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Registriert: Mi 14. Mär 2007, 10:30
Okay, dann messen wir ihn doch mal an seinen Taten.
Was er da führt, nenne ich Stamtisch-Präsidentschaft. So kann man vielleicht einen Verein leiten, aber nicht einen Staat. Der Mann reflektiert nicht, er lässt keinerlei strategischen Denkansatz in seiner Politik erkennen.
Andererseits - die Show, die er liefert, die finde ich echt klasse.
Was er da führt, nenne ich Stamtisch-Präsidentschaft. So kann man vielleicht einen Verein leiten, aber nicht einen Staat. Der Mann reflektiert nicht, er lässt keinerlei strategischen Denkansatz in seiner Politik erkennen.
Andererseits - die Show, die er liefert, die finde ich echt klasse.
Ehemaliger Bürger der DU
Kaiser
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Registriert: Sa 17. Mär 2007, 13:41
Einen durchaus ausreichenden angesichts der Bodenschätze seines Landes, doch. Eher lässt die freie Welt keinen vernünftigen Ansatz erkennen, wie man mit Feinden umgeht, die auf Ressourcen sitzen.Original von Literoy Goldheart
Der Mann reflektiert nicht, er lässt keinerlei strategischen Denkansatz in seiner Politik erkennen.
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Registriert: Mi 9. Mai 2007, 00:28
Ich muss mal wieder das Wort rausklauben aus der alten Kiste: Depp.Original von Aaron Sulla
Wer hängt denn hier wem etwas an bitteschön?
Bitte? Da wirft man mir geballte intellektuelle Unehrlichkeit vor?
Dann könnte man mit genau demselben Recht behaupten, dass die Linkspartei mit der SED nichts gemein hat, nicht einmal den Namen.
Die SED hat sich offiziell umbenannt in PDS. Die CDU war aber eine völlig neue Gründung, sehr zum Ärger des Zentrums, deren Parteimitglieder und Anhänger in vielen Bundesländern mal vielleicht zu 15% mit den alten Zentrumswählerschichten zu tun hatte. Und später wie z.B. in Niedersachsen Parteien azustießen wie die DP, deren Vorgänger Regional- und Splitterparteien waren und nicht mal im Reichstag saßen.
Du vergleichst mal wieder Äpfel mit Birnen um der CDU was anzuhängen. Und zeigst mit "blablubb" auch mal wieder dein außerordentlich im Verhältnis zu deiner Mundöffnung reziprok veranlagten Intellekt.
Beiträge: 5381
Registriert: Do 15. Mär 2007, 12:30
Die Deutschen verdrängen in der Tat sehr gerne, dass die Außenpolitik unserer braven, mit Heiligenfiguren wie dem Dalai Lama an einem Tisch sitzenden und brav China kritisierenden Bundesregierung sehr gerne mal nationalistische Züge trägt und die Rechte anderer Länder mit Füßen tritt. Ob es jetzt die Entwicklungsländer Lateinamerikas betrifft oder den Iran, der gerne seine vertraglichen Rechte aus dem Atomwaffensperrvertrag nutzen möchte.Original von Aaron Sulla
Das der Mann mit dem was er wörtlich gesagt hat, die Wahrheit gesagt hat, das scheinen wohl alle außer Acht zu lassen...

Anfänger
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Wo?Original von Montgomery Scott
nationalistische Züge trägt und die Rechte anderer Länder mit Füßen tritt.
Wo und wann?Ob es jetzt die Entwicklungsländer Lateinamerikas betrifft
Die Regierung des Irans hat nicht das geringste Existenzrecht und nicht das geringste Recht auf Atomwaffen oder eine wie auch immer geartete Nutzung von Kernenergie - weil dabei immer die Gefahr besteht, dass die Nutzung irgendwann nicht mehr friedlich ist.oder den Iran, der gerne seine vertraglichen Rechte aus dem Atomwaffensperrvertrag nutzen möchte.
Der Atomwaffensperrvertrag hat fatale Folgen, indem er die Handlungsmöglichkeiten freier Länder einschränkt und die Handlungsmöglichkeiten unfreier Länder vergrößert.
Zuletzt geändert von Baudouin de Billancourt am Fr 16. Mai 2008, 09:52, insgesamt 1-mal geändert.
Beiträge: 4333
Registriert: Mi 9. Mai 2007, 00:28
Mal ganz abgesehen davon dass ich auch von einer Bundesregierung erwarte, dass sie nationale Interessen vertritt: schließlich ist sie die deutsche Regierung und nicht die von Lateinamerika oder Iran, und hat sich vorrangig Sorgen um deutsche Bürger zu machen und danach erst überrangige Belange zu bearbeiten.
