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Verfasst: Fr 25. Jan 2008, 21:31
von Hajo Poppinga
Ich stimme Deinen Reflexionen der innenpolitischen Situation Ratelons vollends zu und denke auch, daß hier dringend mehr getan werden muß. Leider ist oftmals nichtmehr viel zu "reißen", verzweifelte Versuche einen Dissenz herzustellen (Homoehe, Angriffe auf Außenpolitik, Generaldebatte über Regierungspolitik) bleiben zumeist ohne Widerhall, der Sport zieht schon längst nicht mehr und so läßt sich die Liste fortsetzen. Meiner Ansicht nach sollten sich vielmehr Leute wieder kontroverser innenpolitisch engagieren, denn ich den alten Zeiten in denen noch ein kommunistenfressender Peter Reinhard unterwegs war und ein SBP-Schober alles verstaatlichen wollte, da hatten wir Aktivität.

Verfasst: Fr 25. Jan 2008, 21:33
von Fabian Montary
Mir geht es um die Ausgestaltung und die ist auf der Karte der Graphein Foundation international einfach kausaler gestaltbar...

Verfasst: Fr 25. Jan 2008, 21:37
von Hajo Poppinga
Ja, keine Frage. Ich sage ja auch, wir sollten innenpolitisch aktiver werden und uns nicht mit dieser Frage wieder aufhalten.

Verfasst: Fr 25. Jan 2008, 21:37
von Karl Abel
Ja die ausgestalterischen Möglichkeiten sind definitiv hier besser.

Verfasst: Fr 25. Jan 2008, 21:45
von Peter Vain
Ausgestaltung hin oder her. Aber was eine MN ausmacht ist nicht ihr Grad der Ausgestaltung per se, sondern ihre Aktivität und ihr Diskussionskultur.

Verfasst: Fr 25. Jan 2008, 22:17
von Amber Marie Ford
Ausgestaltung ist definitv wichtig, und bereichert das Spiel weit mehr, als manchem, der die von anderen auf diesem Feld geleistete Arbeit ganz selbstverständlich und ohne großes Nachdenken als gegeben annimmt. Aber sie generiert eben nur wenig Aktivität, und zieht nur wenige neue Mitspieler an. Tatsächlich beschäftigen sich mit der Ausgestaltung zumeist erfahrenere Mitspieler, die etwas Entspannung von der und Abwechslung zur Politiksimulation suchen.

Diese Formulierung tritt es auf den Kopf:
Original von Hajo Poppinga
...denn ich den alten Zeiten in denen noch ein kommunistenfressender Peter Reinhard unterwegs war und ein SBP-Schober alles verstaatlichen wollte, da hatten wir Aktivität.
Uns fehlen einfach markante und streitbare Charakterköpfe, wie die erwähnten Peter Reinhard oder Thomas Schober, Führungspersönlichkeiten wie Sebastian Schumann oder Walter Schwarzenberg, oder auch einen - verdammte Sch***, ja - Dennis von Arabien (denn seid mal ehrlich: der Umgang mit ihm war nie enfach, aber das war ja die Herausforderung daran, mit ihm zu spielen, und er hat als Politiker, Rechtsanwalt, Publizist usw. viel in die Sim eingebracht)! Schließlich fehlen uns auch die eher schmunzelnd wahrgenommenen Figuren wie etwa ein - ich hoffe, er nimmt mir das jetzt nicht krumm ;) - Roland Burghammer, und mit ihm Nebenstränge der Sim wie z. B. die "Altratelonische Gemeinde von St. Christopher", und solche Erfindungen.

Die Parteienlandschaft ist ein einziges Elend: die VU kommt nicht aus dem Knick, was die UFD darstellen soll und will weiß sie selbst nicht, FDU und SPDU mangelt es an Personal, Persönlichkeiten, Programm und Präsenz, eine grüne sowie eine "linskäußere" Partei wie SBP, ZPR, PDSR usw. fehlen komplett.

Tja, und selbst Themen, die früher einmal den Server zum Absturz gebracht hätten, wie etwa die Homo-Ehe, oder - auch denkbar etwa - Wehrpflicht, Todesstrafe oder ähnliches, knallen auch nicht mehr. Ich sage es ganz offen, es war einer meiner Beweggründe meine Mitwirkung an der Politiksimulation zu beenden: ich weiß nicht, was man noch tun könnte oder sollte... :(

Edit: vergessenen Satz eingefügt

Verfasst: Fr 25. Jan 2008, 22:18
von Fabian Montary
Original von Peter Vain
Ausgestaltung hin oder her. Aber was eine MN ausmacht ist nicht ihr Grad der Ausgestaltung per se, sondern ihre Aktivität und ihr Diskussionskultur.
Die ist aber bar jeder Karte...

Verfasst: Fr 25. Jan 2008, 22:38
von Schrobi
Ich hab mich bisher aus allen Kartendiskussionen herausgehalten, denn ich halte die "Kartenfrage" für völlig überbewertet. Meines Erachtens ist es völlig nebensächlich, auf welcher Karte wir eingetragen sind. Fest steht für mich, dass die inszinierte Kartenverfeindung mit ein Faktor ist, warum dieses Erfolgsspiel einige Flauten hat.

Die GF-Karte ist für mich eine sehr gut durchdachte und eben realistischere Karte.
Dafür sehe ich, dass die OIK-Karte eindeutig für Aktivität und Vielfalt bzw. Entfaltung verschiedenster Art steht.

Ich hab der GF eine Chance gegeben, aber ich komm nicht um die Schlussfolgerung herum, dass die OIK uns Dinge gegeben hat, die dem Spiel besser getan haben, als die letzten Monate (Jahre) auf der GF.

Also entweder auf beiden Karten eintragen, oder aber unabhängig von der Karte simulieren, oder aber dann letztendlich zum Aktivitätsvorteil OIK. Das ist meine Meinung nach diesem ganzen Hick-Hack der letzten Monate.

Verfasst: Fr 25. Jan 2008, 22:49
von Fabian Montary
Original von Schrobi
Ich hab der GF eine Chance gegeben, aber ich komm nicht um die Schlussfolgerung herum, dass die OIK uns Dinge gegeben hat, die dem Spiel besser getan haben, als die letzten Monate (Jahre) auf der GF.
Wird denn hier keiner mal konkret?? Aktivität müssen wir hier drin selber machen, das hat nichts mit der Karte zu tun...

Verfasst: Fr 25. Jan 2008, 22:54
von Matt Suchard
Auf der OIK ist ganz eindeutig ein höheres Spielerpotential und eine höhere Dynamik. Daraus Aktivität abzuschöpfen ist leichter möglich, als bei der GF. Hier gibt es ja keine bzw. kaum Newbies.

Nur die Alten, die hin- und herwandern und ab und zu einer, der von der OIK mal reinschnuppert. Aber wirklich neue Mitspieler, die originär in einem reinen GF - Staat anfangen gibt es einfach nicht.