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Verfasst: Fr 16. Okt 2009, 12:55
von Amber Marie Ford
Original von Palin Waylan-Majere
Bei aller berechtigter Kritik an der EU - wo wird die denn in eine islamische Gesellschaft transformiert? In jedem Verfassungsschutzbericht taucht der islamistische Extremismus auf, diverse EU-Mitgliedsstaaten kämpfen im Irak, in Afghanistan oder sonstwo explizit gegen Terroristen und schließlich ist auch die Vorratsdatenspeicherung, die sich ja vorgeblich gegen solche Terroristen richten soll, als EU-Richtlinie entstanden.
Es geht nicht um einen gewaltsamen Umsturz, sondern um eine Transformation durch Unterwanderung. Pakistan ist einer der engagiertesten US-Alliierten im Kampf gegen den islamischen Terrorismus, und trotzdem bestimmt der Islam die Politik und das Leben in diesem Land.

Ein hochrangiger Beamter des US-Außenministeriums erwartet in einem Essay angesichts der demografischen Entwicklung in Europa einen muslimischen Bevölkerungsanteil von 20% im Jahre 2050, und zitiert Quellen, die bis Mitte des Jahrhunderts auch bereits eine islamische Mehrheitsbevölkerung in Europa für rechnerisch möglich halten.

Und das ist kein Horrorszenario, der wahre Horror ist, wie realistisch diese Vorhersagen sind: die islamische Bevölkerung in den EU-Staaten hat eine drei mal höhere Geburtenrate als die nichtislamische Bevölkerung. Der Anteil Jugendlicher und junger Erwachsener macht in der islamischen Bevölkerung Europas rund ein Drittel aus, in der nichtislamischen Bevölkerung kaum noch ein Fünftel. Hinzu kommen jährlich 500.000 legal Einwandernde, 400.000 Asylsuchende und bis zu 500.000 illegal Einwandernde - in allen drei Gruppen weit überwiegend Muslime.

Proselythismus spielt bislang noch keine Rolle, denn noch sind die Muslime in Europa dafür zahlenmäßig zu schwach - noch. Mit dem explosionsartigen zahlenmäßigen Anwachsen des Islam in Europa wird er jedoch irgendwann nicht mehr nur auf Geburten innerhalb der eigenen Gruppe und Einwanderer angewiesen sein.

Und was tun die EU und ihre Mitgliedsstaaten? Sie bleiben nicht nur passiv, sondern fügen sich willig in ihr Verderben. Nur die Hälfte der deutschen Bundesländer konnte sich bislang dazu durchringen, das Tragen von Kopftüchern im Schuldienst zu verbieten. Kopftuchverbote für Schülerinnen und Studentinnen sowie staatliche Bedienstete in anderen Bereichen sind noch nirgends in Sicht. In Österreich oder Großbritannien etwa dürfen Lehrerinnen sogar mit Kopftuch unterrichten.

In den Niederlanden und Großbritannien zeigen sich Politiker und selbst Bischöfe (!) offen für die teilweise oder vollständige Einführung der Schari'a. Am Amtsgericht Frankfurt am Main hat in einer berüchtigten Entscheidung eine Familienrichterin die Schari'a bereits in einem Scheidungsverfahren zwischen muslimischen Eheleuten angewendet.

In Deutschland diskutieren wir die Einführung muslimischer Feiertage und Geschlechterapartheid im schulischen Sport- und Schwimmunterricht, in Großbritannien werden Berufstätige aufgefordert, aus Rücksicht auf muslimische Arbeitskollegen während des Ramadan in der Mittagspause nichts zu essen.

