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Verfasst: Di 2. Sep 2008, 11:52
von Julia Ashcraft
Sie haben aber auch ein Temperament, meine Liebe.
Kein Wunder, das Ihnen die beiden Männer erlegen sind

Warten wir ab, was der Abend heute noch so bringen wird...
Verfasst: Di 2. Sep 2008, 15:11
von Palin Waylan-Majere
Original von SRM
Asozial wäre ein System, in dem der Einzelne andere mitschleifen muss - gerade hierdurch entsteht doch erst der Keim der Unzufriedenheit, nämlich arbeitend zu buckeln, während andere auf der faulen Haut liegen.
Eben genau das geschieht ja im Kapitalismus. Nicht das die Kapitalisten faul wären, im Gegenteil, sie schöpfen den Mehrwert der Arbeit ihrer Lohnabhängigen ab.
Was jetzt asozial daran ist, die Schwachen der Gesellschaft mit zu versorgen, versteh ich jetzt gerade überhaupt nicht. Bisher hielt ich dieses Verhalten für die Norm menschlichen Verhaltens.
Verfasst: Di 2. Sep 2008, 15:54
von Konrad Grimm
Sie liegen beide völlig falsch. Starke Schultern müssen mehr tragen als schwache Schultern, zugleich aber muss, wer mehr leistet, auch mehr dafür bekommen als der, der weniger leistet.
Verfasst: Di 2. Sep 2008, 16:00
von Montgomery Scott
Wer redet denn davon, dass jemand, der mehr leistet, nicht auch mehr bekommen darf?
Verfasst: Di 2. Sep 2008, 16:05
von Konrad Grimm
Der Kommunismus.
Verfasst: Di 2. Sep 2008, 16:27
von Graf Weissenberg
Oje... ich komm gar nicht mehr mit...

Verfasst: Di 2. Sep 2008, 20:07
von Montgomery Scott
Original von Konrad Grimm
Der Kommunismus.
Ach ja? Sie meinen diesen Kerl mit weißem Betttuch überm Kopf?

Verfasst: Mi 3. Sep 2008, 21:56
von Wolfgang Müller
Herr Grimm und Herr Prof. Rousseau-Manson, Sie reden sich da mal wieder einen Stuss zusammen.
Für mich, als Kommunisten steht fest, dass jemand der nicht arbeiten will, egal wie seine Vermögensverhältnisse sind auch sanktioniert werden muss.
Und Herr Prof. Rousseau-Manson, ich zeichne kein Bild von naturgegebenen Klassen. Ich zeichne ein Bild von realexistierenden, sozialen Unterschieden, die überwunden werden müssen.
Was ist so schlimm an einer Gesellschaft, in der jede Arbeit gleich viel wert ist. Warum soll die Arbeit eines Müllmanns weniger wert sein, als die eines Managers? Warum sollte ein Müllmann, der wirklich lernen will, nicht die selben Chancen haben, wie ein Managersöhnchen?
Was eher den Unmut schürrt, ist, dass faulen Managerkindern das Abitur reingepaukt wird und Arbeiterkinder auf Grund ihrer Herkunft und ihres sozialen Umfeldes, eine freie Entfaltung verwehrt wird.
Verfasst: Mi 3. Sep 2008, 22:10
von SRM
Original von Wolfgang Müller
Herr Grimm und Herr Prof. Rousseau-Manson, Sie reden sich da mal wieder einen Stuss zusammen.
Für mich, als Kommunisten steht fest, dass jemand der nicht arbeiten will, egal wie seine Vermögensverhältnisse sind auch sanktioniert werden muss.
Und Herr Prof. Rousseau-Manson, ich zeichne kein Bild von naturgegebenen Klassen. Ich zeichne ein Bild von realexistierenden, sozialen Unterschieden, die überwunden werden müssen.
Was ist so schlimm an einer Gesellschaft, in der jede Arbeit gleich viel wert ist. Warum soll die Arbeit eines Müllmanns weniger wert sein, als die eines Managers? Warum sollte ein Müllmann, der wirklich lernen will, nicht die selben Chancen haben, wie ein Managersöhnchen?
Was eher den Unmut schürrt, ist, dass faulen Managerkindern das Abitur reingepaukt wird und Arbeiterkinder auf Grund ihrer Herkunft und ihres sozialen Umfeldes, eine freie Entfaltung verwehrt wird.
*so*Muss mich wegen RL-Abwesenheit leider ausklinken, vielleicht kriegt ihr den Diskussionsfaden aber solang konserviert, bis ich wieder fit bin

Verfasst: Do 4. Sep 2008, 16:41
von Konrad Grimm
Original von Wolfgang Müller
Was ist so schlimm an einer Gesellschaft, in der jede Arbeit gleich viel wert ist. Warum soll die Arbeit eines Müllmanns weniger wert sein, als die eines Managers?
Weil zur Arbeit eines Müllmannes viel weniger Menschen ihren natürlichen Anlagen entsprechend befähigt sind. Und was selten ist, ist teuer. Und weil die Arbeit eines einzelnen Managers sehr viel mehr Bedeutung besitzt als die Arbeit eines einzelnen Müllmanns.