Völlig richtig und der einzige Ausweg aus der von den USA gestützten Diktatur war damals dieser religiöse Fundamentalist.Original von Oliver von Palm
Der Shah war nicht vom Westen installiert, sondern nur protegiert, und die wenigsten Iraner hatten damals einen Hass auf die westliche Lebensweise.
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Besser ist für die Menschen aber nichts geworden, das sollten die doch selbst langsam merken. Selbst unter dem Schah ging es den Leuten besser als heute.Original von Montgomery Scott
Völlig richtig und der einzige Ausweg aus der von den USA gestützten Diktatur war damals dieser religiöse Fundamentalist.
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In einem äußert geringen Ansatz vielleicht.Original von Montgomery Scott
Natürlich. Ehrgefühl soll ja im islamischen Kulturkreis gerüchteweise kein ganz unwichtiger Faktor sein. Und heute gibt es im Iran wenigstens im Ansatz Demokratie. Davon konnte man unter dem Schah weiß Gott nicht sprechen.
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Richtig, aus dem Volk (nach dem vor sehr langer Zeit mal jemand die "Demokratie" benannt hat) hatten bei seiner ersten Wahl aber weit mehr Menschen Al Gore die Stimme gegeben.
Im Übrigen: Wie wir uns erinnern, sollte ein Staat (ich meine Florida) aufgrund von Unregelmäßigkeiten neu ausgezählt werden, bis die konservativen Richter am Supreme Court das verhinderten. Ich würde fast tippen, das sowas im Iran nicht passiert.
Im Übrigen: Wie wir uns erinnern, sollte ein Staat (ich meine Florida) aufgrund von Unregelmäßigkeiten neu ausgezählt werden, bis die konservativen Richter am Supreme Court das verhinderten. Ich würde fast tippen, das sowas im Iran nicht passiert.

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Es passt nicht genau in die Diskussion aber in einem Buch, das ich gerade lese, habe ich eine Textstelle gefunden, die ein gutes Beispiel für die Verzerrung abgibt, die die Berichterstattung in der westlichen Welt auf die hiesige Wahrnehmung des Islam ausübt. Zum Thema Balkan-Krieg:
- Bis heute bleibt ihnen die öffentliche Schande dafür überwiegend erspart, weil die internationalen Medien immer von "den Kroaten" und "den Serben" sprachen und die Religion nur ins Feld führten, wenn von "den Muslimen" die Rede war. Doch die Begriffstrias "Kroate", "Serbe" und "Muslim" ist uneinheitlich und irreführend, da es sich um zwei Nationalitäten und eine Religion handelt - Vergleichbares geschieht in der Berichterstattung über den Irak mit den drei Begriffen "Sunniten", "Schiiten" und "Kurden". (...) Doch die religiöse Terminologie war den "Muslimen" vorbehalten, sogar dann noch, als deren Mörder sich die Mühe machten, sich mit einem großen orthodoxen Kreuz auf dem Schultergurt oder Bildern der Jungfrau Maria auf dem Gewehrkolben kenntlich zu machen.
- Christopher Hitchens: Der Herr ist kein Hirte, S. 35f
Zuletzt geändert von Montgomery Scott am Mo 29. Sep 2008, 17:46, insgesamt 3-mal geändert.
