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Verfasst: Do 20. Sep 2007, 15:25
von Oliver von Palm
Original von Georg Friedrich von Jagonburg

Das hat damit überhaupt nichts zutun.
In der heutigen Zeit ist es wichtiger denn je!
Wie schnell wird man heute arbeitslos?
Was ist dann?Will man den Ehepartner sich selbst und Hartz IV überlassen?!
Wer eine Pflicht fordert, die Ehe auch gegen den Willen eines Ehegatten für immer aufrechtzuerhalten, der sollte sich mal ein bisschen mit den geschichtlichen Hintergründen der Bibel befassen. Das Scheidungsverbot stammt aus einer Zeit als dei Frau faktisch das Eigentum des Mannes war und sollte die Frau eben schützen.

Verfasst: Do 20. Sep 2007, 15:27
von Hajo Poppinga
Original von Oliver von Palm
Wer eine Pflicht fordert, die Ehe auch gegen den Willen eines Ehegatten für immer aufrechtzuerhalten, der sollte sich mal ein bisschen mit den geschichtlichen Hintergründen der Bibel befassen. Das Scheidungsverbot stammt aus einer Zeit als dei Frau faktisch das Eigentum des Mannes war und sollte die Frau eben schützen.
Mit diesem Argument läßt sich eigentlich alles in Frage stellen. Als das Grundgesetz geschrieben wurde, war auch einiges anders.

Verfasst: Do 20. Sep 2007, 15:28
von Oliver von Palm
In 2000 Jahren wird man auch über unsere Seltsamkeiten sicher genauso denken. Außerdem solte man auch alles in Frage stellen.

Verfasst: Do 20. Sep 2007, 15:30
von Konrad Grimm
Original von Hajo Poppinga
Weil wir nicht in einer Gesellschaft der Beliebigkeit leben sollten,
Bah. Da spricht Dein Über-Ich.

Verfasst: Do 20. Sep 2007, 15:31
von Pawlak
«Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seiner Frau hängen, und die zwei werden ein Fleisch sein»? 6 So sind sie nun nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden! 7 Da fragten sie: Warum hat dann Mose geboten, ihr einen Scheidebrief zu geben und sich von ihr zu scheiden? 8 Er sprach zu ihnen: Mose hat euch erlaubt, euch zu scheiden von euren Frauen, eures Herzens Härte wegen; von Anfang an aber ist's nicht so gewesen. 9 Ich aber sage euch: Wer sich von seiner Frau scheidet, es sei denn wegen Ehebruchs, und heiratet eine andere, der bricht die Ehe. 10 Da sprachen seine Jünger zu ihm: Steht die Sache eines Mannes mit seiner Frau so, dann ist's nicht gut zu heiraten. 11 Er sprach aber zu ihnen: Dies Wort fassen nicht alle, sondern nur die, denen es gegeben ist. 12 Denn einige sind von Geburt an zur Ehe unfähig; andere sind von Menschen zur Ehe unfähig gemacht; und wieder andere haben sich selbst zur Ehe unfähig gemacht um des Himmelreichs willen. Wer es fassen kann, der fasse es! Matthäus 19,5

Es ist egal aus welcher Zeit es stammt. Diese Worte sind immer noch aktuell und gültig.

Verfasst: Do 20. Sep 2007, 15:31
von Hajo Poppinga
Original von Oliver von Palm
In 2000 Jahren wird man auch über unsere Seltsamkeiten sicher genauso denken. Außerdem solte man auch alles in Frage stellen.
Dann stelle ich in Frage, ob man alles in Frage stellen sollte. Das ist ungefähr so gut wie "Alles ist relativ" - dabei erhebt der Satz den Anspruch auf Abolutheit.

Nein, nicht alles ist relativ. Es gibt unverrückbare Werte.

Verfasst: Do 20. Sep 2007, 15:31
von Oliver von Palm
Kant hatte schon recht mit seiner hässlichen Äußerung über die Ehe. Ein Vertrag zur wechselseitigen Benutzung der Geschlechtsteile.

Verfasst: Do 20. Sep 2007, 15:32
von Konrad Grimm
Sag ich's doch. Alles Besessene.

Verfasst: Do 20. Sep 2007, 15:33
von Hajo Poppinga
Original von Oliver von Palm
Kant hatte schon recht mit seiner hässlichen Äußerung über die Ehe. Ein Vertrag zur wechselseitigen Benutzung der Geschlechtsteile.
Hast Du dich nicht irgendwann mal als Christ bezeichnet?

Verfasst: Do 20. Sep 2007, 15:33
von Oliver von Palm
Original von Hajo Poppinga

Dann stelle ich in Frage, ob man alles in Frage stellen sollte. Das ist ungefähr so gut wie "Alles ist relativ" - dabei erhebt der Satz den Anspruch auf Abolutheit.

Nein, nicht alles ist relativ. Es gibt unverrückbare Werte.
Die Ewiggültigkeit der Ehe gehört für mich zweifelsfrei nicht dazu. Ich könnte nicht mit einem Menschen zusammenbleiben, für den ich nichts empfinde. Das ist unmoralisch und sonst nichts.