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Verfasst: Do 30. Aug 2007, 11:53
von Carl Philipp van Tulpe
Original von Oliver von Palm
Deshalb sage ich ja auch, dass die Gebühr EInkommensabhängig sein sollte. Wer wenig hat, zahlt auch wenig oder sogar keine Gebühr. Für die Wirtschaft wäre das sogar sehr gut, weil die Kinder und Jugendlichen fleißiger lernen würden und nicht so eine LMAA-Einstellung zur Schule hätten. Was Geld kostet, respektiert man nun mal mehr als das kostenlose.
Ja, damit kann man leben. Wenn nur die Reichen die Gebühr bezahlen.
Verfasst: Do 30. Aug 2007, 11:55
von Oliver von Palm
Ja, damit kann man leben. Wenn nur die Reichen die Gebühr bezahlen.
Das hat nichts mit reich zu tun. Wenn man z. B. im Monat 2000,- Euro netto verdient, kann man auch 50 davon für die Schulbildung seines Kindes ausgeben.
Verfasst: Do 30. Aug 2007, 11:55
von Carl Philipp van Tulpe
Original von Oliver von Palm
Ich habe jetzt mit 24 noch kein Kind. Aber in 3, 4 oder 5 Jahren möchte ich schon Vater werden

.
So lange kannst du ja das Sozialsystem und den Staat Steuern und Gebühren zahlen, damit deine Eltern Rente beziehen können und Kinder von anderen zur Schule gehen können. Das ist dann gerecht und solidarisch und folglich sozial.
Verfasst: Do 30. Aug 2007, 11:57
von Carl Philipp van Tulpe
Original von Oliver von Palm
Das hat nichts mit reich zu tun. Wenn man z. B. im Monat 2000,- Euro netto verdient, kann man auch 50 davon für die Schulbildung seines Kindes ausgeben.
Die Schulen werden ja schon durch Steuern finanziert, die bis zur Hälfte des Gehaltes/Lohnes reichen.
Verfasst: Do 30. Aug 2007, 11:57
von Oliver von Palm
So lange kannst du ja das Sozialsystem und den Staat Steuern und Gebühren zahlen, damit deine Eltern Rente beziehen können und Kinder von anderen zur Schule gehen können. Das ist dann gerecht und solidarisch und folglich sozial.
Mein Dad ist schon ein paar Jahre tot umd meine Mum hat noch eine ganze Zeit bis zur Rente. Und den Schulbesuch der anderen zu finanzieren, liegt eben nicht in meiner Verantwortung. In meiner Verantwortung wird das Wohl meines Kindes liegen.
Verfasst: Do 30. Aug 2007, 11:59
von Oliver von Palm
Die Schulen werden ja schon durch Steuern finanziert, die bis zur Hälfte des Gehaltes/Lohnes reichen.
Diese Steuern können eben stark gesenkt werden. Es ist nicht einzusehen, dass ich für jeden kleinen Verwaltungsakt oder meinen Pass teils hohe Gebühren zahlen muss, aber für die Schule nicht.
Verfasst: Do 30. Aug 2007, 11:59
von Carl Philipp van Tulpe
Original von Oliver von Palm
Mein Dad ist schon ein paar Jahre tot umd meine Mum hat noch eine ganze Zeit bis zur Rente. Und den Schulbesuch der anderen zu finanzieren, liegt eben nicht in meiner Verantwortung. In meiner Verantwortung wird das Wohl meines Kindes liegen.
Solidarität bedeutet auch, dass man nicht nur seine eigene Familie unterstützt.
Verfasst: Do 30. Aug 2007, 12:00
von Oliver von Palm
Solidarität bedeutet auch, dass man nicht nur seine eigene Familie unterstützt.
In diesem Falle doch.
Verfasst: Do 30. Aug 2007, 12:02
von Carl Philipp van Tulpe
Original von Oliver von Palm
In diesem Falle doch.
Wenn unser Sozialversicherungssystem so funktionieren würde. Hätten wir jetzt noch eine Analphabetenrate von mindestens 50% und hätten eine Lohn- und Gesellschaftsstruktur wie Indien.
Verfasst: Do 30. Aug 2007, 12:04
von Carl Philipp van Tulpe
Oder ganz Deutschland wäre Opfer der UdSSR geworden.