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Verfasst: Fr 23. Mai 2008, 23:44
von Carl Philipp van Tulpe
Original von Albert von Romanow-Bernstein.
Scheinbar ist es auch normal, dass die Ernennung eines konservativen Publisten zum Kultusminister in einem Bundesland gleich zu einer Gefahr für die fdG ist.
...Scheinbar ist es auch normal, dass Frauen wie Franziska Drohsel zu roten Hexen stilisiert werden.

Verfasst: Sa 24. Mai 2008, 00:45
von Albert von Romanow-Bernstein
Original von Fabian Montary

Schlimm, dass wir so etwas wie Demokratie noch ansatzweise haben.
Wir können gerne beim Krause-Fall bleiben und uns mal seine Veröffentlichungen ansehen. Dann sagst Du mir, wo das ganz nur im Ansatz Demokratie feindlich sein soll. Es hat sich doch niemand dafür interessiert was er geschrieben hat. Lediglich wo.

Verfasst: Sa 24. Mai 2008, 01:48
von Peter Vain
Original von Fabian Montary

Ich habe übrigens am 19.08.1988 Geburtstag. 8o =)
Löscht man alle einsen und achten so bilde ich die Quersumme 18 daraus.

Egal wie du es drehst und wendest, es scheint ein Teufelskreis zu sein ;)

Verfasst: Sa 24. Mai 2008, 02:12
von Marlana
Es geht nicht darum gewisse Zahlenkombinationen zu verbieten. Tragisch an der Geschichte ist ein grandioser Fehlgriff der Designer des Logos. Denn es ist eine Tatsache, dass vielen Menschen die Kombination 18 oder (noch eher) 88 ins Auge sticht und mit "Heil Hitler" in Verbindung gebracht wird. Das hätte denen nicht passieren dürfen denn keine Brauerei kann ein Interesse daran haben, ihr Produkt politisch zu positionieren. Mir ist auch kein rechtes oder linkes Bier bekannt.

Natürlich ist die Gestaltung logisch nachvollziehbar. Viele kleinere Brauereien sprechen gerade die Bewohner ihrer Stadt/Region an. Biere aus der Region werden oft bevorzugt getrunken. Die Leute dachten sich also vermutlich, dass es doch schlau wäre die lange Tradition an diesem Standort hervorzuheben. Die Doppeldeutigkeit der 1888 kann dort niemandem bewusst gewesen sein.

Die Sache ist nicht mehr als ein mitleidiges Lächeln wert und die Reaktion der Grünen auch verständlich. Etwas viel Wind vielleicht. Die Designer werden bestimmt keinen weiteren Auftrag dieser Brauerei bekommen. :) Die Website schaut auch scheisse aus. War wohl kein Geld mehr für übrig nach der "Verjüngung"... =)

Verfasst: Sa 24. Mai 2008, 02:39
von Jim Tres
Original von Marlana
Denn es ist eine Tatsache, dass vielen Menschen die Kombination 18 oder (noch eher) 88 ins Auge sticht und mit "Heil Hitler" in Verbindung gebracht wird.
Ich behaupte mal, dass 99% der Deutschen nicht an Hitler denken, wenn sie die Zahlen 18 und 88 sehen. Die Diskussion ist einfach laecherlich.

Verfasst: Sa 24. Mai 2008, 03:02
von Montgomery Scott
Original von Jim Tres
Ich behaupte mal, dass 99% der Deutschen nicht an Hitler denken, wenn sie die Zahlen 18 und 88 sehen. Die Diskussion ist einfach laecherlich.
Und um genau die anderen 1% geht es gerade. Dass die Diskussion lächerlich ist, denke ich allerdings auch.

Verfasst: Sa 24. Mai 2008, 09:18
von Baudouin de Billancourt
Original von Fabian Montary
Welche Steine werfenden Linken und Pädophile sind denn in der Bundespolitik?
Ein Pädophiler sitzt (oder saß?) im Europaparlament, Daniel Cohn-Bendit für die Grünen. Er hat in einem Kindergarten mit Fünfjährigen Petting gemacht.
Schlimm, dass wir so etwas wie Demokratie noch ansatzweise haben.
In der Tat!