Meinungsfreiheit endet seit einiger Zeit da, wo islamischer Wahn anfängt. Während Christen, Juden, Buddhisten usw. Kritik, Satire und teilweise auch bloße Geschmacklosigkeiten als Ausfluss der Meinungsfreiheit hinnehmen müssen und auch klaglos hinnehmen, schrillen überall die Alarmglocken, sobald sich ein Moslem über irgend eine Thematisierung oder Darstellung des Islam beschwert. Die ARD setzt "Tatort"-Folgen ab, Zeitungen werden für den Nachdruck dänischer Mohammed-Karikaturen gescholten. Die Nennung von Tatsachen wird zur "Provokation", verurteilt werden nicht im Namen des Islam begangene Menschenrechtsverletzungen, sondern wer sie anprangert - weil er "die Gefühle von Mitbürgern verletzt" und das "friedliche Zusammenleben der Kulturen" stört.

"Die Europäer glauben, dass die Muslime nur zum Geldverdienen nach Europa gekommen sind. Aber Allah hat einen anderen Plan." (Mehmet Sabri Erbakan, ehem. Vorsitzender des islamistischen Netzwerks Millî Görü_)

Verfasst: Fr 16. Okt 2009, 14:41
von Heinrich Julius von Jagonburg
Na dann setzt eben die zweite große Auswanderungswelle der Europäer nach Amerika ein...

Verfasst: Fr 16. Okt 2009, 19:53
von Palin Waylan-Majere
Original von Amber Marie Ford
Es geht nicht um einen gewaltsamen Umsturz, sondern um eine Transformation durch Unterwanderung. Pakistan ist einer der engagiertesten US-Alliierten im Kampf gegen den islamischen Terrorismus, und trotzdem bestimmt der Islam die Politik und das Leben in diesem Land.
Dieser Staat wurde unter dem Aspekt gegründet, durch die Religion überhaupt zusammengehalten zu werden - mit zweifelhaftem Erfolg. Aber was hat diese ehemals britische Kolonie, die teilweise noch in Stammesstrukturen verhaftet ist, mit der EU zu tun?
Ein hochrangiger Beamter des US-Außenministeriums erwartet in einem Essay angesichts der demografischen Entwicklung in Europa einen muslimischen Bevölkerungsanteil von 20% im Jahre 2050, und zitiert Quellen, die bis Mitte des Jahrhunderts auch bereits eine islamische Mehrheitsbevölkerung in Europa für rechnerisch möglich halten.
Also einerseits ist die Quelle ja zumindest kritisch zu betrachten. Man kann doch nicht einfach hinnehmen, was irgendein Ministeriumsmitarbeiter in Waschington in seiner Glaskugel sieht. Bis dahin sind es noch schlappe 41 Jahre, ein halbes Menschenleben, für so einen Zeitraum kann niemand irgendwelche realistische Vorhersagen treffen. Weder kann man sicher davon ausgehen, dass die Geburtenzahlen der muslimischen Bevölkerung gleich hoch und die der nicht-muslimischen gleich niedrig bleiben, noch kann man ignorieren, dass nicht jeder Muslim (erst recht wenn er in der 4. und 5. Generation Europäer ist) die westlichen Werte ablehnt oder überhaupt Muslim bleibt (siehe Zentralrat der Ex-Muslime oder Muslime in der CDU). Zumal es ja zwei große Hauptströmungen und dazu noch diverse kleinere Gruppierungen innerhalb des Islam gibt, deren Mitglieder auch alle unterschiedlich fromm sind. Des weiteren existieren ja Gründe, warum es bis heute - trotz mehrfacher Versuche - nicht geklappt hat, einen einheitlichen arabischen Großstaat zu errichten. Dabei sind nichtmal alle Muslime Araber. Es handelt sich also um eine sehr differenzierte Gruppe.
Und was tun die EU und ihre Mitgliedsstaaten? Sie bleiben nicht nur passiv, sondern fügen sich willig in ihr Verderben. Nur die Hälfte der deutschen Bundesländer konnte sich bislang dazu durchringen, das Tragen von Kopftüchern im Schuldienst zu verbieten.
Vom Kopftuchverbot erhoffst du dir jetzt genau was? Ich bin auch für Laizismus, keine Frage, dann aber bitte auch keine Nonnen als Lehrerinnen.
Kopftuchverbote für Schülerinnen und Studentinnen sowie staatliche Bedienstete in anderen Bereichen sind noch nirgends in Sicht. In Österreich oder Großbritannien etwa dürfen Lehrerinnen sogar mit Kopftuch unterrichten.
Ich bin der Überzeugung, dass man das Kopftuch nicht zum Fetisch machen sollte, als wäre es der Talisman des Antichristen, der den Untergang des Abendlandes einläutet.
In den Niederlanden und Großbritannien zeigen sich Politiker und selbst Bischöfe (!) offen für die teilweise oder vollständige Einführung der Schari'a. Am Amtsgericht Frankfurt am Main hat in einer berüchtigten Entscheidung eine Familienrichterin die Schari'a bereits in einem Scheidungsverfahren zwischen muslimischen Eheleuten angewendet.
Bei dem Bischof kann ich mir das noch damit erklären, dass er sich davon auch mehr Einfluss seiner Kirche auf Politik und Justiz verspricht.
Bei der Frankfurter Richterin liegst du allerdings falsch - sie hat nur abgelehnt, der Frau Prozesskostenhilfe für die vorzeitige Scheidung vor Ende des Trennungsjahres zuzugestehen. Ein alltäglicher Vorgang. In der Urteilsbegründung hat Sie irgendwelchen Stuss geschrieben. Artikel im Stern dazu.
In Deutschland diskutieren wir die Einführung muslimischer Feiertage und Geschlechterapartheid im schulischen Sport- und Schwimmunterricht, in Großbritannien werden Berufstätige aufgefordert, aus Rücksicht auf muslimische Arbeitskollegen während des Ramadan in der Mittagspause nichts zu essen.
Ich kenne keinen muslimischen Feiertag im Kalender, dafür allerdings jede Menge christliche. Eine ernsthafte Diskussion, die über einen flapsigen Satz von Ströbele in einem Interview vor ein paar Jahren hinausgeht, muss ich verpasst haben.
Meinungsfreiheit endet seit einiger Zeit da, wo islamischer Wahn anfängt. Während Christen, Juden, Buddhisten usw. Kritik, Satire und teilweise auch bloße Geschmacklosigkeiten als Ausfluss der Meinungsfreiheit hinnehmen müssen und auch klaglos hinnehmen,
Also wenn jemand über Gebühr die Christen durch den Kakao zieht, meldet sich meist irgendein CDU-Politiker oder ein Bischof zu Wort. Der Zentralrat der Juden ist ja auch sehr öffentlichkeitswirksam dabei, antisemitische Auswüchse im Keim zu ersticken. Von "klaglos hinnehmen" kann also keine Rede sein.