Wenn das eigene Haus brennt geht man nicht zum Nachbarn um dem eine neue Scheune zu bauen...
Wenn das eigene Haus brennt geht man nicht zum Nachbarn um dem eine neue Scheune zu bauen...
Zuletzt geändert von Michael Schneider am Fr 16. Mai 2008, 10:15, insgesamt 1-mal geändert.
Beiträge: 5381
Registriert: Do 15. Mär 2007, 12:30
Die Beispiele folgen direkt unter dem zitierten Satz.Original von Baudouin de Billancourt
Wo?
Deutschland bzw. die ganze EU hält Lateinamerika seit Jahren bzgl. Handelsabkommen hin. China ist für Lateinamerika mittlerweile offner für internationalen Handel als die EU. Die CDU-Fraktion spaltet die Einheit Lateinamerikas, indem sie es außenpolitisch systematisch in links und rechts regierte Länder gliedert und die Bundesregierung folgt dieser Politik und setzt Staatsbesuche fast nur für rechts regierte Staaten an.Wo und wann?
Interessant, dass Du Äußerungen solcher Art offensichtlich nicht für bedenklich hältst.Die Regierung des Irans hat nicht das geringste Existenzrecht
Doch, Deutschland ist übrigens sogar Vertragspartner des Iran in dieser Frage. Wie war das doch mit der gerühmten Vertragsfreiheit?und nicht das geringste Recht auf Atomwaffen oder eine wie auch immer geartete Nutzung von Kernenergie
Einverstanden. Also schaffen wir die Nukleartechnologie ab. Weltweit. Sofort.- weil dabei immer die Gefahr besteht, dass die Nutzung irgendwann nicht mehr friedlich ist.
Das hätten sich die Unterzeichnerstaaten zuerst mal früher überlegen sollen, anstatt jetzt einseitig Verträge zu brechen und dann noch im gleichen Atemzug den Vertragspartner als "Schurkenstaat" dazustellen.Der Atomwaffensperrvertrag hat fatale Folgen, indem er die Handlungsmöglichkeiten freier Länder einschränkt und die Handlungsmöglichkeiten unfreier Länder vergrößert.
Der Atomwaffensperrvertrag macht genau eins: Er legt Nutzungsrechte für alle Unterzeichnerstaaten einheitlich fest. Und das ist auch gut so. Ich halte ihn nur insofern für bedenklich, weil er die Unterzeichner nicht zur Abrüstung verpflichtet. Der Iran hat sich mit der Unterzeichnung selbst Fesseln angelegt, machtpolitisch gegen EU und USA zu bestehen. Aber auch das reicht den Westmächten ja noch nicht.

Beiträge: 5381
Registriert: Do 15. Mär 2007, 12:30
Das ist nicht der Punkt. Natürlich muss ein Land seine eigenen Interessen vertreten. Dabei müssen aber die Rechte und Interessen anderer Länder respektiert und nicht aufgrund der eigenen Vormachtstellung ignoriert werden.Original von Michael Schneider
Mal ganz abgesehen davon dass ich auch von einer Bundesregierung erwarte, dass sie nationale Interessen vertritt: schließlich ist sie die deutsche Regierung und nicht die von Lateinamerika oder Iran, und hat sich vorrangig Sorgen um deutsche Bürger zu machen und danach erst überrangige Belange zu bearbeiten.
Wenn das eigene Haus brennt geht man nicht zum Nachbarn um dem eine neue Scheune zu bauen...

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Registriert: Di 9. Okt 2007, 09:10
Chavez ist in allererster Linie dem venezolanischen Volk verpflichtet und versucht, diese Verpflichtung mit seinen "Missionen" umzusetzen. Er ist nicht irgendwelchen Ölbaronen verpflichtet und schon gar nicht dem Ausland oder der Ersten Welt.
Zur Umsetzung seiner "Missionen" bedarf es der Überwindung gewisser Widerstände und dazu muss er Hilfe annehmen, wo sie ihm angeboten wird, hier halt in Kuba.
Ich warne davor, die Situation dort mit den Augen des Westeuropäers anzusehen. Es besteht dazwischen ein Kulturschock. Venezuela ist nicht Deutschland, genausowenig wie Russland Deutschland ist. In beiden Ländern laufen Prozesse ab, die für den Westeuropäer teilweise einen schalen Beigeschmack hinterlassen, z.B. was die Einschränkung der Medien betrifft. Aber man kann in diesen nicht an westeuropäische oder nordamerikanische Demokratieverhältnisse gewöhnten Länder nicht gleich vorgehen wie bei uns, wenn man das Land vorwärtsbringen will.
