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Verfasst: Do 30. Aug 2007, 01:46
von Konrad Grimm
Original von Albert von Rotbart
Dennoch spiegelt es oftmals das Wesen von einem Studierten nieder. (Ich schließe mich davon nicht aus, dass selbst ich mich an der ein oder anderen Stelle umständlich anstelle).
Ja, das stimmt.

Und leider werden diese Menschen - Akademiker - ja immer mehr. Völlig idiotischer Weise. Alleine die ganze BWL ist schon völlig überflüssig; die Kaufmannslehre würde (von den Anforderungen des Arbeitsmarktes abgesehen!) völlig ausreichen. Zack! 10 % weniger Akademiker. Dann schmeiße ich die Juristerei aus der Uni (in England brauchen Juristen bis heute noch kein Studium) - Zack, nochmal, hm 5 %. Bei der Medizin wäre es zu überlegen. Die Philosophie würde ich als Studienfach ganz abschaffen. Und die Theologen hinausprügeln, sollen sie in ihre Kirchen verschwinden oder zur Hölle fahren. Die nächsten auf der Liste sind die Ingenieure, die Architekten und die Agrarwissenschaftler. Hm... ich glaube, dann hätte ich die Universitäten zu 70 % geleert und wäre für den Moment zufrieden.

(wobei es in meinem Utopia glaube ich keine [haupt-]beruflichen Wissenschaftler gäbe... aber ich bin mir nicht sicher, was es da überhaupt gäbe... Bauern - oder doch nur Jäger und Sammler?)

Verfasst: Do 30. Aug 2007, 01:47
von Hajo Poppinga
Original von Albert von Rotbart
Das Problem, dass die DDR hatte ist eins mit dem Reisen gewesen.
Stimmt. Oder natürlich das mit den Menschenrechten.

Verfasst: Do 30. Aug 2007, 01:50
von Maximilian von Rohan-Mason
*schmunzel* Immerhin hat mir der Fred hier heute noch ein Lachen aufs Angesicht gezaubert. Ich sag jetzt aber nicht, an welcher Stelle...
Original von Hajo Poppinga
Es gibt wichtiges. Zum Beispiel die freien Frieslande. Eala!
Oder die Freiheit der lippischen Roset... äh Rose? Allerdings. ;)

Verfasst: Do 30. Aug 2007, 01:51
von Albert von Rotbart
Ja gut, aber wobei kommt es zu dem Überfluss an BWL´ern. Ganz einfach einmal durch das Fachabi. Zum anderen, dass fast jede Uni, FH dort jede nimmt, der darein will.

Das ein Kaufmann, die gleiche Leistung, wie ein BWL bringen kann mag ich anzweifeln. Wobei ich aber die Qualifikationen eines Kaufmannes nicht kenne. Ich denke mal der ganze Bereich "Controlling", "Personalführung/Ausbildung" gehört nicht dazu.

Und über den ein oder anderen Bereich würde sich sicherlich streiten lassen. ,)

Verfasst: Do 30. Aug 2007, 01:56
von Albert von Rotbart
Original von Hajo Poppinga

Stimmt. Oder natürlich das mit den Menschenrechten.
Die große Mehrheit hat keine Probleme mit den Menschenrechten gehabt. Das nunmal ein Verbrecher damals die Treppe herunter gestossen wurde, (ob zu Recht oder Unrecht, sei dahin gestellt), bestreiten die wenigsten. Ebenso, dass diese dann unterschreiben mussten, gefallen zu sein.

Schauen wir in das jetzige System. Schwerverbrecher, werden mit Samthandschuhen angefasst. Kommen nach der Hälfte der Zeit heraus und können den selben Mist nochmal verzapfen und werden mit Samthandschuhen angefasst. Während die Opfer noch nicht mal als Opfer angesehen werden.
Ist das den ein gerechtes Verhältnis ????

Ich glaube hier, kann sich das jetzige System nicht annähernd gut beurteilen bzw. sich als besser behaupten wie das ehemalige System.