Verfasst: Sa 17. Okt 2009, 21:53
von Amber Marie Ford
Original von Palin Waylan-Majere
Dieser Staat wurde unter dem Aspekt gegründet, durch die Religion überhaupt zusammengehalten zu werden - mit zweifelhaftem Erfolg. Aber was hat diese ehemals britische Kolonie, die teilweise noch in Stammesstrukturen verhaftet ist, mit der EU zu tun?
Nicht viel, was aber nicht die Aussage entkräftet, dass der Kampf gegen den islamischen Terrorismus die Errichtung bzw. den Erhalt einer islamischen Staats- und Gesellschaftsordnung nicht ausschließt.
Also einerseits ist die Quelle ja zumindest kritisch zu betrachten. Man kann doch nicht einfach hinnehmen, was irgendein Ministeriumsmitarbeiter in Waschington in seiner Glaskugel sieht. Bis dahin sind es noch schlappe 41 Jahre, ein halbes Menschenleben, für so einen Zeitraum kann niemand irgendwelche realistische Vorhersagen treffen. Weder kann man sicher davon ausgehen, dass die Geburtenzahlen der muslimischen Bevölkerung gleich hoch und die der nicht-muslimischen gleich niedrig bleiben, noch kann man ignorieren, dass nicht jeder Muslim (erst recht wenn er in der 4. und 5. Generation Europäer ist) die westlichen Werte ablehnt oder überhaupt Muslim bleibt (siehe Zentralrat der Ex-Muslime oder Muslime in der CDU). Zumal es ja zwei große Hauptströmungen und dazu noch diverse kleinere Gruppierungen innerhalb des Islam gibt, deren Mitglieder auch alle unterschiedlich fromm sind. Des weiteren existieren ja Gründe, warum es bis heute - trotz mehrfacher Versuche - nicht geklappt hat, einen einheitlichen arabischen Großstaat zu errichten. Dabei sind nichtmal alle Muslime Araber. Es handelt sich also um eine sehr differenzierte Gruppe.
Den vollständigen Essay kannst du hier nachlesen und wirst sehen: das ist keine bloße Kaffeesatzleserei. Der Essay enthält unter anderem Tabellen zur Bevölkerungsentwicklung in Europa zwischen 1982 und 2003, und schon die nackten Zahlen sind erschreckend. Faktoren, die den unübersehbaren Trend brechen oder wenigstens bremsen könnten, sind demgegenüber nicht in Sicht - auch nicht in Gestalt der Handvoll Ex- oder pro-westlichen Euro-Muslime.

