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Okay, das kann ich verstehen. Und da ich nun kein Rechtsphilosoph bin - was hast Du an meiner Position auszusetzen? Wenn es irgendeine Bedeutung haben soll, dass dieses Geschäft nicht bindet, würde der freiwillige Sklave ja selbst damit vor Gericht ziehen müssen. Und ich bin kein Jurist, der solche Grenzfälle, die in knapp 60 Jahren BRD nicht einmal vorgekommen sind, entscheiden kann.Original von Oliver von Palm
Ich bin der Überzeugung, dass das Geschäft ihn nicht bindet.
Nun haben wir nicht darüber gesprochen, ob dieses Geschäft zeitlich begrenzt sein soll...
Zuletzt geändert von Baudouin de Billancourt am Mo 10. Mär 2008, 17:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Um es zu verdeutlichen: ich will es nicht verbieten, Du willst es nicht verbieten. Du siehst seine Geschäfte als nichtig an, mich interessieren seine Geschäfte nicht. Seine Rechte kann jeder Mensch jederzeit z.b. durch Mord preisgeben, sein Menschsein jederzeit durch Selbstmord. "So what?"Original von Oliver von Palm
Du erklärst, ein Mensch sei in der Lage, seine Autonomie aufzugeben, damit würde er sein Menschsein selbst preisgeben.
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@ Scott: Um deutlicher zu werden: ohne den Staat kann ein Mensch keine (tatsächlichen) Rechte haben, d.h. Rechte, die allgemein anerkannt werden. Nun ist es unmöglich, zu sagen, dass man Rechte verlieren muss, um Rechte zu erhalten, oder Rechte zu beschränken, damit sie gewahrt werden. Man kann keine Rechte beschränken, die nicht existieren. A=A.
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Nein, Eduard Bernstein, der Begründer des Revisionismus.Original von Daniel
Bernsteinscher Prägung? Romanow-Bernstein?
Jemand wie Grimm kapiert das was die Damen und Herren Reformisten nicht wahrhaben wollen, schon irgendwie traurig.Original von Konrad Grimm
"Leeres Wort des Armen Rechte, leeres Wort des Reichen Pflicht..."
*pfeif*
Ihr Sozialisten habt in den letzten 150 Jahren alles wieder verlernt, was Ihr mal begriffen hattet. Das ist echt beeindruckend.
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Wie gesagt, Marx hat ein Monopol untersucht und dieses richtig gedeutet. Aber niemand der für die freie Marktwirtschaft ist, möchte ein Monopol.Original von Montgomery Scott
Überholt würde ich nicht sagen. Seine Theorien sind in ihren Grundstrukturen Fundamente für die moderne Wirtschaftswissenschaft geworden. Einige Fachbegriffe aus der Wirtschaftswissenschaft würde es ohne Marx gar nicht geben.
Die klassische marxistische Analyse ist sicher nicht erschöpfend, die analysiert Elemente des Kapitalismus aber absolut treffend und bis heute gültig.
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Was ist denn das für eine Argumentation.Original von Oliver von Palm
Da kann ich dir zustimmen.
Abgesehen davon, dass
a) Imperien immer zerfallen und
b) Regionalismus kein Auslaufmodell ist.
Nationalstaaten enden (als theoretisches Konstrukt des vorletzten Jahrhunderts) vielleicht. Aber das heißt nicht, dass es einen Weltstaat geben wird.
Edit: Die Entwicklung der EU, unnötig zu erwähnen, stagniert, während sich in ihrem inneren oder in Umfeld neue Nationalstaaten bilden oder bilden wollen. Was sagt uns das nun?
Zuletzt geändert von Maximilian von Rohan-Mason am Mo 10. Mär 2008, 19:28, insgesamt 1-mal geändert.
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