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Verfasst: Mi 12. Mär 2008, 15:01
von Baudouin de Billancourt
Original von Matt Suchard
Das Heer der Geringverdiener, Arbeitslosen und Faulen (ich trenne diese Begriffe durchaus bewusst)
Nunja, Letztere setzen sich wohl zusammen aus 50% der Erstgenannten und 80% der zweiten Gruppe. ;)

Verfasst: Mi 12. Mär 2008, 15:13
von Aaron Sulla
Was ist denn überhaupt das Problem bei der Sache? Wenn der Staat das Recht dazu hat und niemand ihn daran hindert, warum soll er es nicht auch tun?

Verfasst: Mi 12. Mär 2008, 15:15
von Baudouin de Billancourt
Original von Aaron Sulla
Was ist denn überhaupt das Problem bei der Sache? Wenn der Staat das Recht dazu hat und niemand ihn daran hindert, warum soll er es nicht auch tun?
Ich weiß zwar nicht exakt, von was Du genau sprichst - aber antworten kann ich Dir dennoch: als Gewaltmonopolist, der längst aus den Fugen geraten ist, hat der Staat alle tatsächlichen Rechte, jegliches moralisches Recht zu irgendetwas aber schon seit Jahrzehnten verloren.

Verfasst: Mi 12. Mär 2008, 15:19
von Konrad Grimm
Original von Aaron Sulla
Was ist denn überhaupt das Problem bei der Sache? Wenn der Staat das Recht dazu hat und niemand ihn daran hindert, warum soll er es nicht auch tun?
Naja, er sollte vielleicht den abnehmenden Grenznutzen der Besteuerung - Laffer-Curve - bedenken.

Aber dessen Existenz bestreiten die vom Staat bezahlten Ökonomen Deutschlands ja...

Steuermaximierung an sich ist aus Sicht des Staates natürlich rational. Aber die Steuerpflichtigen, die sich das gefallen lassen, sind dumm.

Verfasst: Mi 12. Mär 2008, 15:43
von Damian Fuller
Original von Montgomery Scott
Ich persönlich kenne z. B. Genossenschaftsbanken, die genauso gut (oder besser) arbeiten wie solche, die schwerreichen Großaktionären gehören und zig. Millionen im Jahr an ihre Manager zahlen.
Das ist doch toll. Die Genossenschaftsbanken sind freiwillige Vereinigungen mit freiwilligen Kunden innerhalb der marktwirtschaftlichen Ordnung.

Sie stehen im freien Wettbewerb mit anderen Privatbanken bzw. Anbietern solcher Dienstleistungen. Und wenn Sie ein besseres Angebot machen sind die Kunden zufrieden. Der Staat schafft den rechtlichen Rahmen und die Anbieter und Kunde finden sich.

RE: Steuerlast auf Weltrekordkurs

Verfasst: Mi 12. Mär 2008, 15:48
von Baudouin de Billancourt
Original von Montgomery Scott
Richtig, und der Herr Steinbrück und seine Gangsterkumpanen greift sich dein Geld dann und macht davon Urlaub in der Karibik, stimmts?
Das trifft es ziemlich genau

Verfasst: Mi 12. Mär 2008, 16:26
von Montgomery Scott
Original von Matt Suchard
aber wer geht dann noch ein unternehmerisches Risiko ein. Hier spreche ich primär nicht einmal von den Vorständen großer Konzerne, da diese zumeist eh gegen Fehlentscheidungen doppelt und dreifach abgesichert sind, aber wenn jemand eine gute Geschäftsidee, Geschäftssinn und Engagement hat, dann gönne ich dem Million um Million.
Die Neue Linke wendet sich auch nicht gegen den Mittelstand sondern gegen das Großkapital.

Verfasst: Mi 12. Mär 2008, 16:26
von Montgomery Scott
Original von Matt Suchard
aber wer geht dann noch ein unternehmerisches Risiko ein. Hier spreche ich primär nicht einmal von den Vorständen großer Konzerne, da diese zumeist eh gegen Fehlentscheidungen doppelt und dreifach abgesichert sind, aber wenn jemand eine gute Geschäftsidee, Geschäftssinn und Engagement hat, dann gönne ich dem Million um Million.
Die Neue Linke wendet sich auch nicht gegen den Mittelstand sondern gegen das Großkapital.

Verfasst: Mi 12. Mär 2008, 16:30
von Baudouin de Billancourt
Original von Montgomery Scott

Die Neue Linke wendet sich auch nicht gegen den Mittelstand sondern gegen das Großkapital.
Und wenn jemand "Million um Million" macht, gehört er nicht zum Großkapital?
Wie schon früher in diesem Thread gesagt: mit dem Korporatismus, der eben dazu führt, dass korrupte Leute in Politik und Wirtschaft kommen und dazu, dass eben oft Politiker in solche Positionen der Wirtschaft kommen, haben auch Liberale nichts am Hut.

Verfasst: Mi 12. Mär 2008, 16:32
von Montgomery Scott
Original von Damian Fuller
Das ist doch toll. Die Genossenschaftsbanken sind freiwillige Vereinigungen mit freiwilligen Kunden innerhalb der marktwirtschaftlichen Ordnung.

Sie stehen im freien Wettbewerb mit anderen Privatbanken bzw. Anbietern solcher Dienstleistungen. Und wenn Sie ein besseres Angebot machen sind die Kunden zufrieden. Der Staat schafft den rechtlichen Rahmen und die Anbieter und Kunde finden sich.
Richtig, dazu bedarf es aber keines Superreichen und wieviel Prozent der deutschen Wirtschaft genossenschaftlich organisiert sind, kannst Du selbst schätzen ;)