Auch der britische Historiker und Islamwissenschaftler Bernard Lewis und der deutschstämmige britisch-amerikanische Historiker Walter Laqueur ("Die letzten Tage von Europa - Ein Kontinent verändert sein Gesicht") bestätigen die Vorhersage des US-Regierungsbeamten Timothy M. Savage: am Ende des Jahrhunderts wird Europa islamisiert sein.

Bedenkenswert vor dem Hintergrund der Relativierungsversuche unter Bezugnahme auf eine Differenzierung zwischen den verschiedenen Strämungen innerhalb des Islam auch ein Zitat des in Syrien geborenen deutschen Politikwissenschaftlers und Islam-Kritikers Bassam Tibi, ehem. Professor für Internationale Beziehungen an der Universität Göttingen: "Wer sich in der Islam-Diaspora Europas auskennt, weiß, dass nicht nur die Islamisten von einem islamischen, von der Scharia beherrschten Europa träumen; auch orthodoxe Moslems tun dies und rechnen Europa durch demographische Islamisierung durch Migration zum Dar al-Islam (Haus des Islam)."
Vom Kopftuchverbot erhoffst du dir jetzt genau was? Ich bin auch für Laizismus, keine Frage, dann aber bitte auch keine Nonnen als Lehrerinnen.

[...]

Ich bin der Überzeugung, dass man das Kopftuch nicht zum Fetisch machen sollte, als wäre es der Talisman des Antichristen, der den Untergang des Abendlandes einläutet.
Nur ist das Kopftuch, vor allem in der Türkei, längst genau das: das Symbol des politischen Islam schlechthin, die plakative Kriegserklärung an die westliche Wert- und Gesellschaftsordnung.

Da hilft es nichts, lustvoll junge Akademikerinnen türkischer Abstammung mit deutscher Muttersprache zu interviewen, die als Erwachsene aus eigenem Antrieb das Kopftuch angelegt haben und dazu verquaste, quasi-feministisch anmutende Erklärungen abgeben (so gesehen auf Phoenix in einer Sendung über zwei türkischstämmige Schwestern aus westlich orientiertem Elternhaus) um eine Vereinbarkeit des Kopftuches mit unserer Wertordnung zu begründen.

