Verfasst: Do 16. Sep 2010, 18:15
*murmelt*
Mehr Ballaststoffe und weniger Fett...
Mehr Ballaststoffe und weniger Fett...
Das, was von Ratelon über ist und als Imperia-Freistein bekannt ist.
https://ratelon.nationen.org/boards/
Original von Laura van Middelburg
Mir als Wählerin ist das graphische Design der Parteien ehrlich gesagt schnuppe.
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Natürlich sind die Inhalte wichtiger als die Verpackung. Wenn sich eine Partei aber dennoch dazu entschließt, ein Banner zu entwerfen, dann tut sie das natürlich, um sich nach außen hin darzustellen. Es ist ein Teil der öffentlichen Arbeit und der Selbstdarstellung.
KDU und FLA haben, und das ist unbestritten, viele Politikfelder, auf denen sie inhatlich übereinstimmen. Sie haben an anderer Stelle die Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik angeführt und gesagt, sie hätten den Eindruck gewonnen, die KDU hätte hier Positionen der FLA übernommen. Da ist leider ein falscher Eindruck entstanden, auch wenn KDU und FLA hier eine gemeinsame Position vertreten.Original von Laura van Middelburg
Können Sie mir denn einen Grund nennen, warum ich KDU statt gleich FLA wählen sollte? Bitte keine Erklärung in Gestalt der Abgrenzung von SPDU/VL und CSP - die Unterschiede zu diesen Parteien sind mir klar. Was aber unterscheidet die KDU inhaltlich von der FLA?
Wenn die KDU sich für die Flat-Tax entschieden hat, dann deswegen, weil wir der Überzeugung sind, dass jeder Mensch ein größtmöglichen Anteil von seinem hart erarbeiteten Einkommen behalten und selbst entscheiden soll, für was er es ausgeben soll, weil dies unserer Meinung nach dem Gleichheitsgrundsatz am ehesten genügt und weil auch bei einer Flat-Tax bei steigendem Einkommen die nominelle Steuerlast ja auch ansteigt. Sie sehen also: dies sind auch wertgebundene Entscheidungen, die eine Teilantwort auf die Frage nach unserem Menschenbild oder nach unserem Staatsverständnis sind.
Und, Frau van Middelburg, natürlich gibt es politische Unterschiede. Wer wollte diese verschweigen? Was meinen Sie, warum die letzten Koalitionsverhandlungen zwischen KDU und FLA so lange gedauert haben, obwohl wir eine Legislaturperiode zuvor schon eine Koalition gebildet haben? Und trotzdem haben wir ein gutes Verhandlungsergebnis erzielt, eine stabile Regierungsmehrheit zustande bekommen und gute Politik für das Land gestaltet.
Oder die Steuern ganz abschaffen, das wäre gerecht! Oder noch besser, jeder gibt sein Geld sofort dem Staat wenn er es bekommt und lebt dann von staatlichen Transferleistung, dass ist sowas von gerecht und alle werden gleich behandelt.Original von Lord Macshire
Die Flat Tax ist liberaler Mist und Unsinn. Dann könnte man auch gleich eine Kopfsteuer einführen, das wäre noch "gerechter".
Warum profitiert denn ein vermögender Mensch mehr von Staat? Um es mal provozierend zusagen, profitieren nicht die am meisten vom Staat, die gar nichts eigenes haben, weil sie staatliche Transferleistungen beziehen? Müsste man denen nicht mehr wegnehmen als den Reichen, die sich ihr leben durch selbst erwirtschaftete Kohle finanzieren?Nein, eine unterschiedliche Besteuerung ist gerechtfertigt. Je mehr Geld/Vermögen jemand besitzt, desto mehr profitiert er doch auch durch den Staat. Insofern ist es logisch, daß er auch mehr an den Staat zahlen muß (nicht nur weil er es kann, sondern weil er auch mehr schuldet).
Es gibt hier verschiedene Argumentationslinien. Die Wichtigste: Die Reichen sind auf Kosten der nicht so erfolgreichen überhaupt erst reich geworden. Die Nicht so Reichen haben den Reichtum erarbeitet. Nun müssen die Reichen auch etwas an das Kollektiv zurückgeben. Sonst dürfen sie auch nicht den Schutz des Kollektivs vor denen erwarten, die nichts haben und sich holen müssen, was sie brauchen.Original von Matthias Schmelzer
Warum profitiert denn ein vermögender Mensch mehr von Staat?
Die Wohlhabenden dürfen heute viel mehr verdienen, als der Durchschnitt oder die Armen. Dafür müssen sie auch einen gewissen - meiner Meinung nach viel zu geringen - Beitrag zur Gemeinschaftskasse leisten. In einem sozial fortschrittlicheren System wären die Einkommensunterschiede viel geringer und die Frage der Spitzensteuersätze und Vermögenssteuer wäre nur eine für den Übergang zu einer sozial ausgewogeneren Gesellschaft.Um es mal provozierend zusagen, profitieren nicht die am meisten vom Staat, die gar nichts eigenes haben, weil sie staatliche Transferleistungen beziehen?
Sie wollen denen, die nichts haben, außer die Solidarität der Gemeinschaft, etwas wegnehmen? Das führt uns zurück ins tiefste dunkle Zeiten des albernischen Kapitalismus.Müsste man denen nicht mehr wegnehmen als den Reichen, die sich ihr leben durch selbst erwirtschaftete Kohle finanzieren?
Eine Mindestkonsumquote wäre aus volkswirtschaftlicher und sozialpolitischer Sicht durchaus sinnvoll. In einem weitgehend geschlossen System, das keine Abwanderung und Trittbrettfahrerei zulässt.Der Argumentation folgend sollten Beamten auch jegliches Einkommen sofort wieder an den Staat zurückführen.
Die radikale Antwort: Der Staat garantiert durch sein Gewaltmonopol den Privatbesitz. Wer mehr besitzt, bekommt in absoluten Zahlen auch mehr vom Staat geschützt als derjenige, der weniger besitzt.Original von Matthias Schmelzer
Warum profitiert denn ein vermögender Mensch mehr von Staat?
Diktatoren Logik.Original von Bernardo Macaluso
Die radikale Antwort: Der Staat garantiert durch sein Gewaltmonopol den Privatbesitz. Wer mehr besitzt, bekommt in absoluten Zahlen auch mehr vom Staat geschützt als derjenige, der weniger besitzt.
Herr Sack, Sie müssen zugeben, dass Ihre elliptischen Antworten die Debatte nicht gerade befruchten.Original von Hans Sack
Diktatoren Logik.