Original von Stanislav Goldmann
Die Aktion der Abspalter bekommt ja ihre Relevanz erst durch die Beachtung innerhalb und ausserhalb der DU. Und da muss man schon fragen, warum das so eine Beachtung (und ja auch Unterstützung) findet. Da muss es dann ja auch Gründe für diesen "fruchtbaren Boden" geben. Und die beseitigt man auch nicht mit drakonischen Massnahmen.
Der Grund für diesen "fruchtbaren Boden" ist schnell umgegraben:
Die albernische Premierministerin Teri Shark wird von dem gleichen Spieler verkörpert wie der imperianische Sezessionistenführer Jonathan von Metternich.
Der Spieler der Identität Sophia Kreittmayr spielt eine Identität in führender Position in Barnstorvia (welche genau weiß ich jetzt aus dem Sethgreif nicht).
Einer der beiden Jagonburgs ist der Gründer und Regierungschef Auroras, Beatrice Maier bzw. Anton von Freistein ist sein Außenminister.
In Gran Novara hatte der Spieler der Identitäten Richard von Rüdenberg ("Rüdy") und Andreas Baader die Strippen für das Eingreifen auf Seiten der Separatisten gezogen.
Einzig für das Verhalten Chinopiens spielten keine weiteren Identitäten der für die Separationsversuche verantwortlichen Spieler eine Rolle, dort wollte man sich taktsich klug verhalten (vulgo: opportunistisch vorgehen) und stellte sich auf die Seite der Separatisten, da man davon ausging, sie würden sich sowieso durchsetzen.
Spielerschaft, simulationsinterne Regierung und simulationsexterne Spielleitung der DU konnten sich nur noch falsch verhalten: hätte man die Ereignisse nicht mitsimuliert hätte es geheißen, man könnte nicht simulieren. Hätte man die Ereignisse mitsimuliert, hätte man entweder einen massiven Bruch der Spielregeln faktisch legitimieren und hinnehmen, oder irgendwann wie für Freiland in vergleichbarer Situation beschrieben aus dem Szenario aussteigen müssen, was sie Konsequenz gehat hätte dass Vorwürfe erhoben worden wären, man könnte nicht simulieren. Dass die gewählte "Mischform" aus Kenntnisnahme und Reaktion innerhalb der Simulation, aber Kontrolle des Szenarios außerhalb der Simulation als Unfähigkeit zu simulieren verdammt werden würde, war sowieso klar.
Was sollte man also tun, hätte man ein anderes Ergebnis erreichen wollen als eingetreten?
