Die Idee einer Zusammenlegung von Unionsländern ist zwar gut, und deshalb ja auch nicht neu

- aber mittlerweile ist es dafür längst viel zu spät... :rolleyes:
Das hätte man vor Jahren machen können bzw. müssen (sieben bzw. acht Länder waren selbst in der Blütezeit der DUR maßlos zu viele, vier bis höchstens fünf wären sinnvoll und praktikabel gewesen), als das damalige Ratelon noch ein intakter Bundesstaat, und die Länder ein Teil dessen waren.
Mittlerweile haben sich die Länder durch ihre mit Ausnahme vielleicht noch von Katista, Imperia und Freistein untereinander völlig inkompatiblen Profile und Ausgestaltungen nicht nur von der Union als Ganzem, sondern auch von einander weg entwickelt, zu sieben quasi separaten Micronationen, verbunden nur noch in einer Zweckallianz in ihrem gemeinsamen Kampf gegen die Union.
Selbst wenn es irgendwie gelänge, geografisch und kulturell einigermaßen zueinander passende Länder miteinander zu verschmelzen (was ich schon bezweifle, denn in Frage kämen eigentlich wie bereits gesagt nur Katista, Imperia und Freistein - also gerade drei der Länder, in denen zumindest leidlich noch irgendwas funktioniert, während primäre Problemfälle wie Heroth oder wie WI blieben wie sie sind. Diskussionen und Proteste wären vorprogrammiert und ließen sich auch durch die Schaffung idiotischer Hybriden wie etwa Roldem/WI nicht umgehen, da diese noch andere Probleme und Debatten aufwürfen. Würde z. B. Imperia Gegenstand einer Fusionsdiskussion, meldeten sich mit hoher Wahrscheinlichkeit längst aus dem Spiel ausgeschiedene Fans des Kaiserhauses, die dessen Stellung und zukünftiges Potenzial in Simulation und Ausgestaltung in Gefahr sähen und darauf pochten, diese nicht anzutasten, was Imperia also effektiv fusionsuntauglich machte - für die anderen Länder würden die, die sie aus irgendeinem Grund aus Fusionen heraushalten wollen auch noch irgendwas suchen und finden...

) hätte das mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit keinen Effekt, oder ginge gar nach hinten los!
Denn natürlich würde betont, dass diese Fusionen erstens an ihrem realen Datum zustande kämen (sonst wäre ja die Ausgestaltung und reale Geschichte in Gefahr!), und zweitens keinesfalls Liebesheiraten seien - Länder also, die erst seit 1998 bzw. 2000 zähneknirschend der Union angehören, verlören wenige Jahre später gegen ihren Willen und ohne Einsicht noch mehr Unabhängigkeit?! Was passieren würde ist denke ich klar, es würden entweder "Doppelländer" à la ehemals die Westlichen Inseln & St. Pierre geschaffen mit weitestgehend autonomen Landesteilen (kein Effekt durch Fusion), oder gar mit selbstständigen Regierungen der Landesteile zum einen, und einer gemeinsamen Zentralregierung zum anderen, womit der Schuss eben nach hinten losgegangen wäre - man verbraucht noch mehr Personal als vorher...