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Verfasst: Sa 31. Mär 2018, 00:13
von Helen Bont
Markus Schwartz hat geschrieben:Was wäre denn, die Zeit (einmalig??) auf 14 Tage zu verkürzen? Dann müsste man nicht noch einmal Monatelang auf die Wahl warten?
Auch in diesem Fall wäre die nächste Wahl zum Unionsparlament erst in ca. drei Monaten, da die Amtsperiode des Unionsparlaments vier Monate beträgt.
Verfasst: Sa 31. Mär 2018, 08:08
von Markus Schwartz
Helen Bont hat geschrieben:Einen 100 prozentigen Schutz gibt es nicht. Diese Regelung trennt aber bislang sehr erfolgreich die Spreu vom Weizen: wer wirklich an einer Teilnahme an der Sim interessiert ist, der lässt sich von der 28-Tage-Regelung nicht abschrecken.
entschuldige, es sollte nicht so rüberkommen, dass du den UP kleiner machst, dass meinte ich nur generell. Wir sehen ja in der BRD wie wichtig dieses Amt noch sein kann

Verfasst: Sa 31. Mär 2018, 08:09
von Markus Schwartz
Helen Bont hat geschrieben:Auch in diesem Fall wäre die nächste Wahl zum Unionsparlament erst in ca. drei Monaten, da die Amtsperiode des Unionsparlaments vier Monate beträgt.
Ja das stimmt, dann würde sich bis dahin wenig ändern.
Verfasst: Sa 31. Mär 2018, 08:09
von Markus Schwartz
Welche wichtigen Ämter wären deiner Meinung nach wichtig zu besetzen?
Verfasst: Sa 31. Mär 2018, 20:13
von Helen Bont
Auf Unionsebene natürlich die Mandate des Unionsparlaments, da es das höchste Entscheidungsgremium (neben dem Unionsrat) ist, und es neben der Gesetzgebung auch den Unionskanzler wählt.
An zweiter Stelle sehe ich die Unionsminister. Zwar kann rein theoretisch der Unionskanzler die Unionsministerium führen, das dürfte ihn aber überlasten und daher wenig zielführend und hilfreich sein.
Als besonders wichtig erachte ich die Ämter des Präsidenten oder Direktors des Amtes für Einwohnerangelenheiten und das Amt des Unionswahlleiters.
Je nachdem, für wie wichtig man die Außenbeziehungen der Demokratischen Union, wären da noch die Botschafter im Ausland.
Auf Länderebene wären da natürlich die jeweiligen Parlamente und die Regierungschefs und Minister zu nennen. Auch wenn der Unionsrat an der Unionsgesetzgebung beteiligt, ist seine Nichtbesetzung insofern nicht so dramatisch, als die Unionsverfassung vorschreibt, dass wenn der Unionsrat innerhalb einer bestimmten Frist einem vom Unionsparlament verabschiedetes Gesetz nicht widerspricht, dieses Gesetz als vom Unionsrat angenommen gilt.
Verfasst: Sa 31. Mär 2018, 20:41
von Markus Schwartz
Wie gelangen denn unabhängige Kandidaten in das Parlament? Grundsätzlich stimme ich mit deiner Meinung überein. Ist nicht der Kanzler/in letztendlich Hauptverantwortlich für die Außenpolitik? Um zu sehen welche Ämter frei sind, sollte die Regierung eventuell eine Übersicht über vakante und besetzte Ministerien veröffentlichen. Auf der anderen Seite, sind es nicht zu wenig Spieler hier um dieses System a la Deutschland zu simulieren? Der Unionsrat fällt ja alleine deswegen schon weg, wenn ein Land nicht eine gewählte Regierung hat oder?
Verfasst: Sa 31. Mär 2018, 20:57
von Helen Bont
Was die Unionsregierung angeht, so wurden die Ministerien bislang während der Koalitionsverhandlungen festgelegt und besetzt.
Der Unionskanzler ist rein theoretisch und laut Verfassung in der Tat der Hauptverantwortliche. Deswegen ist er es, der die Richtlinien (wie im Rl) bestimmt. Daneben muss er natürlich auf etwaige Koalitionspartner Rücksicht nehmen, da ihm ansonsten die Mehrheit Flöten geht.
Wir sind derzeit in der Tat viel zu wenig Spieler. Deswegen habe ich bereits vor 2-4 Jahren einen Verfassungsänderungsvorschlag unterbreitet, mit dessen Hilfe die personellen Ressourcen auf der Unionsebene gebündelt werden sollten. Dafür bin ich beinahe gesteinigt worden - zumindest verbal. Die Kritiker von damals sind mittlerweile alle nicht mehr aktiv und haben uns - statt wie versprochen alternative Reformvorschläge vorzulegen - im Regen stehen lassen.
Nur wenn ein Land keine Regierung hat, fällt der Unionsrat nicht gleich flach. Das Land ist dann nicht vertreten. Derzeit ist es aber so, dass nur noch Johannes Kleven als Ministerpräsident von Freistein Mitglied des Unionsrates ist.
Verfasst: Sa 31. Mär 2018, 21:04
von Markus Schwartz
Helen Bont hat geschrieben:Was die Unionsregierung angeht, so wurden die Ministerien bislang während der Koalitionsverhandlungen festgelegt und besetzt.
Der Unionskanzler ist rein theoretisch und laut Verfassung in der Tat der Hauptverantwortliche. Deswegen ist er es, der die Richtlinien (wie im Rl) bestimmt. Daneben muss er natürlich auf etwaige Koalitionspartner Rücksicht nehmen, da ihm ansonsten die Mehrheit Flöten geht.
Wir sind derzeit in der Tat viel zu wenig Spieler. Deswegen habe ich bereits vor 2-4 Jahren einen Verfassungsänderungsvorschlag unterbreitet, mit dessen Hilfe die personellen Ressourcen auf der Unionsebene gebündelt werden sollten. Dafür bin ich beinahe gesteinigt worden - zumindest verbal. Die Kritiker von damals sind mittlerweile alle nicht mehr aktiv und haben uns - statt wie versprochen alternative Reformvorschläge vorzulegen - im Regen stehen lassen.
Nur wenn ein Land keine Regierung hat, fällt der Unionsrat nicht gleich flach. Das Land ist dann nicht vertreten. Derzeit ist es aber so, dass nur noch Johannes Kleven als Ministerpräsident von Freistein Mitglied des Unionsrates ist.
Den Vorschlag die Kompetenzen auf Unionseben zu bündeln würde ich vollkommen unterstützen. Das bedeutet ja nicht gleich, dass wir die Länder etc abschaffen. Da gebe ich jedoch zu bedenken, dass die Einstiegshürden (28 Tage) zu hoch gegriffen sind. Wie genau hast du dir die neue Verfassung vorgestellt?
Ja, zur Not reicht 1 Person im Unionsrat als Vertretung und Präsident.
Verfasst: Sa 31. Mär 2018, 21:09
von Helen Bont
Hier, im Antragsthread,ist der Entwurf nachlesbar.
Verfasst: Sa 31. Mär 2018, 21:10
von Markus Schwartz
Werde ich mir mal gleich durchlesen
