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Verfasst: Fr 27. Jun 2008, 00:14
von Montgomery Scott
Original von Konrad Grimm

Genauso, nur eben anders rum. Gleiches Phänomen. Es braucht sich keiner beschweren. Da zersplittern linke Lebenslügen und gutmenschliche Luftschlösser.
Natürlich, wenn die deutsche Politik geschlossen ausländerfeindlich wäre, wären gar keine Ausländer im Land und es gäbe auch keine Konflikte. So kann man es natürlich sehen.

Verfasst: Fr 27. Jun 2008, 00:26
von Konrad Grimm
Original von Montgomery Scott
Natürlich, wenn die deutsche Politik geschlossen ausländerfeindlich wäre, wären gar keine Ausländer im Land und es gäbe auch keine Konflikte. So kann man es natürlich sehen.
Richtig. Nationalistische Politik dient durchaus auch den Angehörigen jeder anderen Nation, genauso, wie ja auch jeder, der "Deutschland den Deutschen!" unterschreibt, zugleich auch "die Türkei den Türken!" unterstützen wird. Integration wird nie, nicht in tausend Jahren, funktionieren. Sie tut es nicht mal da, wo gar keine Nation, sondern allein ein Staat besteht wie in den USA.

Die christlich-humanistische Verblödung, der wir Okzidentale unterliegen, kann darüber nicht hinwegtäuschen.

Verfasst: Fr 27. Jun 2008, 00:29
von Montgomery Scott
Original von Konrad Grimm
Richtig. Nationalistische Politik dient durchaus auch den Angehörigen jeder anderen Nation, genauso, wie ja auch jeder, der "Deutschland den Deutschen!" unterschreibt, zugleich auch "die Türkei den Türken!" unterstützen wird. Integration wird nie, nicht in tausend Jahren, funktionieren. Sie tut es nicht mal da, wo gar keine Nation, sondern allein ein Staat besteht wie in den USA.

Die christlich-humanistische Verblödung, der wir Okzidentale unterliegen, kann darüber nicht hinwegtäuschen.
Es muss auch gar keine Integration für ein friedliches Zusammenleben geben. Ausländerfeindlichkeit ist die Ursache für Konflikte, nicht deren Lösung. Nationalistische Politik ist nicht dauerhaft friedlich.

Verfasst: Fr 27. Jun 2008, 00:32
von Konrad Grimm
Im dauerhaften Frieden kann man nur Ruhen. Existieren heißt kämpfen, struggle for life und bellum omnium contra omnes.

Verfasst: Fr 27. Jun 2008, 00:35
von Fabian Montary
Original von Konrad Grimm
Im dauerhaften Frieden kann man nur Ruhen. Existieren heißt kämpfen, struggle for life und bellum omnium contra omnes.
Wir haben doch aber einen Leviathan, ergo nicht mehr bellum omnium contra omnes. „Es zeigt sich an dieser Stelle, dass, so lange Menschen ohne eine gemeinsame Macht leben, die sie alle in Bann hällt, sie sich in dem Zustand befinden, den man Krieg nennt; und dabei handelt es sich um einen Krieg aller Menschen gegen alle Menschen.“

Verfasst: Fr 27. Jun 2008, 01:00
von Konrad Grimm
Original von Fabian Montary
Wir haben doch aber einen Leviathan, ergo nicht mehr bellum omnium contra omnes.
Der Staat ist nur ein weiterer Kriegsteilnehmer. Hobbes irrt.
Darwin nicht.

Verfasst: Fr 27. Jun 2008, 01:03
von Fabian Montary
Original von Konrad Grimm

Der Staat ist nur ein weiterer Kriegsteilnehmer. Hobbes irrt.
Darwin nicht.
Warum?

Verfasst: Fr 27. Jun 2008, 01:06
von Montgomery Scott
Original von Konrad Grimm
Im dauerhaften Frieden kann man nur Ruhen. Existieren heißt kämpfen, struggle for life und bellum omnium contra omnes.
Die Frage ist aber, inwiefern dieser Kampf unter Menschen gegeneinander ausgetragen werden muss. Dieser Notwendigkeit ergibt sich erst durch Intoleranz, Ungerechtigkeit und Paranoia.

Verfasst: Fr 27. Jun 2008, 12:37
von Konrad Grimm
Original von Montgomery Scott
Die Frage ist aber, inwiefern dieser Kampf unter Menschen gegeneinander ausgetragen werden muss. Dieser Notwendigkeit ergibt sich erst durch Intoleranz, Ungerechtigkeit und Paranoia.
Aus dem Kopf zitiert heisst es bei Darwin: Der Kampf ums Dasein ist stets am härtesten zwischen Angehörigen der gleichen Art.

Verfasst: Fr 27. Jun 2008, 12:39
von Konrad Grimm
Original von Fabian Montary
Warum?
Weil wir uns immer im Kampf befinden, auch wenn der Staat installiert wird. Es gibt keinen anderen Zustand als den allgegenwärtigen Kampf ums Dasein*. Der Staat führt tatsächlich nur den Krieg weiter. Er ist nur Machtmittel zur Durchsetzung der Interessen der einen über die der anderen.

*Wir können zwar - bei Interessenübereinstimmung - vorübergehend Verbündte in diesem Krieg sein, können einen Verein der Eigner gründen; aber stets bleibt doch alles, was nicht mein Eigentum ist, meint Feind.