Es muss durch ein rigoroses Kopftuchverbot ein klares Gegensignal gesetzt werden. Das erhoffe ich mir davon.
Bei dem Bischof kann ich mir das noch damit erklären, dass er sich davon auch mehr Einfluss seiner Kirche auf Politik und Justiz verspricht.
Bei der Frankfurter Richterin liegst du allerdings falsch - sie hat nur abgelehnt, der Frau Prozesskostenhilfe für die vorzeitige Scheidung vor Ende des Trennungsjahres zuzugestehen. Ein alltäglicher Vorgang. In der Urteilsbegründung hat Sie irgendwelchen Stuss geschrieben. Artikel im Stern dazu.
Schön, dann war es eben ein Beschluss, und kein Urteil - geschenkt, denn an der Sache ändert es nichts. Grundrechte wie das Recht auf körperliche Unversehrtheit sind unveräußerlich, und können auch nicht durch das Bekenntnis zu einer Religion oder Ideologie abgetreten oder eingeschränkt werden.
Ich kenne keinen muslimischen Feiertag im Kalender, dafür allerdings jede Menge christliche. Eine ernsthafte Diskussion, die über einen flapsigen Satz von Ströbele in einem Interview vor ein paar Jahren hinausgeht, muss ich verpasst haben.
Noch kenne ich auch keinen muslimischen Feiertag im Kalender, allerdings würde ich Vorstöße, einen solchen einzuführen, auch nicht auf die Dimension eines "flapsigen Satzes" herunterreden. Ströbele hat das durchaus ernst gemeint, und je öfter er es widerholt hätte, desto mehr Beifall hätte er auch geerntet.
Also wenn jemand über Gebühr die Christen durch den Kakao zieht, meldet sich meist irgendein CDU-Politiker oder ein Bischof zu Wort. Der Zentralrat der Juden ist ja auch sehr öffentlichkeitswirksam dabei, antisemitische Auswüchse im Keim zu ersticken. Von "klaglos hinnehmen" kann also keine Rede sein.
Wen interessiert heute noch, was Vertreter der Kirchen zu sagen haben? Empört sich ein Bischof über Verunglimpfungen des Christentums, wird er doch bloß als "verkalkt", "weltfremd", "erzkonservativ" usw. verlacht, den meisten ist es aber noch nicht mal ein Kopfschütteln wert.

Antisemitismus derweil ist etwas völlig anderes als eine bloße Kritik oder auch Schmähung der jüdischen Religion, der Vergleich geht somit völlig fehl.

Jault aber ein Moslem oder eine islamische Organisation wegen irgendetwas - sei es eine "Tatort"-Folge, eine Operninszenierung, eine Karikatur oder was auch immer - auf, fühlen sich gleich alle peinlich berührt und schuldig. Niemand hat den Mut, einfach konsequent zu sagen: "In diesem Land herrschen Meinungs-, Kunst- und Pressefreiheit, und damit basta! Wem das nicht passt, der kann ja auswandern." Nein, solcherlei Bekenntnisse werden immer gleich politisch korrekt relativiert, werden wortreiche Distanzierungen zum Corpus delicti angehängt und impliziert, man habe nun mal "leider" keine Handhabe gegen den Stein des Anstoßes, was man natürlich gutmenschlich bedauert, da man vollstes Verständnis für die Empörung hat und eigentlich der Meinung ist, Freiheitsrechte sollten nicht in diesem Sinne gebraucht werden. Der Boden für das islamische Meinungs- und Gedankendiktat wird ungerührt immer weiter urbar gemacht.

Verfasst: Sa 17. Okt 2009, 22:06
von Kathryn Janeway
Das Kopftuchverbot am Arbeitsplatz ist ja auch durch BAG und BVerfG gestürzt worden, mit Hinweis auf die wichtigere Religionsfreiheit von Musliminnen. Mit der Religionsfreiheit lässt sich aber eigentlich schlicht alles rechtfertigen. Es gibt ja auch Leute, die sich selbst in religiösen Fragen als Jedi sehen. Bestehen die darauf, in der Arbeit Obi-Wan-Mäßig rumzulaufen? Oder irgendwelche Esoterik-Naturfreaks könnten ja auf die Idee kommen, im total schicken Blattwerk rumzurennen.

Aber mit dem Kopftuch geht es ja noch weiter: Es ist ein Symbol muslimischer Spießigkeit, es ist reaktionär und eine totale Absage an die westliche Lebensweise.

