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Verfasst: Fr 29. Feb 2008, 23:34
von Konrad Grimm
Original von Michael Schneider
Na mal sehen ob das immer so bleibt. :)
Wenn nicht, bleibt mir genug Zeit, mich mit dem Thema zu befassen.

Verfasst: So 2. Mär 2008, 12:45
von Michael Schneider
Original von Konrad Grimm

Wenn nicht, bleibt mir genug Zeit, mich mit dem Thema zu befassen.
Bißchen kurzsichtig, oder?

Verfasst: So 2. Mär 2008, 15:30
von Damian Fuller
Original von Michael Schneider
Bißchen kurzsichtig, oder?
Naja, wenn man keinen politischen Anspruch hat, etwas am Sozialsystem zu ändern, bleibt der Bereich der persönlichen Vorsorge. Und da kann man ja grob zwei Dinge tun:

- Man könnte sparen und sich etwas Kapital beiseite legen um für den Fall von Arbeitslosigkeit oder Krankheit zumindest vorübergehend ein Auskommen zu haben

-> Das wird aber vom Staat nicht gerade gefördert, da man solange man selbst noch Werte bzw. Eigentum hat, keine oder weniger Ansprüche auf finanzielle Hilfe durch den Steuerzahler hat.
Das wiederum beruht auf dem Prinzip, dass nur die Menschen Sozialhilfe bekommen, die nichts anderes haben.

Das fördert aber eben nicht den Willen und die Kultur selbst vorzusorgen und trotzdem in der Not auf den Sozialstaat vertrauen zu können.

Verfasst: So 2. Mär 2008, 18:33
von Franz Sendlhofer
Original von Maximilian von Rohan-Mason
Ich kommt mit vier Euro auch locker aus. Das einzige Nahrungsmittel, für das ich relativ viel Geld ausgebe, ist Kaffee... ansonsten gibt es halt Brot, Bananen oder Nudeln/Reis und vielleicht einmal in der Woche ein Gimmick wie ein Schnitzlel oder Hackfleisch. Da reicht der 10 Euro Einkauf beim Plus um die Ecke auch durchaus für 4 Tage. Ich erwarte ja eh kein Gourmet-Essen... ich soll satt werden und keine Mangelerscheinungen haben. Das gelingt mir dann trotz knappen Budgets (jaja, das Schicksal derer, denen das Bafög-Amt sagt: ne, is nicht) ganz gut.

Anosnsten ist zwischendurch aber auch mal Döner, Schimansiki-Platte oder Mekkes nicht verkehrt. =)
Ohja der achso billige Plusmarkt. Es letzt erst eine Tüte mit 10 Zwetschgen gesehn für 99 ct. Ist doch ned ma die Hälfte wert.

Verfasst: So 2. Mär 2008, 18:54
von Damian Fuller
Original von Franz Sendlhofer
Ohja der achso billige Plusmarkt. Es letzt erst eine Tüte mit 10 Zwetschgen gesehn für 99 ct. Ist doch ned ma die Hälfte wert.
Wert ist natürlich wie immer subjektiv. Aber für die objektive Inflation kann der Plusmarkt nun auch nichts.

Verfasst: So 2. Mär 2008, 21:29
von Franz Sendlhofer
Ich bezieh mich dadrauf, dass es in keinem Verhältnis steht, dass man im Spätjahr die Zwetschgen nachgeschmissen kriegt, jetzt aber im Laden vergleichsweise Wucherpreise verlangt werden.

Verfasst: So 2. Mär 2008, 21:39
von Literoy Goldheart
Ähmmmmm..... also wenn es mir gestattet ist, will ich AMFs Theore doch einfach mal umkehren:
Wir kaufen eine Milliarde solarbetriebener Radios und verschenken die an hungernde Afrikaner. Dann erzählen wir denen in der jeweiligen Stammessprache, das sie nicht soviel Staub einatmen, sich nicht dauernd in der Sonne aufhalten, nicht soviel rauchen sollen. Wir erhöhen den streß und - siehe da - sie verhungern nicht mehr sondern werden rund und dick. Und unglücklich, aber man kann ja nicht alles haben.

Jeder Ernährungswissenschaftler wird Dir den Unterschied zwischen wertvollen und wertlosen Kalorien erklären können. Nun habe ich einige bemerkenswert übergewichtige Exemplare der Gattung Mensch im Bekanntenkreis, und zu denen kann ich nur eines sagen: Die Deutschen verschnabulieren genauso viel Kalorien wie die Schweizer - nur letztere geben es wenigstens zu =)