Verfasst: Do 30. Aug 2007, 02:06
von Konrad Grimm
Original von Albert von Rotbart
Ja gut, aber wobei kommt es zu dem Überfluss an BWL´ern.
Durch das Bildungsparadoxon. Es ist der Wahnsinn, der auch hierzulande dauernd und dauernd verbreitet wird, dass höhere Qualifikation die Arbeitslosigkeit senkt. Nahezu (nicht ganz, denn immerhin: die Zeit, die an den Schulen und Hochschulen verbracht wird, verbringt man nicht auf dem Arbeitsmarkt; Studium als ABM-Maßnahme...) völliger Blödsinn! Die Arbeitslosigkeit wird dann nur anders verteilt, eben nach dem Prinzip "und die letzten beißen die Hunde". Das geht so weit, dass heute einige Friseursalons Abitur verlangen. Und warum? Weil sie es wegen dem verdammten Überangebot an Arbeitskraft können!

Verfasst: Do 30. Aug 2007, 02:09
von Hajo Poppinga
Was die Menschenrechte angeht, kann sich das derzeitige System doch zahlreiche Federn mehr an den Hut stecken, als es die "DDR" jemals konnte.

Die Mehrheit in der DDR mag, wie Du sagt, keine Probleme mit den Menschenrechten gehabt haben (was ich im übrigen für sehr zweifelhaft halte), aber es ist ein Menschenrecht, nicht bespitzelt zu werden, es ist ein Recht über seine Regierung in freien und demokratischen Wahlen zu entscheiden, es ist ein Recht, sich frei und ungehindert zu versammeln, sich zu politischen Gruppen zusammenzuschließen usw.

Nun, das alte System hat Opfer gemacht, dieses macht keine.

Verfasst: Do 30. Aug 2007, 02:09
von Fabian Montary
Original von Konrad Grimm
Das geht so weit, dass heute einige Friseursalons Abitur verlangen. Und warum? Weil sie es wegen dem verdammten Überangebot an Arbeitskraft können!
Mir stellt sich da die Frage: Was muss man da studiert haben? ?(

Verfasst: Do 30. Aug 2007, 02:11
von Albert von Rotbart
Original von Konrad Grimm
Durch das Bildungsparadoxon. Es ist der Wahnsinn, der auch hierzulande dauernd und dauernd verbreitet wird, dass höhere Qualifikation die Arbeitslosigkeit senkt. Nahezu (nicht ganz, denn immerhin: die Zeit, die an den Schulen und Hochschulen verbracht wird, verbringt man nicht auf dem Arbeitsmarkt; Studium als ABM-Maßnahme...) völliger Blödsinn! Die Arbeitslosigkeit wird dann nur anders verteilt, eben nach dem Prinzip "und die letzten beißen die Hunde". Das geht so weit, dass heute einige Friseursalons Abitur verlangen. Und warum? Weil sie es wegen dem verdammten Überangebot an Arbeitskraft können!
Dem muss ich wiedersprechen, zudem ich mich mit der Thematik beschäftigt habe. Sicherlich mag es für Deutschland, Italien, Spanien passen, aber Dänemark, Norwegen und Schweden haben genau mit dieser Sache, die Jugendarbeitslosigkeit in Griff bekommen.

Verfasst: Do 30. Aug 2007, 02:15
von Albert von Rotbart
Original von Hajo Poppinga
Was die Menschenrechte angeht, kann sich das derzeitige System doch zahlreiche Federn mehr an den Hut stecken, als es die "DDR" jemals konnte.

Die Mehrheit in der DDR mag, wie Du sagt, keine Probleme mit den Menschenrechten gehabt haben (was ich im übrigen für sehr zweifelhaft halte), aber es ist ein Menschenrecht, nicht bespitzelt zu werden, es ist ein Recht über seine Regierung in freien und demokratischen Wahlen zu entscheiden, es ist ein Recht, sich frei und ungehindert zu versammeln, sich zu politischen Gruppen zusammenzuschließen usw.

Nun, das alte System hat Opfer gemacht, dieses macht keine.
Sorry, aber heute weiß fast jeder (Staat, Ämter, Banken, Schufa) über mein Kontostand. Man weiß, wann ich wann zum Arzt gegangen ist und zu welchem Arzt. (Krankenkarte) Wenn man in Hartz 4 ist, wissen sogar die Leute, wo man sich beworben hat. Um nur einiges aufzuzählen.

Wenn das keine Bespitzelung der höchsten Form ist, dann weiß ich es auch nicht ;)

Hier sind es keine Opfer, sondern heutzutage wird jeder Mensch zum Täter gemacht. Da er ja den Staat betrügen könnte etc....