Verfasst: Sa 24. Mai 2008, 09:40
von Juno-Phyllis Mason
Original von Albert von Romanow-Bernstein
Auch wenn das mit der Plärre stimmt. Schmeckt fast so eckelhaft wie Kölsch.
Immer dieser Neid auf unser Kölsch. "Hass und Neid ist die größte Form der Anerkennung" :D Obwohl es natürlich stimmt: Ein Bier, welches in Reagenzgläsern verkauft wird, muss komisch schmecken.

Verfasst: Sa 24. Mai 2008, 09:56
von Kauli
Original von Baudouin de Billancourt
[...]
Ein Pädophiler sitzt (oder saß?) im Europaparlament, Daniel Cohn-Bendit für die Grünen. Er hat in einem Kindergarten mit Fünfjährigen Petting gemacht.
[...]
Eine Lüge, die von interessierten Kreisen immer wieder gerne aufgetsicht wird, die aber nicht stimmt.

Als im Jahre 2001 eine politische Kampagne gegen Joschka Fischer, der inzwischen zum deutschen Außenminister avanciert war, gegen das kulturelle Erbe des Mai 1968 inszeniert wurde, wies die Journalistin Bettina Röhl darauf hin, dass eine Passage aus Cohn-Bendits Buch Der große Basar als Sexueller Missbrauch von Kindern gedeutet werden könnte. Cohn-Bendit gab zu, dass der Text schlampig formuliert war und bat darum, ihn im Kontext der sexuellen Revolution der 70er Jahre und der Provokationen dieser Zeit zu verstehen. Weder Eltern noch Kinder des Kinderladens erhoben Beschwerden gegen ihn, und es bildete sich eine Gruppe zu seiner Verteidigung.

http://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_Cohn-Bendit

Wer mehr weiß, der soll seine Quelle nennen...

Verfasst: Sa 24. Mai 2008, 10:02
von vSzP
Ich hatte schon lange Lust gehabt, in einem Kindergarten zu arbeiten. Die deutsche Studentenbewe- gung hat ihre eigenen antiautoritären Kindergärten hervorgebracht, die von den Stadtverwaltungen mehr oder weniger unterstützt wurden. Ich habe mich dann 1972 beim Kindergarten der Frankfurter Universität beworben, der in Selbstverwaltung der Eltern ist und vom Studentenwerk und der Stadt unterstützt wird. (...)

Die Eltern haben mich als Bezugsperson akzeptiert. Ich habe in diesem Kindergarten zwei Jahrelang gearbeitet. Dort waren Kinder zwischen zwei und fünf Jahren - eine fantastische Erfahrung. Wenn wir ein bisschen offen sind, können uns die Kinder sehr helfen, unsere eigenen Reaktionen zu verstehen. Sie haben eine grosse Fähigkeit zu erfassen, was bei den Grossen vor sich geht. (...)

Mein ständiger Flirt mit allen Kindern nahm bald erotische Züge an. Ich konnte richtig fühlen, wie die kleinen Mädchen von fünf Jahren schon gelernt hatten, mich anzumachen. Es ist kaum zu glauben. Meist war ich ziemlich entwaffnet. (...)

Es ist mir mehrmals passiert, dass einige Kinder meinen Hosenlatz geöffnet und angefangen haben, mich zu streicheln. Ich habe je nach den Umständen unterschiedlich reagiert, aber ihr Wunsch stellte mich vor Probleme. Ich habe sie gefragt: "Warum spielt ihr nicht untereinander, warum habt ihr mich ausgewählt und nicht andere Kinder?" Aber wenn sie darauf bestanden, habe ich sie dennoch gestreichelt.
aus:

Daniel Cohn-Bendit - Der große Basar

Seite 139 bis 147