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Verfasst: Sa 11. Okt 2008, 18:55
von Aaron Sulla
Das es immer noch Leute gibt, die denken, Bildung und akademische Ausbildung wären das Selbe...

Verfasst: Sa 11. Okt 2008, 18:59
von Wolfgang Müller
Original von Aaron Sulla
Das es immer noch Leute gibt, die denken, Bildung und akademische Ausbildung wären das Selbe...
Jepp... :lol:

Auch wenn ich Strache und Haider wie die Pest verabscheue und mich dieses Geheuchel von Mitleid hier anwiedert, finde ich Mauerbachs Art als arrogant und auch diskriminierend.

Verfasst: Sa 11. Okt 2008, 19:16
von Lady Enigma
Original von Albert von Mauerbach
sind ja nette töne von dir, gefällt mir.

nun, zahntechniker klingt zwar ganz "imposant", fällt trotzdem unter "handwerker"
disqualifizierend ist es nicht, jedoch strache in der hinsicht mit haider zu vergleichen ist ein wenig mutig. haider stammt zwar auch aus keiner besonders wohlbetuchten familie, konnte sich jedoch ein wenig herausheben und genoss ein damals 3-jähriges doktoratsstudium, danach als universitätsassistent tätig ehe er in die politik einstieg.

bürschchen, merke, ein fachtrottel kann jeder werden! das wollte ich damit ausdrücken ;) abgesehen davon "lerne ich nicht Fakten auf der Uni auf Kosten anderer", so wie du es schön ausgedrückt hast.
Tja , du Rotzlöffel, der Ton, den du verdient hast.
Wie bitte soll ich ein junges Blag anders anreden, welches meint, Handwerker sind Menschen zweiter Klasse.
Ich wills Dir mal auf gut proletarisch sagen. Riech erstmal dahin, wo Leute wie Strache schon hingeschissen haben!

Verfasst: Sa 11. Okt 2008, 19:22
von Arthur von Mauerbach
Bildung ist nicht gleich akademische Bildung, schließlich bildest du dich im optimalen Fall auch selber fort und verlässt dich nicht nur auf dein Wissen das du aus deinem Beruf und berufsbildender Ausbildung schöpfst.
Wie gesagt, im "optimalen" Fall, was auch heisst dass es leider nur die Minderheit macht.

Und nein, für mich steht ein Mensch mit akademischem Bildungsgrad nicht automatisch höher als jener ohne, jedoch hat die Empirie erwiesen dass der Durchschnittsakademiker einen weiteren Horizont hat als der durchschnittliche Nicht-akademiker.

Es gibt genug Menschen in Österreich die der FPÖ Ihre Stimme gegeben hätten, wäre Strache nicht der Spitzenkandidat. Die meisten von jenen werden einfach von der primitiven Art und Weise wie er sich und seine Überzeugungen präsentiert abgeschreckt.

Verfasst: Sa 11. Okt 2008, 19:25
von Arthur von Mauerbach
Original von Lady Enigma
Tja , du Rotzlöffel, der Ton, den du verdient hast.
Wie bitte soll ich ein junges Blag anders anreden, welches meint, Handwerker sind Menschen zweiter Klasse.
Ich wills Dir mal auf gut proletarisch sagen. Riech erstmal dahin, wo Leute wie Strache schon hingeschissen haben!
Verzeih mir wenn du dich persönlich angegriffen fühlst.

Verfasst: Sa 11. Okt 2008, 19:25
von Montgomery Scott
Original von Lady Enigma
Bürschchen, nur weil du auf Kosten anderer an der Uni einige Fakten gelernt hast, bist du lang nicht gebildet. Derzeit zeigst Du ja überdeutlich, was ich meine.
Gehts auch in sachlich?

