Seite 3 von 5

Verfasst: Mo 3. Dez 2012, 21:18
von Sergeji Piotrowitsch Rossel
Bild

EINLADUNG ZU DER INTERNATIONALEN KONFERENZ ÜBER DIE NACHHALTIGE WIRTSCHAFTLICHE, MILITÄRISCHE UND WISSENSCHAFTLICHE NUTZUNG DER NORDPOLARGEBIETE

Werte Exzellenzen,

mit der Absicht nach dem Scheitern der Konvention über die Polargebiete, möchte die Föderale Republik Andro zu einer Internationalen Konferenz in Koskow einladen, um verbindliche Regeln zur wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und militärischen Nutzung der Nordpolargebiete zu treffen. Diese sind wichtig, um die Einmaligkeit dieses Gebietes für nachfolgende Generationen zu bewahren. Die Konferenz soll in Koskow ab dem 10.12.2012 stattfinden.

Der Präsident der Föderalen Republik Andro 03.12.2012

Bild

Verfasst: Di 4. Dez 2012, 11:51
von Wilhelm Land
Habe ich etwas verpasst? Ich bin nicht der Meinung, dass die Polkonvention gescheitert ist, nur weil Andro diese verlassen hat.

Verfasst: Di 4. Dez 2012, 12:14
von Draga Markievic
Eigen- und Fremwahrnehmung klaffen in Andro offenbar auseinander.

Verfasst: Mi 5. Dez 2012, 11:54
von Wilhelm Land
Original von Draga Markievic
Eigen- und Fremwahrnehmung klaffen in Andro offenbar auseinander.
So etwas soll es hin und wieder geben. ;)

Verfasst: Fr 7. Dez 2012, 11:12
von Rovan Trautmann
Ich habe jedenfalls die diplomatische Vertretung in Andro beendet und habe eine Protestnote hinerlassen.

Verfasst: Fr 7. Dez 2012, 11:16
von Burkhard Bokelmann
Original von Rovan Trautmann
Ich habe jedenfalls die diplomatische Vertretung in Andro beendet und habe eine Protestnote hinerlassen.
Wie verträgt sich das Rauswerfen der diplomatischen Vertretung eigentlich mit dem Grundlagenvertrag?

Verfasst: Fr 7. Dez 2012, 12:18
von Rovan Trautmann
Ich nehme an, das Schreiben ist bekannt:

"Das Außenministerium gibt bekannt:

Die diplomatischen Beziehungen mit der Demokratischen Union werden abgebrochen. Botschafter Rossel wird zurück in die Föderale Republik Andro berufen. Der Botschafter der Demokratischen Union S.E. Rovan Trautman wird die Akkreditierung entzogen. Er hat die Föderale Republik Andro binnen 48 Stunden zu verlassen. Die Geschäfte der androischen Botschaft in Manuri werden bis auf weiteres von einem Geschäftsträger wahrgenommen.

Begründung:

Anlässlich einer Debatte im Rat der sog. Polarkonvention warf Frau Bont namentlich der Föderalen Republik Andro und dem Kaiserreich Dreibürgen vor aus kurzfristigen Gewinnstreben heraus internationales Recht zu schmähen und mit Füßen zu treten. Ferner unterstellte Frau Bont der Föderalen Republik Andro und dem Kaiserreich Dreibürgen gewaltsame, nationalstaatliche Interessensdurchsetzung in Bezug auf die Polargebiete. Im weiteren Verlauf ihres Beitrages bezeichnete Frau Bont das Kaiserreich Dreibürgen und die Föderale Republik Andro indirekt als Räuberbanden und nichtzivilisierte Staaten.
Diese offen feindseligen Äußerungen eines besonders herausgehobenen Repräsentanten eines anderen Staates haben die bilaterale Vertrauensbasis nachhaltig zerstört und machen daher den Abbruch der diplomatischen Beziehungen unumgänglich.
Die Föderale Republik Andro wird sich auch zukünftig keinen internationalen Regelwerken unterwerfen, welche sie nicht selbst anerkannt hat. Ebenso wird Sie es nicht dulden, dass Ihr ein solches aufgezwungen wird.
Die arroganten Versuche einiger kleiner Staaten mit der Polarkonvention ihren Willen und Interessen bezüglich der Polargebiete, der Weltgemeinschaft aufzuzwingen und hierbei sogar offen mit Angriffskriegen zu drohen tritt die Föderale Republik Andro entschieden entgegen.
Die Föderale Republik Andro erwartet angesichts dieser präzedenzlosen Entgleisung von Frau Bont ein Widerruf derÄußerungen und eine entsprechende Entschuldigung. Die Föderale Republik Andro bedauert es außerordentlich, dass die bisher guten bilateralen Beziehungen mit der Demokratischen Union unter Profilierungssucht einer Einzelperson, welche bereits die G4 durch ihr selbstherrliches Auftreten zerstört hat, leidet.

Koskow, 27. November 2012"

Mit den Grundlagenvertrag ist dies unvereinbar, insbesondere, da dieser vorab nicht ensprechend gekündigt wurde.

