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Verfasst: Mi 3. Okt 2007, 16:39
von Amber Marie Ford
Original von Hajo Poppinga
Bei uns erhält jeder die gleiche Leistung, ganz egal ob oder wie lange derjenige eingezahlt hat.
Und danach ändern Sie mit Ihrer Zweidrittelmehrheit im Landtag den Staatsnamen in "Sozialistische Republik Katista", oder was? ;)

Verfasst: Mi 3. Okt 2007, 16:42
von Hajo Poppinga
Original von Amber Marie Ford

Und danach ändern Sie mit Ihrer Zweidrittelmehrheit im Landtag den Staatsnamen in "Sozialistische Republik Katista", oder was? ;)
Vielleicht, oder ich nenne es "Kaulis & Hajos Wunderland". Das werde ich nach einem guten Abend im BadaBong entscheiden.

Aber mal ganz im Ernst - die Ängste die Sie schüren, sind unberechtigt. Es ist doch im Interesse der Bürger, daß keine gravierenden Leistungsverluste entstehen. Schon darum sollte die vernünftigen Politiker in den Landtagen darauf hinwirken, sich ein Beispiel am Modell Katista der Sozialversicherung zu nehmen. Bei uns wird niemand benachteiligt, niemand in seiner Freizügigkeit beschränkt. Das sollte Sie doch freuen.

Verfasst: Mi 3. Okt 2007, 16:46
von Amber Marie Ford
Es würde mich freuen, wenn es eine unionsweite Sozialversicherung mit beitragsabhängigen Leistungen - eine Grundabsicherung für alle zum Basistarif, Luxus und Extras nach Wunsch und Wahl - sowie eine steuerfinanzierte Grundsicherung für jene Bedürftigen gäbe, welche keine Ansprüche auf Sozialversicherungsleistungen haben.

Das wäre einfach, bequem und gerecht, und irgendwelchen Enteignungs- und Umverteilungsorgien einzelner Länder vorzuziehen ;)

Verfasst: Mi 3. Okt 2007, 16:47
von Hajo Poppinga
Original von Amber Marie Ford
Das wäre einfach, bequem und gerecht, und irgendwelchen Enteignungs- und Umverteilungsorgien einzelner Länder vorzuziehen ;)
Die gab es nicht und wird es auch nicht geben.

Verfasst: Mi 3. Okt 2007, 16:51
von Amber Marie Ford
In Heroth und Katista sind sie doch faktisch beschlossen: nach dem Gießkannenprinzip sollen alle aus Steuermitteln durchgefüttert werden. Der A arbeitet jahre- oder jahrzehntelang in einem dieser Länder und zahlt dort Steuern, und im Falle der Bedürftigkeit erhält er genau so viel wie der B, der gestern erst hinzugezogen ist.

Willkommen im real existierenden Sozialismus. Die gute Nachricht für Sie: Diskriminerung von Homosexuellen gab und gibt es auch in sozialistischen Staaten, Sie müssen Ihre Agenda in diesem Punkt also nicht überarbeiten ;)

Verfasst: Mi 3. Okt 2007, 16:55
von Hajo Poppinga
Original von Amber Marie Ford
In Heroth und Katista sind sie doch faktisch beschlossen: nach dem Gießkannenprinzip sollen alle aus Steuermitteln durchgefüttert werden. Der A arbeitet jahre- oder jahrzehntelang in einem dieser Länder und zahlt dort Steuern, und im Falle der Bedürftigkeit erhält er genau so viel wie der B, der gestern erst hinzugezogen ist.
Es ist schlicht nicht hinnehmbar, wenn es in diesem Land Menschen gibt, die über keinerlei Mittel verfügen. Wir können nicht daneben stehen und zusehen, wir müssen als Land handeln.

Wenn ein Bedürftiger an meine Tür klopft, so weise ich ihn nicht ab. Ebenso wird Katista niemanden abweisen.

Verfasst: Mi 3. Okt 2007, 16:59
von Amber Marie Ford
Rührend ;) Natürlich ist es wichtig, dass Bedürftige Hilfe erhalten ihren Lebensunterhalt oder anfallende besondere Belastungen (ärztliche Behandlungen etc.) zu bestreiten.

Aber anstatt dass die eine Hälfte in einen Topf zahlt, aus welchem die andere Hälfte dann wie aus der Gießkanne übergossen wird ist es effizienter, modernder und schlicht gerechter, diese Absicherung durch eine Sozialversicherung zu finanzieren, und eine Grundsicherung aus Steuernmitteln nur las letzte Maßnahme jenen zu gewähren, welche unverschuldet bedürftig sind und keine Anspüche auf Sozialversicherungsleistungen haben.

Verfasst: Mi 3. Okt 2007, 17:06
von Hajo Poppinga
Original von Amber Marie Ford
Aber anstatt dass die eine Hälfte in einen Topf zahlt, aus welchem die andere Hälfte dann wie aus der Gießkanne übergossen wird ist es effizienter, modernder und schlicht gerechter, diese Absicherung durch eine Sozialversicherung zu finanzieren, und eine Grundsicherung aus Steuernmitteln nur als letzte Maßnahme jenen zu gewähren, welche unverschuldet bedürftig sind und keine Anspüche auf Sozialversicherungsleistungen haben.
Nun, Fräulein Ford, genau das passiert in Katista. Nur der, der bedürftig und ohne Einkommen und Vermögen ist, erhält die Grundsicherung.

Übrigens sollte es Sie besonders freuen, daß Katista die Markwirtschaft fördert. Wer nämlich einen anderweitigen Versicherungsschutz nachweisen kann, der kann sich aus der Katistianischen Nationalversicherung verabschieden.

Verfasst: So 23. Aug 2009, 13:48
von Nestor Caprice
Was hat sich in Bezug auf die Sozialsicherung inzwischen getan?

Verfasst: So 23. Aug 2009, 13:51
von SRM
Original von Nestor Caprice
Was hat sich in Bezug auf die Sozialsicherung inzwischen getan?
Auf Unionsebene wird diese nicht eingeführt werden. Solang es keine laufenden Lebenshaltungskosten gibt, bedarf es keiner finanziellen Grundsicherung.