Die Umsetzung der "Missionen" von Chavez dienen den Armen in Venezuela, d.h. der Masse der Bevölkerung. Bezüglich allfälliger Verletzung von (aus unserer Sicht!) Grundrechten muss eine Interessensabwägung stattfinden. Und da ist m.E. klar, dass die Verbesserung der Lebensumstände der Masse der notleidenden Bevölkerung vorgeht. Natürlich nicht um jeden Preis. Aber er stellt ja seine politischen Gegner nicht an die Wand, im Gegensatz zu anderen Regimes in Südamerika.
Schade ist, dass ewiggestrige westliche Studenten, die immer noch von so einem Unsinn wie Kommunismus begeistert sind, Chavez als einen der Ihren ansehen, was er zweifellos nicht ist. Aber vermutlich sucht man halt einen Che Guevara-Ersatz ...
Zur Umsetzung seiner "Missionen" bedarf es der Überwindung gewisser Widerstände und dazu muss er Hilfe annehmen, wo sie ihm angeboten wird, hier halt in Kuba.
Ich warne davor, die Situation dort mit den Augen des Westeuropäers anzusehen. Es besteht dazwischen ein Kulturschock. Venezuela ist nicht Deutschland, genausowenig wie Russland Deutschland ist. In beiden Ländern laufen Prozesse ab, die für den Westeuropäer teilweise einen schalen Beigeschmack hinterlassen, z.B. was die Einschränkung der Medien betrifft. Aber man kann in diesen nicht an westeuropäische oder nordamerikanische Demokratieverhältnisse gewöhnten Länder nicht gleich vorgehen wie bei uns, wenn man das Land vorwärtsbringen will.
Die Umsetzung der "Missionen" von Chavez dienen den Armen in Venezuela, d.h. der Masse der Bevölkerung. Bezüglich allfälliger Verletzung von (aus unserer Sicht!) Grundrechten muss eine Interessensabwägung stattfinden. Und da ist m.E. klar, dass die Verbesserung der Lebensumstände der Masse der notleidenden Bevölkerung vorgeht. Natürlich nicht um jeden Preis. Aber er stellt ja seine politischen Gegner nicht an die Wand, im Gegensatz zu anderen Regimes in Südamerika.
Schade ist, dass ewiggestrige westliche Studenten, die immer noch von so einem Unsinn wie Kommunismus begeistert sind, Chavez als einen der Ihren ansehen, was er zweifellos nicht ist. Aber vermutlich sucht man halt einen Che Guevara-Ersatz ...
Nicolas Seroux de Fay
ex Maréchal de Barnstorvie und Grand Général de l'Armée de terre
ex Generalstabschef der barnstorvischen Streitkräfte
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Anfänger
Beiträge: 971
Registriert: So 18. Mär 2007, 09:56
Das würde ich nicht als nationalistisch bezeichnen. Edit: dieses Verhalten finde aber auch ich nicht richtig.Original von Montgomery Scott
Deutschland bzw. die ganze EU hält Lateinamerika seit Jahren bzgl. Handelsabkommen hin.
Was soll daran bedenklich sein? Wenn ich einem mutmaßlichen Mörder das Recht auf sein Leben abspreche, hältst du das dann auch für bedenklich?Interessant, dass Du Äußerungen solcher Art offensichtlich nicht für bedenklich hältst.
Wie du dir denken kannst, hindere ich die Bundesrepublik nicht mit Gewalt daran, sich an den Vertrag zu halten. Moralische Sanktionen sind etwas anderes.Doch, Deutschland ist übrigens sogar Vertragspartner des Iran in dieser Frage. Wie war das doch mit der gerühmten Vertragsfreiheit?
Wozu? Nur weil Mörder gefährlicher sind, wenn sie ein Maschinengewehr in die Hand bekommen, verbieten wir jetzt auch Gewehre für Schützenvereine?Einverstanden. Also schaffen wir die Nukleartechnologie ab. Weltweit. Sofort.
Sehr richtig.Das hätten sich die Unterzeichnerstaaten zuerst mal früher überlegen sollen, anstatt jetzt einseitig Verträge zu brechen
Das hängt von den Unterzeichnerstaaten ab.Der Atomwaffensperrvertrag macht genau eins: Er legt Nutzungsrechte für alle Unterzeichnerstaaten einheitlich fest. Und das ist auch gut so.
Zuletzt geändert von Baudouin de Billancourt am Fr 16. Mai 2008, 10:43, insgesamt 1-mal geändert.