Verfasst: So 18. Okt 2009, 09:42
von Palin Waylan-Majere
Original von Amber Marie Ford

Den vollständigen Essay kannst du hier nachlesen und wirst sehen: das ist keine bloße Kaffeesatzleserei. Der Essay enthält unter anderem Tabellen zur Bevölkerungsentwicklung in Europa zwischen 1982 und 2003, und schon die nackten Zahlen sind erschreckend. Faktoren, die den unübersehbaren Trend brechen oder wenigstens bremsen könnten, sind demgegenüber nicht in Sicht - auch nicht in Gestalt der Handvoll Ex- oder pro-westlichen Euro-Muslime.
Muslims tend to
seek integration but
not assimilation into
Europe.

Steht da auch drin. Erschreckend sind für dich die "nackten Zahlen": von 1,6 auf 3,4 Prozent ist der muslimische Anteil in der erweiterten EU (ich nehme mal die 25er-EU an) in 21 Jahren gestiegen. Jesus bitte hilf uns doch! In "All European States (not incl. Turkey)" gab es zwischen 1982 und 2003 immerhin eine Steigerung von 3,2 auf 4,5%. Mir schlottern die Knie.

edit: Nur mal so, in diesen Zeitraum fällt die komplette Amtsperiode vom dicken Helmut, drei Golfkriege, der Zerfall von Jugoslawien, der Sowjetunion, die Erweiterung der NATO, der Anschluss Ostdeutschlands, der Beginn des Hundertjährigen Hindukusch-Krieges, das Ende des Nordirland-Konfliktes und nicht zuletzt auch die massenhafte Verbreitung von Mobiltelefonen und Internet. Wer konnte im Jahr 1982 mit diesen Entwicklungen rechnen? Genausowenig kann man die Verbreitung der diversen Religionen ernsthaft vorhersagen. Allein der Satz, in dem er schreibt, dass bis 2025 ein Viertel Frankreichs muslimisch sein soll, weil heute ja die 16-25 jährigen schon zu 15% muslimisch sind, ist doch reiner Murks.
Und noch zu der Richterin: die körperliche Unversehrtheit wurde durch die Auflage, sich der Wohnung der Frau nicht zu nähern, gewahrt - im gleichen angeblichen Scharia Prozess. Schon schlimm...

@Janeway: muslimische Spießer sind schon schlimmm, ohne Zweifel. Deutsche Spießer wie du aber nicht minder.

Verfasst: So 18. Okt 2009, 11:42
von Lady Enigma
Auspildung? Wie will ich jemanden ausbilden, der weder vernünftig Deutsch kann, geschweige denn Lesen und rechnen.
Von elementaren Grundbedingungen des Arbeitslebens mal abgesehen.
Das Handwerk sucht händeringend brauchbare Lehrlinge....
Ich hab genug mit türkischen Lehrlingen zu tun gehabt, die waren
nicht besser oder schlechter als die Einheimischen. Der Respekt vor dem Ausbilder war oft wesentlich ausgeprägter....
Nur sind das eben die, die wollen.
Eine größere Baustelle ist eine ziemlich multikulturelle Sache. Da sieht man, daß es auch in der sogenannten Unterschicht mit der Integration klappen kann. Nix dagegen, wenn jemand seine Religion als Privatsache lebt, wenn er meint, beten zu müssen. Nur wenn sich ein Moslem in seiner Gegenwart den Verzehr von Alkohol oder Schweinefleisch verbittet, hört es auf. Hab ich auch schon erlebt.
Fakt ist, wenn jemand meint, Türke sein zu wollen, soll er das in der Türkei tun. Wer das eine will, muss das andere mögen, egal was linke Tagträumer faseln. Behandeln wir doch die Türken, wie die die Kurden....
Übrigens, politische Verfolgung wird heute doch ganz gesetzeskonform von der politisch korrekten Journallie erledigt....Und zwar wirkungsvoll. Mit Lügen, Verdrehungen und bewusstenTatsachenverfälschungen.
Komisch, daß der Widerstand dagegen immer mehr zunimmt.
WievieleProzent der Bevölkerung haben Sarrazins Aussagen zugestimmt?
Wieviele Prozent der Bevölkerung