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Verfasst: So 25. Mai 2008, 18:13
von Palin Waylan-Majere
Die "Reichen" sollten sich mehr Gedanken darüber machen, welches Glück sie haben, dass die "Armen" sie dulden, als darum, wie sie noch ein Stückchen reicher werden können. Die Belastung der Top-Ten-Verdiener in Deutschland ist nicht zu hoch, die dürfte ruhig höher sein. Andererseits sollte die Einkommenssteuerprogression weniger schnell ansteigen, um den Mittelstand - denn der ist es doch, der in Deutschland wirklich die Zeche zahlt - zu entlasten.
Im wesentlichen sagt übrigens der linksradikale Poststalinist Oskar Lafontaine nichts anderes.

Verfasst: So 25. Mai 2008, 18:21
von Konrad Grimm
Original von Palin Waylan-Majere
Im wesentlichen sagt übrigens der linksradikale Poststalinist Oskar Lafontaine nichts anderes.
Lafontaine sagt viel, wenn der Tag lang ist. Hinter ihm stehen Leute, die von der Verstaatlichung von Unternehmen, von Enteignung und Umverteilung schwadronieren; und die sind dabei weit glaubwürdiger, als wenn sich ein Oskar Lafontaine als Anwalt des Mittelstands verkauft.

Verfasst: So 25. Mai 2008, 18:45
von SRM
Original von Konrad Grimm
Die "Reichen" sollten sich mehr Gedanken darüber machen, welches Glück sie haben, dass die "Armen" sie dulden, als darum, wie sie noch ein Stückchen reicher werden können. Die Belastung der Top-Ten-Verdiener in Deutschland ist nicht zu hoch, die dürfte ruhig höher sein. Andererseits sollte die Einkommenssteuerprogression weniger schnell ansteigen, um den Mittelstand - denn der ist es doch, der in Deutschland wirklich die Zeche zahlt - zu entlasten.
Sehe ich absolut nicht so. Wer mehr verdient, hat es sich auch mit Mühe verdient und trägt den Staat letztlich allein. Zumal ich kürzlich gesehen habe, dass man als reich gilt, wenn man monatlich mehr als 3.000 Euro brutto verdient - bei Akademikern absolut üblich. Ist man deswegen reich und muss deswegen jeden mitschleppen und gleichzeitig den Staat sanieren? Nein! Der Staat sollte sich zurückziehen und minimalstaatlich agieren.

Nebenbei: Ich bin heute aus der SPD ausgetreten ;)

Verfasst: So 25. Mai 2008, 18:57
von Carl Philipp van Tulpe
Original von SRM

Sehe ich absolut nicht so. Wer mehr verdient, hat es sich auch mit Mühe verdient und trägt den Staat letztlich allein. Zumal ich kürzlich gesehen habe, dass man als reich gilt, wenn man monatlich mehr als 3.000 Euro brutto verdient - bei Akademikern absolut üblich. Ist man deswegen reich und muss deswegen jeden mitschleppen und gleichzeitig den Staat sanieren? Nein! Der Staat sollte sich zurückziehen und minimalstaatlich agieren.

Nebenbei: Ich bin heute aus der SPD ausgetreten ;)
Dann brauche ich dir nicht den Austritt nahezulegen. ;)

Alle die so denken wie SRM, sollen ebenfalls die SPD verlassen. Dann können wirkliche Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten wieder echte sozialdemokratische Politik machen. ;)

Verfasst: So 25. Mai 2008, 18:59
von SRM
Eine echte sozialdemokratische Politik, die ehrlich arbeitende Leute ausnimmt, um einen maroden Staat zu finanzieren, Massen an Arbeitsfaulen und Rentnern durchfüttern, an allen Ecken und Enden mehr Steuern und steigende Preise mit sich bringt? Glückwunsch ;)

Verfasst: So 25. Mai 2008, 18:59
von Rainer Zufall
Original von Carl Philipp van Tulpe

Ich warte auf den Tag an dem es heißt: "Die Nationalkonservativen verlassen die Union".
Die Frage ist nur, wohin ;)

Verfasst: So 25. Mai 2008, 19:15
von Carl Philipp van Tulpe
Original von SRM
Eine echte sozialdemokratische Politik, die ehrlich arbeitende Leute ausnimmt, um einen maroden Staat zu finanzieren, Massen an Arbeitsfaulen und Rentnern durchfüttern, an allen Ecken und Enden mehr Steuern und steigende Preise mit sich bringt? Glückwunsch ;)
Nö, das ist nicht gemeint. Ich meine die Politik, eines Hans Eichels. Steuersystem vereinfachen, Ausnahmen/Sonderregelungen abschaffen, Vermögenssteuer, Körperschaftssteuer und Reichensteuer einführen. Ansonsten noch Beamte und Selbstständige/Freiberufler verpflichten ins Sozialversicherungssystem einzuzahlen.
Original von Rainer Zufall

Die Frage ist nur, wohin ;)
Wohl zu den Republikanern, der DSU und so andere Kleinparteien, die das Scharnier zwischen Konservatismus, Rechtsradikalismus und Rechtsextremismus bilden.

Verfasst: So 25. Mai 2008, 19:21
von SRM
Original von Carl Philipp van Tulpe

Nö, das ist nicht gemeint. Ich meine die Politik, eines Hans Eichels. Steuersystem vereinfachen, Ausnahmen/Sonderregelungen abschaffen, Vermögenssteuer, Körperschaftssteuer und Reichensteuer einführen. Ansonsten noch Beamte und Selbstständige/Freiberufler verpflichten ins Sozialversicherungssystem einzuzahlen.
Das ist natürlich genau das, was unser Land braucht. Die Steuern müssen runter UND vereinfacht werden. Die Sozialabgaben müssen befristet ausbezahlt werden, um den Empfängern einen realen Anreiz zu bieten, sich wirklich einen Job zu suchen, unabhängig davon, ob es der ursprüngliche Bereich ist, in dem man wollte oder nicht. Es kann nicht sein, dass der Beitragszahler die mangelnde Flexibilität der Empfänger finanziert.

Verfasst: So 25. Mai 2008, 19:27
von Rainer Zufall
Nene, also die Reps gehen ein, jede Wette drauf. Wenn, dann schaffen die Rechtskonservativen sich eine neue Partei ähnlich den Bürgern in wut in Hamburg oder Pro Köln in NRW, eine Protestpartei also, vermutlich mit den Schwerpunkten vermeintliche Islamisierung, vermeintliche Massenzuwanderung durch Türken nach deren eventuellen EU-Beitritt und mangelnder Nationalstolz bla.

Verfasst: So 25. Mai 2008, 19:47
von Konrad Grimm
Original von SRM
Zumal ich kürzlich gesehen habe, dass man als reich gilt, wenn man monatlich mehr als 3.000 Euro brutto verdient - bei Akademikern absolut üblich.
Ja, da sind wir einer Meinung, 3000 brutto, das ist nicht reich. Für mich fängt der Begriff "reich" im sechsstelligen Einkommensbereich an - das entspricht grob in etwa den einkommensstärksten 10 % der Bevölkerung.