Verfasst: Di 8. Mai 2007, 23:34
Fand ich jetzt auch nicht so schwierig. 
Das, was von Ratelon über ist und als Imperia-Freistein bekannt ist.
https://ratelon.nationen.org/boards/
Wahlerfolge hängen von vielen Faktoren ab, die Programmatik wird einer der kleineren Faktoren sein. In Hamburg z.B. erzielt die CDU mit sehr modernen Ideen sehr gute Ergebnisse während dein alter Freund und Avatar-Spender derzeit in Brasilien ruht...Original von Konrad Grimm
Wer rot-grüne Gesellschaftspolitik will, der wählt das Original, nicht die schwarze, schlecht gemachte Kopie. Das begreift man bei der Union einfach nicht. Die Union hat im politischen Spektrum der BRD in gesellschaftspolitischen Fragen eine konservative Position einzunehmen. Jedem Konservativen muss doch schlecht werden, wenn er sieht, wie von der Leyen in der Kindererziehung die DDR wiedererweckt. Wenn gesellschaftspolitische Liberalisierung notwendig ist ("Homoehe"), dann kann man sich das im Zweifel immer noch von einem Koalitionspartner FDP "abringen" lassen, ohne die eigene Stammwählerschaft zu verjagen.
Die Union steht vor dem Eisverkäufer-am-Strand-Dilemma und läuft blindlings in die Falle, wenn sie um den Median-Wähler kämpft, statt sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren (wohingegen sie ruhig von "Leipzig" abrücken sollte und eine allzu neoliberale Politik doch lieber ebenfalls der FDP überlassen möge - sonst verliert sie Stimmen an die SPD).
Das zeigt zudem, dass es in der Politik nicht um die richtigen Lösungen geht, sondern allein um den persönlichen Machterwerb. Wen repräsentiert der Bundestag eigentlich, außer sich selbst?
Ja, das ist komisch. Ich hingegen merke, dass viele Mitglieder z.B. mittlerweile die Einheitsschule befürworten weil niemand mehr so richtig verstehen kann wenn wir 10-jährige Kinder in arbeitslos und ohne jede Perspektive, arbeitslos mit kleiner Perspektive und Jobangebot einteilen.Original von Hajo Poppinga
Was den "Wandel" der CDU angeht, so merke ich in meinen Verbänden vor allem eine große Frustration über den Verlust von Werten und die Abkehr von einem Gesellschafts- und Menschenbild, für das viele gekämpft haben oder aufgrund dessen sie eintraten. Mir geht es nicht anders.
Warum nennt man dann noch CDU-Mitglieder Christdemokraten??Original von Freiherr von Stern
Also ich nenne DVU-Mitglieder Nazis, das ist eigentlich recht einfach.
Hamburg, Hamburg... das ist doch nicht repräsentativ für Deutschland! Nicht mal ein Drittel der Bevölkerung Deutschlands lebt in Großstädten, wobei man hier berücksichtigen muss, dass davon noch überproportional viele nicht wahlberechtigte Ausländer dabei sind. Und die Millionenstädte machen nur einen Bruchteil der deutschen Bevölkerung aus. Fakt ist: Fast drei Viertel der Wahlberechtigten leben in ländlichen Regionen und Städten mit weniger als 100.000 Einwohnern.Original von vSzP
In Hamburg z.B. erzielt die CDU mit sehr modernen Ideen sehr gute Ergebnisse während dein alter Freund und Avatar-Spender derzeit in Brasilien ruht...
Jedem sein Abitur! Jedem sein Studium! Hurra!Original von vSzP
Ja, das ist komisch. Ich hingegen merke, dass viele Mitglieder z.B. mittlerweile die Einheitsschule befürworten weil niemand mehr so richtig verstehen kann wenn wir 10-jährige Kinder in arbeitslos und ohne jede Perspektive, arbeitslos mit kleiner Perspektive und Jobangebot einteilen.
Rüttgers ist von der Welle des Bundestrends ins Amt getragen worden.Und in NRW hat Rüttgers auch mit sozialen Themen gepunktet. Die Menschen brauchen heute dynamische Parteien die auf dynamische Prozesse der Umwelt reagieren.
Richtig. Die SPD ist auch unfähig, ihren Laden zusammenzuhalten. Aber wie gesagt: Rückt die SPD nach "rechts", wächst hinter ihr die Linkspartei. Rückt die CDU nach "links", wächst hinter ihr gar nichts.Im Übrigen ist es ja nicht so, dass sich lediglich die Präferenzen der CDU ändert: die SPD bleibt ja auch nicht nur auf einem Standpunkt stehen sondern bewegt sich mal Richtung "demokratischen Sozialismus" und Konservatismus...
Tatsächlich? Wir haben gerade auf dem Niedersachsentag ein Bekenntnis zum dreigliedrigen Schulsystem beschlossen. Und Befürworter der Einheitsschule habe ich bisher nur sehr wenige getroffen, selbst Schulleiter sind doch dagegen.Original von vSzP
Ja, das ist komisch. Ich hingegen merke, dass viele Mitglieder z.B. mittlerweile die Einheitsschule befürworten weil niemand mehr so richtig verstehen kann wenn wir 10-jährige Kinder in arbeitslos und ohne jede Perspektive, arbeitslos mit kleiner Perspektive und Jobangebot einteilen
Die CDU soll doch auch mit sozialen Themen punkten. Es ist aber nicht sozial, wenn Kleinkinder in die Kinderkrippe kommen. Das macht Familienleben kaputt, sonst nichts.Original von vSzP
Und in NRW hat Rüttgers auch mit sozialen Themen gepunktet. Die Menschen brauchen heute dynamische Parteien die auf dynamische Prozesse der Umwelt reagieren.
Dann präsentier dir doch einfach einmal Vorschläge, wie du Familie und Beruf unter ein Hut bekommen möchtest...Original von Hajo Poppinga
Die CDU soll doch auch mit sozialen Themen punkten. Es ist aber nicht sozial, wenn Kleinkinder in die Kinderkrippe kommen. Das macht Familienleben kaputt, sonst nichts.