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Verfasst: Do 10. Apr 2008, 10:42
von SRM
Original von Hajo Poppinga
Du willst den Thread doch nur oben halten.
Das mag einer der Beweggründe sein
Wenig Kritik signalisiert entweder Gleichgültigkeit oder Zustimmung - und hier möchten wir die Zustimmungsseite natürlich stärken

Verfasst: Do 10. Apr 2008, 11:26
von Hajo Poppinga
Tja...

Verfasst: Sa 12. Apr 2008, 10:14
von Michael Heen
Original von SRM
Da Frau Mason gerade auf Toilette ist (

), bin ich so frei, auf Ihre Fragen zu antworten: ...
Danke.
Original von SRM
Wir müssen hier unter Privatwirtschaft und Öffentlicher Hand unterscheiden. Die Privatwirtschaft wird gestärkt, in dem die Gelder in privater Hand anteilig mehr wert sind, wenn die gesamte Geldmenge sinkt. Dies ist durchweg positiv zu bewerten.
Verzeihen Sie, aber ich dachte, dass der Geldwert davon abhängig ist, wieviel Güter produziert werden und nicht, wieviel Geld pro Bürger in Umlauf ist. Es ist doch so, dass bei einem zu wenig an Geld irgendwann Deflation und Rezession eintreten, weil die produzierten Güter und Dienstleistungen nicht mehr abgesetzt werden können, was dann wieder zu Entlassungen führt, womit wieder insgesamt die inländische Kaufkraft sinkt, usw.
Original von SRM
Die Realisierung der Intitiative durch die Unionsbank wäre jedoch optimierungsfähig gewesen. Man hätte eine Vorlaufzeit vereinbaren müssen, um die Unionsländer auf die neue Situation vorzubereiten, anstatt mit der Tür ins Haus zu fallen. Letztlich zeigt sich aber die Vernachlässigung der Landesfinanzen aufgrund der hohen Reserven. Insofern wirkt auch bei der öffentlichen Hand ein Aktivitätsimpuls, um die Zahlungsfähigkeit aufrechtzuerhalten, was in Summe auch positiv zu sehen ist.
Einmal angenommen, Sie wären in Katista Ministerpräsident. Was würden Sie tun, um angesichts des drohenden Staatsbankrotts die, die durch die Einziehung des größten Teils des Barvermögens durch die Unionsbank entstanden ist, die Zahlungsfähigkeit aufrechtzuerhalten?
Verfasst: Sa 12. Apr 2008, 10:43
von SRM
Original von Michael Heen
Verzeihen Sie, aber ich dachte, dass der Geldwert davon abhängig ist, wieviel Güter produziert werden und nicht, wieviel Geld pro Bürger in Umlauf ist. Es ist doch so, dass bei einem zu wenig an Geld irgendwann Deflation und Rezession eintreten, weil die produzierten Güter und Dienstleistungen nicht mehr abgesetzt werden können, was dann wieder zu Entlassungen führt, womit wieder insgesamt die inländische Kaufkraft sinkt, usw.
Jein. Die Geldwertentwicklung hängt entscheidend an der Gesamtgeldmenge. Wenn die Gesamtmenge sinkt, mein Privatvermögen bleibt aber gleich, steigt der Anteil meines Geldes am gesamten Berg natürlich an, was die Kaufkraft der privaten Akteure stärkt. Ihr Rezessionsszenario trifft ja nur zu, wenn der Staat sich als Abnehmer von produzierten Gütern am Markt positioniert. Das sehe ich derzeit allerdings nicht gegeben. Im Gegenteil ist der Bürger der Konsument und hier sehe ich keine Rezessionsgefahr.
Original von SRM
Einmal angenommen, Sie wären in Katista Ministerpräsident. Was würden Sie tun, um angesichts des drohenden Staatsbankrotts die, die durch die Einziehung des größten Teils des Barvermögens durch die Unionsbank entstanden ist, die Zahlungsfähigkeit aufrechtzuerhalten?
Vor Gericht ziehen und eine einstweilige Verfügung erwirken. Die Aktion der Unionsbank ist zweifellos sinnvoll, aber die Umsetzung ist nicht gesetzlich gedeckt.