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Verfasst: Di 4. Mär 2008, 19:40
von Konrad Grimm
Original von Aaron Sulla
Falsch zitiert.
Nazis sind auch nur Sozialisten wäre richtiger.

Verfasst: Di 4. Mär 2008, 20:05
von Palin Waylan-Majere
Auf welchen Sozialisten berufen die sich? Marx? Proudhon? Saint-Simon?

Verfasst: Di 4. Mär 2008, 20:34
von Daniel
Ich bin mal vorbei gegangen. Stand hinter der Polizei, direkt vor den 10 (!) Nazis. Dahinter ca. 500 Demonstraten. Größenteils Linke, auch autonome.

Abgesehen von dem Geschwaffel über Nation und Volk hätte es auch eine Rede eines Antifa-Typen gewesen sein können. Kritik an Israel und der USA, am Kapital und an den Bonzen die immer reicher werden.

Ich musste weggehen. Mir wurde wirklich schlecht von dem Gerede. Gleichzeitig hat es mich wütend gemacht. In der Tasche ballte ich eine Faust, als ich sah, dass diese Schweine Schwarz-Rot-Goldene Fahnen bei sich trugen. Diese Farben haben nun gar nichts mit diesen Spinnern zu tun.

Und morgen werde ich wahrscheinlich einen Leserbrief an die hiesige Zeitung schreiben, ob die Bürger dieser Staat den auch wissen, das linksextreme Gruppen zur Gegenkundgebung aufgerufen haben.

Verfasst: Mi 5. Mär 2008, 09:23
von Baudouin de Billancourt
Original von Palin Waylan-Majere
Auf welchen Sozialisten berufen die sich? Marx? Proudhon? Saint-Simon?
Kannst Du nicht in Prinzipien denken? Was alle Sozialisten dieser Welt vereint, ist die Meinung, dass das Kollektiv im Gegensatz zum Individuum Rechte hat.

Verfasst: Mi 5. Mär 2008, 12:14
von Konrad Grimm
Original von Daniel
In der Tasche ballte ich eine Faust, als ich sah, dass diese Schweine Schwarz-Rot-Goldene Fahnen bei sich trugen. Diese Farben haben nun gar nichts mit diesen Spinnern zu tun.
Selbstverständlich ist schwarz-rot-gold das Zeichen eines deutschnationalen Volksstaats, war es doch Symbol des nationalen Befreiungskampfes gegen Napoleon und der Monarchiegegner. Völkisch und national also - das passt doch ideal.

Verfasst: Mi 5. Mär 2008, 12:20
von Montgomery Scott
Original von Baudouin de Billancourt
Kannst Du nicht in Prinzipien denken? Was alle Sozialisten dieser Welt vereint, ist die Meinung, dass das Kollektiv im Gegensatz zum Individuum Rechte hat.
Was alle Sozialisten dieser Welt vereint, ist die Meinung, das der Ausgebeutete und Benachteiligte gegenüber dem Ausbeuter und Dominanten Rechte hat und dass es ein Gebot des Menschseins ist, diesen Rechten zum Durchbruch zu verhelfen.

Verfasst: Mi 5. Mär 2008, 12:23
von Konrad Grimm
Original von Montgomery Scott
Was alle Sozialisten dieser Welt vereint, ist die Meinung, das der Ausgebeutete und Benachteiligte gegenüber dem Ausbeuter und Dominanten Rechte hat und dass es ein Gebot des Menschseins ist, diesen Rechten zum Durchbruch zu verhelfen.
Wie Adolf Hitler, der sich vorrangig gegen die Zinsknechtschaft gewandt hat und die Verstaatlichung aller Großkonzerne versprochen hat (25-Punkte-Plan der NSDAP, 1920).

Und wie Benito Mussolini, langjähriger hochrangiger Funktionär der Sozialistischen Partei Italiens.

Was alle Sozialisten eint ist der Wunsch, die Produktionsmittel auf den Staat zu übertragen.

Verfasst: Mi 5. Mär 2008, 13:48
von Oliver von Palm
Original von Montgomery Scott

Was alle Sozialisten dieser Welt vereint, ist die Meinung, das der Ausgebeutete und Benachteiligte gegenüber dem Ausbeuter und Dominanten Rechte hat und dass es ein Gebot des Menschseins ist, diesen Rechten zum Durchbruch zu verhelfen.
Irrtum. Das ist eine klassische Liberale Forderung. Der Sozialismus hat sie lediglich gestohlen.

Verfasst: Mi 5. Mär 2008, 13:53
von Baudouin de Billancourt
Original von Montgomery Scott
Was alle Sozialisten dieser Welt vereint, ist die Meinung, das der Ausgebeutete und Benachteiligte gegenüber dem Ausbeuter und Dominanten Rechte hat und dass es ein Gebot des Menschseins ist, diesen Rechten zum Durchbruch zu verhelfen.
Fragt sich: welche Ausbeuter?

Verfasst: Mi 5. Mär 2008, 13:58
von Oliver von Palm
Original von Baudouin de Billancourt

Fragt sich: welche Ausbeuter?
Naja, das nicht jeder Arbeitsvertrag zu fairen Bedingungen zustandekommt, sollte allen klar sein. Es gibt auch Fälle, in denen jemand wirklich aus purer Not heraus einen schlechtbezahlten, mit vielen Arbeitsstunden verbundenen, Job annimmt, um seine Familie zu ernähren. Solche Zustände gehören nun wirklich in die Geschichtsbücher und nicht ins 21. Jahrhundert.