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Verfasst: Di 5. Apr 2011, 12:35
von SRM
Original von SRM

Mit diesem Argument müsste Katista ebenfalls aufgelöst werden, denn da lief im Landtag seit Anfang Januar nichts. Das Problem sind nicht Roldem oder die WI - beide haben im URat eine aktive Vertretung. Problematisch sind Heroth (mit Abstrichen), Salbor und Imperia, sowie Katista, welches seit Monaten nicht in der Lage ist, einen Senator zu wählen.

Verfasst: Di 5. Apr 2011, 12:40
von Hajo Poppinga
Original von SRM
Mit diesem Argument müsste Katista ebenfalls aufgelöst werden, denn da lief im Landtag seit Anfang Januar nichts.
Ja, in der Tat - und das macht die dramatische Situation in quasi allen Unionsländern deutlich. Die Fusion wird in Katista aktiv angegangen, nämlich mit Salbor.
Das Problem sind nicht Roldem oder die WI - beide haben im URat eine aktive Vertretung. Problematisch sind Heroth (mit Abstrichen), Salbor und Imperia, sowie Katista, welches seit Monaten nicht in der Lage ist, einen Senator zu wählen.
Und die Unionsratsvertretung ist doch nicht das einzige, was ein Unionsland ausmacht; das sollte vielmehr ein aktives Leben in dem jeweiligen Unionsland sein. Das findet derzeit doch quasi in keinem Unionsland statt, Freistein als semi-aktive Ausnahme. Das Problem sind auch die WI - jeder sollte sich mal ehrlich eingestehen, was in seinem jeweiligen Unionsland noch läuft.

Verfasst: Di 5. Apr 2011, 12:45
von SRM
Eventuell bin ich zu sehr betriebswirtschaftlich geprägt, aber ich sehe eher den strategischen Aspekt, denn den Status Quo. Strategisch betrachtet sind exotische WI sinnvoll und abwechslungsreicher, als diese in einen Hut mit Roldem zu werfen (Was soll dabei denn strategisch sinnvoll rauskommen?), nur weil die beiden Unionsländer in Übersee liegen?

Wichtig ist das zukünftige Potential und auf dieser Basis sollte entschieden werden.

Verfasst: Di 5. Apr 2011, 13:32
von Anastasia von Metternich
Original von SRM
Eventuell bin ich zu sehr betriebswirtschaftlich geprägt, aber ich sehe eher den strategischen Aspekt, denn den Status Quo. Strategisch betrachtet sind exotische WI sinnvoll und abwechslungsreicher, als diese in einen Hut mit Roldem zu werfen (Was soll dabei denn strategisch sinnvoll rauskommen?), nur weil die beiden Unionsländer in Übersee liegen?

Wichtig ist das zukünftige Potential und auf dieser Basis sollte entschieden werden.
Vielleicht bin ich zu historisch geprägt, aber aus diesem schon ewig existierenden Potenzial der WIs ist in den letzten vier Jahren nie etwas Dauerhaftes, Stabiles, Eigenständiges erwachsen.

Mein Hinweis darauf, dass es allerhand karibische MN-Ableger gibt, war eher als Reaktion auf deine Seitenhieb gegen die imperianische Monarchie und das italienische Heroth zu verstehen: Wenn die Nachfrage danach andernorts besser gestillt wird, müsste man das nicht ehrlicherweise auch für die WIs feststellen? (Ich frage, weil ich wirklich daran interessiert bin, woran du den Unterschied festmachst.)

Verfasst: Di 5. Apr 2011, 13:36
von SRM
Original von Anastasia von Metternich

Vielleicht bin ich zu historisch geprägt, aber aus diesem schon ewig existierenden Potenzial der WIs ist in den letzten vier Jahren nie etwas Dauerhaftes, Stabiles, Eigenständiges erwachsen.

Mein Hinweis darauf, dass es allerhand karibische MN-Ableger gibt, war eher als Reaktion auf deine Seitenhieb gegen die imperianische Monarchie und das italienische Heroth zu verstehen: Wenn die Nachfrage danach andernorts besser gestillt wird, müsste man das nicht ehrlicherweise auch für die WIs feststellen? (Ich frage, weil ich wirklich daran interessiert bin, woran du den Unterschied festmachst.)
Ich für meinen Teil kenne keine karibische MN, die über Jahre hinweg aktiv gewesen wäre, lasse mich da aber gern informieren. Insofern handelt es sich hier um eine Nische.

Verfasst: Di 5. Apr 2011, 13:39
von Anastasia von Metternich
Ich sprach von MN-Ablegern und da sind die WI kein Alleinstellungsmerkmal. Und wenn ich das mal so salopp sagen darf: Dass die DU derzeit noch existiert, hat man nicht der erfolgreichen Besetzung der Frohwin-Rothschild-Gedenknische zu verdanken...