Verfasst: Sa 11. Okt 2008, 19:27
von Wolfgang Müller
Original von Albert von Mauerbach
Bildung ist nicht gleich akademische Bildung, schließlich bildest du dich im optimalen Fall auch selber fort und verlässt dich nicht nur auf dein Wissen das du aus deinem Beruf und berufsbildender Ausbildung schöpfst.
Wie gesagt, im "optimalen" Fall, was auch heisst dass es leider nur die Minderheit macht.
Nette Ausrede.
Und nein, für mich steht ein Mensch mit akademischem Bildungsgrad nicht automatisch höher als jener ohne, jedoch hat die Empirie erwiesen dass der Durchschnittsakademiker einen weiteren Horizont hat als der durchschnittliche Nicht-akademiker.
Aber direkt der nächste herablassend-arrogante Nachtritt.
Es gibt genug Menschen in Österreich die der FPÖ Ihre Stimme gegeben hätten, wäre Strache nicht der Spitzenkandidat. Die meisten von jenen werden einfach von der primitiven Art und Weise wie er sich und seine Überzeugungen präsentiert abgeschreckt.
Klar... :rolleyes:

Antisemitismus, war früher der Sozialismus der dummen Kerle. Heute ist es, da Antisemitismus geächtet ist, Ausländerfeindlichkeit und Islamophobie.

Verfasst: Sa 11. Okt 2008, 19:28
von Peter Vain
Original von Montgomery Scott

Gehts auch in sachlich?
Manch einer hat die Feinfuehligkeit einer Apfelsine.

Verfasst: Sa 11. Okt 2008, 19:37
von Arthur von Mauerbach
Original von Wolfgang Müller

Klar... :rolleyes:

Antisemitismus, war früher der Sozialismus der dummen Kerle. Heute ist es, da Antisemitismus geächtet ist, Ausländerfeindlichkeit und Islamophobie.
Du vergisst dass das Österreich ist, es sind erst 60 Jahre vergangen nachdem das Hitler-Regime beendet wurde. Die Mentalität hat sich nur wenig verändert. Schließlich hat es bis in die 90er gedauert bis Österreich offiziell seine Schuld am 2 WK und dem Nationalsozialismus bekannt hat. Wieviele österreichische Kriegsverbrecher und Nationalsozialisten wurden, im Vergleich zu Deutschland, verurteilt? Aktuellstes Beispiel, Nationalratswahlen 2008, wieviele Parteien gab es für die Protestwähler zur Auswahl? LIF, GRÜNE, Dinkhauser und 3-4 weitere Mikroparteien. Aber wohin sind die Wähler abgewandert? Nach rechts natürlich! Zählt man beide Rechten zusammen ergeben sie mehr als die SPÖ, stärkste Partei, hat. In einem Land wo vor rund 70 Jahren der Nationalsozialismus die Blüte erlebt hat, erschreckend!

Es zeigt sich immer wieder dass die gleiche Mentalität und gleiche Einstellung wie damals in den Leuten steckt.

Verfasst: Sa 11. Okt 2008, 19:43
von Wolfgang Müller
Original von Albert von Mauerbach
Du vergisst dass das Österreich ist, es sind erst 60 Jahre vergangen nachdem das Hitler-Regime beendet wurde. Die Mentalität hat sich nur wenig verändert. Schließlich hat es bis in die 90er gedauert bis Österreich offiziell seine Schuld am 2 WK und dem Nationalsozialismus bekannt hat. Wieviele österreichische Kriegsverbrecher und Nationalsozialisten wurden, im Vergleich zu Deutschland, verurteilt? Aktuellstes Beispiel, Nationalratswahlen 2008, wieviele Parteien gab es für die Protestwähler zur Auswahl? LIF, GRÜNE, Dinkhauser und 3-4 weitere Mikroparteien. Aber wohin sind die Wähler abgewandert? Nach rechts natürlich! Zählt man beide Rechten zusammen ergeben sie mehr als die SPÖ, stärkste Partei, hat. In einem Land wo vor rund 70 Jahren der Nationalsozialismus die Blüte erlebt hat, erschreckend!

Es zeigt sich immer wieder dass die gleiche Mentalität und gleiche Einstellung wie damals in den Leuten steckt.
Ja, dass die Österreicher ein irgendwie komisches Völkschen sind, weiß ich. Ich bin erstaunt, obwohl es ja so nette, harte Gesetze gegen NS-Wiederbetätigung gibt. Die gibts in Deutschland nicht so im Konkreten.

Hatte sich Österreich nicht selbst bis in die 90er als Opfer Deutschlands gesehen?