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Verfasst: Do 5. Nov 2009, 11:03
von SRM
Das Thema bekommt traurige Aktualität: Für Heroth wurde die Unionsexekution beantragt.

RE: Bürger-Debatte: Unionsländerreform?

Verfasst: Do 5. Nov 2009, 11:07
von Joeli Veitayaki
Original von B. T. Corvoro
Wieso sollte Heroth, eines der ursprünglichen Unionsländer, ausgerechnet mit Freistein zusammengelegt werden?
Nun wissen sie warum. Außerdem, weil es geografisch nebeneinander liegende Länder sind.

Verfasst: Do 5. Nov 2009, 12:13
von Cosma Snow
Bevor wir unsere Unionsländer opfern, sollten wir wirlich eher darüber nachdenken unsere Ämter auf Unionsebene zusammen zufassen. Dadurch würden wir mehr Konkurenz um wichtige Ämter schaffen und bewirken, dass wieder Leitungsträger in Ämter kommen und nicht diejenigen die am Besten im Posten schachern sind.
weiterhin könnte man dadurch erreichen, dass man ersteinmal eine erfolgreiche Landespolitikerkarriere hinlegen muss bevor man eine Möglichkeit hat in das Unionsparlament einzuziehen.

Verfasst: Do 5. Nov 2009, 12:33
von Hans Sack
Original von Cosma Snow
Bevor wir unsere Unionsländer opfern, sollten wir wirlich eher darüber nachdenken unsere Ämter auf Unionsebene zusammen zufassen. Dadurch würden wir mehr Konkurenz um wichtige Ämter schaffen und bewirken, dass wieder Leitungsträger in Ämter kommen und nicht diejenigen die am Besten im Posten schachern sind.
weiterhin könnte man dadurch erreichen, dass man ersteinmal eine erfolgreiche Landespolitikerkarriere hinlegen muss bevor man eine Möglichkeit hat in das Unionsparlament einzuziehen.
Das wäre Beispielsweise eine Gute Idee.

Verfasst: Do 5. Nov 2009, 17:55
von Hans Sack
Original von SRM
Das Thema bekommt traurige Aktualität: Für Heroth wurde die Unionsexekution beantragt.
Also bevor ihr hier ernsthaft ein Land killt, wndere ich da lieber ein und Kümmer mich drum.

Also es wäre echt schade wenn man hier anfangen würde Länder zu "Exekutieren".

Verfasst: Do 5. Nov 2009, 18:51
von Lord Macshire
Kaufen Sie sich mal ein Wörterbuch, Sie Ignorant.

Verfasst: Do 5. Nov 2009, 18:53
von Hans Sack
Original von Lord of Macshire
Kaufen Sie sich mal ein Wörterbuch, Sie Ignorant.
Scheinbar sind sie des Lesens nicht Mächtig.

Verfasst: Sa 7. Nov 2009, 02:44
von Joeli Veitayaki
Wie man sieht, das Problem in der DU wird immer tiefgreifender, durchschnittlich sind 6 Mitspieler pro Unionsland derzeit aktiv (besser gesagt wahlberechtigt). Wenn man pro Unionsland mindestens 2 Mitspieler als Regierungspersonen wegnehmen muss, dann wird das in vielen Ländern schon viel zu eng.

Vielleicht sollte man doch über eine Fusion von einzelnen Ländern nachdenken, ohne diese Länder gleich komplett einzuebnen. Die Fusion könnte auch nur auf Regierungsebene stattfinden. Man kann sich ja darauf einigen, dass zwei Unionsländer von einem Ministerpräsidenten und einem Landesparlamentsvertreter geführt wird. So kann man immer noch die Eigenheiten der einzelnen Unionsländer bewahren.

Wahlbrechtigt wären dann immer die Einwohner zweier Unionsländer gleichzeitig.
Damit es aufgeht, könnte man ein achtes Unionsland quasi wieder reaktivieren oder neu integrieren. Schadet nicht, könnte man wieder was Neues ausgestalten.

