Verfasst: So 27. Apr 2008, 16:35
Dass ich mal mit Thorsten in einer Frage der Sozialpolitik einer Meinung bin... Das müssen wir feiern. 
Das, was von Ratelon über ist und als Imperia-Freistein bekannt ist.
https://ratelon.nationen.org/boards/
:klatsch:Original von Konrad Grimm
Du übersiehst, dass Arbeit die Nahrungsbeschaffung des zivilisierten homo sapiens ist. Es gibt in der Natur kein Leben, das einfach so durchgefüttert wird. Das widerspricht Darwins "struggle for life".
Nun ist der Mensch aber auch kein Tier.Das widerspricht Darwins "struggle for life".
Das althaus'sche Bürgergeld bringt dem Bürger noch weniger Geld, als was einem Empfänger von Leistungen nach Hartz IV zusteht. Was rückt es zurecht?Original von vSzP
bringt aber auch sicherheit und rückt einiges wieder zurecht, was in den letzten jahren schief gelaufen ist.
Aber er ist ein Lebewesen, das bestimmte Handlungen verfolgen muss, um sich selbst zu erhalten.Original von Rainer Zufall
Nun ist der Mensch aber auch kein Tier.
Der Mensch muss mit den Naturgesetzen und -Anforderungen klarkommen. Dafür hat er sich aber - durchaus zum Vorteil seiner Erhaltung und seines Komforts - eine Zivilsation geschaffen.Original von Rainer Zufall
Nun ist der Mensch aber auch kein Tier.
Kümmer Du Dich um Deine Menschenwürde, und ich kümmere mich um meine. Es ist dem Menschen jedenfalls unwürdig, ihn als hilflose Kreatur anzusehen, der man Geld in den Allerwertesten schieben muss, damit es ihr besser geht.Original von vSzP
ein grundeinkommen für alle garantiert menschenwürde
Ähm... damals haben die Leute eher 14 Stunden am Tag hart für ihre ärmliche Existenz arbeiten müssen, ohne je hoffen zu können, dass es besser würde. Im Übrigen wüsste ich nicht, wieso man Arbeit - als Kern der menschlichen Existenz, inklusive dem Erhalt des Lebens und Glück - so verteufelt. Fortschritt besteht für mich nicht darin, sich einem Ideal anzunähern, in dem Menschen nicht mehr arbeiten müssen.Original von vSzP
Im Mittelalter haben die Menschen 2 Stunden am Tag gearbeitet und sich dann um Familie, Haus etc. gekümmert. Und heute sind es 8,5 Stunden. Wo ist denn da der Fortschritt geblieben?
Hausarbeit sowie sich um Kinder und Alte zu kümmern, sind in diesen 2 Stunden natürlich nicht eingerechnet - genauso wenig wie heute. 40 Stunden sind reine Arbeitstag für den Arbeitgeber.Original von Baudouin de Billancourt
Ähm... damals haben die Leute eher 14 Stunden am Tag hart für ihre ärmliche Existenz arbeiten müssen, ohne je hoffen zu können, dass es besser würde. Im Übrigen wüsste ich nicht, wieso man Arbeit - als Kern der menschlichen Existenz, inklusive dem Erhalt des Lebens und Glück - so verteufelt. Fortschritt besteht für mich nicht darin, sich einem Ideal anzunähern, in dem Menschen nicht mehr arbeiten müssen.
Halten wir fest: je nach Wohnsituation sind schätzungsweise täglich 30-90 Minuten Hausarbeit erforderlich, um einigermaßen komfortabel zu wohnen. Das macht dann 8-10 Stunden Arbeit pro Tag, die heute in wohl fast jedem Fall sehr viel leichter ist als im Mittelalter, wo man deutlich länger arbeiten musste.Original von vSzP
Hausarbeit sowie sich um Kinder und Alte zu kümmern, sind in diesen 2 Stunden natürlich nicht eingerechnet - genauso wenig wie heute. 40 Stunden sind reine Arbeitstag für den Arbeitgeber.
Ach, der arme Stahlarbeiter... unter einer Karriere (->Fortschritt) verstehe ich mehr als die Durchführung der immer selben Bewegungen. Und Karriere kann hier und heute jeder machen.Ich denke, Menschen werden geboren um sich entwickeln zu können, um sich zu bilden und ihren Eigenschaften nachzugehen und nicht um 8 Stunden in einer Fabrik zu malochen.
Und sich über 80% Steuerbelastung und horrende Inflation zusätzlich ein wenig ärgern.Jemand, der sein Glück bei der Arbeit gefunden hat kann das doch gerne weiterhin tun. Und sich halt nebenbei über 300 Euro Bürgergeld zusätzliich freuen...