Diese Diskussion führt doch wieder nur dazu, dass alle Beteiligten feststellen: Klar, Fusionen müssen sein, aber bei mir geht es halt einfach nicht. SRM wird sich an den WI-Wahlkampf erinnern: Ich habe ihm angekündigt, dass er keine Kompromisse erwarten kann, wenn er selbst keine Kompromisse macht. Die Reaktionen auf seinen Vorschlag geben mir leider, aber wenig überraschend Recht.

Gut, dass wir mal wieder drüber sprachen. Ich setz es dann 2012 auf die Agenda. ;)

Verfasst: Di 5. Apr 2011, 13:45
von SRM
Nein, das ist ja auch nicht alles. Letztendlich hatte ich durch die Provokation gehofft, von den Spielern Heroths und Imperia zu hören, wie eine Zukunftsfähigkeit aussehen kann. Eventuell mangelt es ja auch an einem schlüssigen Werbekonzept oder der Kommunikation. Leider kam daraufhin nichts.

Verfasst: Sa 16. Apr 2011, 00:44
von Laura van Middelburg
Fairerweise muss man aber zunächst festhalten, dass rein ausgestalterisch sicherlich alle sieben derzeitigen Unionsländer Potenzial haben. Es fehlt ihnen allein jeweils an der notwendigen Zahl aktiver Bürger, dieses auch tatsächlich zu entfalten.

Und weiter muss man auch sagen, dass das Potenzial der Westlichen Inseln sich ja nicht gerade erst gestern ergeben hat und bloß noch keine Gelegenheit zur Entfaltung gehabt hätte. Realiter sieht es doch so aus, dass es mit den WI seit Rothschilds Rückzug 2005 (?) insgesamt rapide bergab gegangen ist. Vermutlich so drastisch wie mit keinem anderen Unionsland.

Aktuell hätte ein fusioniertes anticäisches Unionsland 15 Bürger, was ca. 68% der Bevölkerung Ratelons entspräche. Roldem stellte mit 4 Bürgern noch gut 18%, die WI mit 3 Bürgen knapp 14%. Ein Konzept, wie dieses Verhältnis ausbalanciert werden sollte, sehe ich nirgendwo.

Orientiert man sich hingegen an den geographischen, kulturellen und historischen Gegebenheiten, bietet sich etwa folgendes Modell an: Katista-Salbor als nordisches Unionsland mit 7 Bürgern (ca. 32%), Freistein-Heroth als alpin-mediterranes Unionsland mit 5 Bürgern (23%) und Groß-Imperia, bestehend aus Imperia, Roldem und den WI als diverses, in Ratelon aufgegangenes ehemaliges imperianisches Mutterland und Kolonialreich mit 10 Bürgern (45%).

Damit hätte man drei Länder, die aktuell wohl hoffentlich einigermaßen handlungsfähig werden und auch perspektivisch zu Einheiten zusammenwachsen könnten. Denn seien wir mal ehrlich, selbst einer sehr positiven Entwicklung der Bürgerzahlen und nachfolgender Stabilisierung bei sagen wir vielleicht 50 Bürgern wären 3 Länder immer noch nicht zu wenig.

Von der ungünstigen geopolitischen Situation eines Bundesstaates bestehend aus einem dominierenden Festlandsgliedstaat und zwei dünnbesiedelten Überseegebieten einmal ganz abgesehen. Das oben beschriebene Modell würde auch das Kernland stärker diversifiziert halten und Roldem sowie die WI besser an dieses anbinden.

Verfasst: Sa 16. Apr 2011, 13:36
von Anastasia von Metternich
Die "ungünstige" Situation kann durchaus interessante Spannung (zwischen Mutterland und den Überseegebieten) hervorrufen. An genau solchen Spannung scheint es diesem Land zu mangeln, weil inzwischen fast alle Verantwortlichen Mainstream-Meinungen vertreten müssen, denn ohne ihre personelle Mitarbeit ginge es nicht (siehe PWMs ideologische Wandlung).

Verfasst: Sa 16. Apr 2011, 14:36
von SRM
Original von Laura van Middelburg
Realiter sieht es doch so aus, dass es mit den WI seit Rothschilds Rückzug 2005 (?) insgesamt rapide bergab gegangen ist.
Lässt sich so definitiv nicht belegen. Vielmehr ist dies ein Trend, dem Staaten wie Arcor, Moncao und Co. bereits zum Opfer gefallen sind und noch weitere folgen werden. Das ist kein WI-Problem.