Verfasst: Sa 8. Dez 2012, 17:16
von Helen Bont
Die Unionsregierung hat dies zur Kenntnis genommen.
Die Unionsregierung hätte es in der Tat begrüßt, wenn Andro statt eines Schnellschusses das klärende Gespräch gesucht hätte, zumal Partnerschaften Kritik aushalten sollten.
Anders als die androische Regierung wird sich die Unionsregierung jedoch nicht zu unüberlegten Spontanaktionen hinreißen lassen.

Verfasst: Mo 10. Dez 2012, 16:56
von Helen Bont
Die Unionsregierung hat heute der Regierung der Föderalen Republik Andro das folgende Schreiben zukommen lassen:

Bild
Unionskanzleramt
- Die Unionskanzlerin -
Manuri

An den
Präsidenten der
Föderalen Republik Andro
Seine Exzellenz Wladimir M. Saizew

Manuri, den 10.12.2012

Sehr geehrter Herr Präsident Saizew, Exzellenz,
mit großem Befremden hat die Unionsregierung den Abzug des Botschafters der Föderalen Republik Andro, Seine Exzellenz Rossel, sowie die Ausweisung des Botschafters der Demokratischen Union in der Föderalen Republik Andro, Exzellenz Trautmann, zur Kenntnis genommen.
Als Grund wurde die Verärgerung über Äußerungen von Unionskanzlerin Helen Bont angeführt, die, aus Sicht der Föderalen Repunlik Andro, "die bilaterale Vertrauensbasis nachhaltig zerstört" habe. Die Unionsregierung bedauert, dass die Regierung der Föderalen Republik Andro nicht den Weg des klärenden Gesprächs gegangen ist, wie es unter befreundeten Staaten eigentlich selbstverständlich sein sollte, sondern gleich einen Weg gegangen ist, der die Kommunikation über die diplomatischen Vertretungen unnötig erschwert.
In Ihrem Schreiben führen Sie wörtlich aus: "Die Föderale Republik Andro wird sich auch zukünftig keinen internationalen Regelwerken unterwerfen, welche sie nicht selbst anerkannt hat. Ebenso wird Sie es nicht dulden, dass Ihr ein solches aufgezwungen wird."
In Erwiderung darauf erlaubt sich die Regierung der Demokratischen Union Sie darauf hinzuweisen, dass die Föderale Republik Andro mit Unterzeichnung der Polkonvention sowie deren Ratifizierung sich freiwillig und ohne jeden äußeren Zwang die Regeln dieses Vertragswerks akzeptiert hat, einschließlich der Ausstiegsklauseln, die eine drei monatige Kündigungsfrist vorsieht. Mit der fristlosen Kündigung hat die Regierung der Föderalen Republik Andro der außenpolitischen Glaubwürdigkeit, insbesondere der Vertragstreue betreffend, keinen guten Dienst erwiesen.
Des Weiteren führen Sie in Ihrem Schreiben aus: "Die arroganten Versuche einiger kleiner Staaten mit der Polarkonvention ihren Willen und Interessen bezüglich der Polargebiete, der Weltgemeinschaft aufzuzwingen und hierbei sogar offen mit Angriffskriegen zu drohen tritt die Föderale Republik Andro entschieden entgegen."
Die in dieser Aussage getroffenen Vorwürfe weist die Regierung der Demokratischen Union mit allem Nachdruck als diffamierend zurück. Richtig ist vielmehr, dass die Polkonvention jedem souveränen Staat offensteht und die Zielsetzung der Polkonvention darin besteht, die Polgebiete als Naturerbe der Menschheit zu bewahren und zu erhalten.
Die Unionsregierung bedauert es in diesem Zusammenhang, dass die Regierung der Föderalen Republik Andro offensichtlich den Entschluss gefasst hat, in der Polfrage eine destruktive Rolle einzunehmen und auf Konfrontation statt auf Dialog setzt und erklärt, dass, im Gegensatz zu Ihrer Feststellung im Schreiben vom 3. Dezember 2012 die Polkonvention mit nichten gescheitert ist. Vielmehr hat sich gezeigt, dass die Mitglieder der Internationalen Hochkommission für die Polgebiete nach wie vor zu den aus der Polkonvention entstandenen Verpflichtungen stehen.
In diesem Zusammenhang teilt die Regierung der Demkoratischen Union mit, dass sie Ihrer Einladung zu einer Konferenz bezüglich der Polgebiete nicht Folge leisten wird, da alle Fragen und Diskussionspunkte innerhalb des Rahmens des Internationalen Hochkommissariats für die Polgebiete diskutiert und entschieden werden können; eine Doppelstruktur ist in höchstem Maße kontraproduktiv.
Zum Abschluss dieses Schreibens erlaubt sich die Regierung der Demokratischen Union die Hoffnung zu äußern, dass die Föderale Republik Andro baldmöglichst wieder auf dem Weg der konstruktiven Kooperation zurückfinden möge.

Mit freundlichen Grüßen,

Bild
Unionskanzlerin

Verfasst: Mo 10. Dez 2012, 22:31
von Sergeji Piotrowitsch Rossel
Ein Mitarbeitre leitet eine Antwort weiter.