeder Betriebsrat wegen irgendwelcher Kleinigkeiten vor Gericht geht, ist völlig abstrus.
Vielleicht mag die Wahrscheinlichkeit nciht sehr groß sein. jedoch schwarze Schafe gibt es immer,d ie Veruschen werden ihrem Chef eines auszuwischen. Besonders bei der Vielzahl an Arbeitsschutzmaßnahmen, wird es die iene oder andere Maßnahme geben die die Arbeitgeberseite nicht kennt und nicht anhält.

Verfasst: Di 2. Dez 2008, 13:42
von Montgomery Scott
Original von Lucia Belaiuto
Mal ganz ehrlich, wenn mir jemand als Ingenieur, der sich mehrere Jahre an der Universität betätigt hat und mehr Berechnungen und Versuche durchgeführt hat als ein einfacher Montagearbeiter, sagen würde machen Sie das doch mal so und so obwohl ich keine Ahnung davon habe. Ich denke davon wären sie nicht amüsiert und zwischen anhören oder um Entschiedungen diskutieren sidn 2 paar Schuhe.
Es geht hier nicht um Kompetenz. Zeigen Sie mir mal das Unternehmen mit über 10 Angestellten, in dem alle Angestellten absolute Wirtschaftsunkundige und darüber hinaus auch noch notorische Dickköpfe sind. Dann muss der Chef seine Angestellten eben besser auswählen. Im Übrigen sieht das Gesetz ja eben vor, dass die Geschäftsleitung den Betriebsrat informiert hält, was auch Informationen über die Gründe für Entscheidungen angibt.
Mir ist schon desöfteren Unverständnis in diesen Dingen entgegen gekommen. Besonders, wenn es sich dabei um Maßnahmen zur Sicherung des Unternehmens in nicht Krisenzeiten handelt. Ausserdem was wäre, wenn ein Unternehmen einfach so, aufgrund zum Beispiel neuer Fertigungstechniken, Geld einsparen kann. Ich denke besonders in solchen Fällen, wird der Betriebsrat dem nicht zustimmen und wird so die Zukunft der Firma auf das Spiel setzten. Da der Betriebsrat aus Arbeitnehmern besteht, die nicht die nötige betriebswirtschaftliche Weitsicht besitzen, wie zum Beispiel ein Manager eines großen Unternehmens.
Wenn man den Angestellten Verantwortung für derartige Fragen gibt, müssen sie sich auch damit auseinandersetzen. Das ist ein reziproker Mechanismus.
Lesen meiner obigen bzw vorherigen Aussagen bilden und beantworten Ihre Frage. Schauen Sie sich ruhig noch einmal die Protokolle der Stenographen an.
Ok, es entsteht ein gewisser Aufwand, wenn die Arbeitnehmer die Freiheit und die Mittel erhalten, sich zu organisieren und der Arbeitgeber den Betriebsrat über die Firmenpolitik auf dem Laufen hält. Zugegeben. Das ist aber nur insofern ein Argument, wie Sie auch gegen politische Wahlen sind, weil die Geld kosten.
Vielleicht mag die Wahrscheinlichkeit nciht sehr groß sein. jedoch schwarze Schafe gibt es immer,d ie Veruschen werden ihrem Chef eines auszuwischen. Besonders bei der Vielzahl an Arbeitsschutzmaßnahmen, wird es die iene oder andere Maßnahme geben die die Arbeitgeberseite nicht kennt und nicht anhält.
Es gibt auch schwarze Schafe, die ihr Unternehmen inkl. 10.000 Arbeitsplätzen in den Sand setzen und sich dann mit zig Millionen Bramern Abfindung abseilen. Dass es schwarze Schafe gibt, ist in einem Rechtsstaat kein Argument gegen ein allgemeines Recht.

Verfasst: Mi 3. Dez 2008, 19:54
von Lucia Belaiuto
*so* Sorry für die verspätete Antwort, aber ich hab es total vergessen. *so*
Original von Montgomery Scott

Es geht hier nicht um Kompetenz. Zeigen Sie mir mal das Unternehmen mit über 10 Angestellten, in dem alle Angestellten absolute Wirtschaftsunkundige und darüber hinaus auch noch notorische Dickköpfe sind. Dann muss der Chef seine Angestellten eben besser auswählen. Im Übrigen sieht das Gesetz ja eben vor, dass die Geschäftsleitung den Betriebsrat informiert hält, was auch Informationen über die Gründe für Entscheidungen angibt.
Doch geht es. Da es zum Beispiel in ländlichen Regionen keine große Auswahl an Bewerbern gibt und es dort oftmals für den Arbeitgeber keine Alternative gibt und man den erstbesten Bewerber nehmen muss oder seine Firma schließen muss.
Ausserdem blenden Sie aus, dass es ja nicht nur um die reine Information geht sondern auch darum das der Vorstand nicht mehr einfach entscheiden darf, ohne mit dem Veto des Betriebsrates zu rechnen.
Wenn man den Angestellten Verantwortung für derartige Fragen gibt, müssen sie sich auch damit auseinandersetzen. Das ist ein reziproker Mechanismus.
Das ist mir schon klar, aber bisher hat die harbothensische Wirtschaft auch sehr gut ohne die Verantwortung der Angestellten überlebt..
Ok, es entsteht ein gewisser Aufwand, wenn die Arbeitnehmer die Freiheit und die Mittel erhalten, sich zu organisieren und der Arbeitgeber den Betriebsrat über die Firmenpolitik auf dem Laufen hält. Zugegeben. Das ist aber nur insofern ein Argument, wie Sie auch gegen politische Wahlen sind, weil die Geld kosten.
Ah, Sie können mir doch recht geben. Den Tag male ich mir rot im Kalender an. :)
Wie ich schon vorher erwähnt habe werde ich diesem Gesetz meine Zustimmung geben, da ich auf den Menschenverstand hoffe und hoffe das der Betriebsrat ein Gewinn für das Unternehmen ist und nicht die Arbeti erschwert. Ich hoffe im Gegenzug lassen die Herren von PEP mit sich bei einer Neufassung des Streikrechtes reden.

Verfasst: Di 16. Dez 2008, 13:54
von Montgomery Scott
Dann leite ich jetzt die Abstimmung über den überarbeiteten Entwurf ein.

Verfasst: Di 23. Dez 2008, 13:43
von Montgomery Scott
Der Antrag wurde angenommen.