Andernfalls nimmt man das bevölkerungsstärkste Unionsland als Einzelland, das würde den Wettbewerb untereinander vielleicht wieder ankurbeln.

So wären nur 4 Ministerpräsidenten und 4 Landesparlamentspräsidenten (als deren Stellvertreter sinnigerweise aus dem "anderen" Unionsland) nötig. Dann wäre zudem eine Verkleinung des UP auf 7 gewählten Mitgliedern möglich und zusammen mit den 4 Landesfürsten könnte man eine Unionsversammlung mit 11 Leuten einführen.

Bei Gesetzentwürfen, über die nur die Parlamentarier abstimmen, haben die Landesfürsten Vetorecht müssen sich aber hierbei einig sein. Sind sie es nicht, oder legen kein Veto an, dann gilt das Gesetz als angenommen. Quasi wie jetzt auch schon, nur im verkürzten Verfahren, weil die Landesfürsten gleich mitreden können und nicht erst verzögert.

Da dann nur noch 7 gewählte Personen im UP hocken, stellt man mit mindestens 4 Personen die Regierung und man fixiert in der Verfassung, dass es nur maximal vier (davon ein nicht gewählter Parlamentarier) Minister plus Kanzler geben darf.

Folgende Ressorts werden festgezurrt: Außen-, Innen-, Finanz- und Justizministerium.

Zum Innen gehört auch Verkehr und Umwelt, zum Finanzressort auch das Wirtschaftsressort und Soziales und zum Außenressort auch die Verteidigung. Justiz könnte man noch mit Bildung/Kultur koppeln.
Das Kanzleramt könnte natürlich auch ein Ressort übernehmen, dann bräuchte man sogar nur drei Minister.

Natürlich ist mir bewußt, dass je kleiner das UP wird, desto größer ist die Gefahr, dass nur noch Einzelgruppierungen drin sitzen. Daher auch die Parteienpflicht mit mindestens drei Personen. Und die Wahl dann zweigeteilt, einmal Personenwahl und einmal Listen-/Parteienwahl. In die Entscheidung, wer ins UP einziehen darf, werden zuerst die Stimmen für die Parteien herangezogen, dann erst die Stimmen der jeweiligen Bewerber.

Die Partei mit den meisten Stimmen erhält 3 Sitze, die mit den zweitmeisten Stimmen 2 und die mit den drittmeisten Stimmen noch 1 Sitz. Dazu erhält die Partei, die die Person mit den meisten Stimmen hat, noch einen Extraplatz, damit man auf 7 Plätze kommt.

Somit wäre nur im Ausnahmefall eine vierte Partei im Spiel, das wäre dann quasi deren Direktmandat. Ansonsten wären immer nur zwei Parteien in der Koalition und die andere in der Opposition.

Auf diese Art und Weise zwingt man Leute dazu, sich endlich auch mal an gewisse Regeln zu halten und nicht immer nur ihr eigenes Ding durchzuziehen. Mir hat man vorgeworfen, in den Koalitionsgesprächen Kreide gefressen zu haben. Das kann durchaus sein, aber Kompromissbereitschaft zu zeigen, heißt nicht immer gleich sich dem Gegenüber anzuschleimen.

Und Quertreiber kann man innerhalb der Partei schneller ausschließen, weil sich zumindest zwei über den Dritten einig sein müssen. Aber gleichzeitig müssen sie auch darauf schauen, dass sie ein Ersatzmitglied "organisieren" um nicht den Parteienstatus und damit die Wahlberechtigung verlieren.

Das würde ein recht radikaler Umbruch in der DU sein, aber ich denke um den Unionsexekutionen und einem Aktivenkollaps zum Begegnen muss man einfach auch mal tiefgreifende Änderungen in Angriff nehmen.

Das kann aber eine Regierung alleine nicht erledigen, dazu müssen alle an einem Strang ziehen.

Verfasst: Sa 7. Nov 2009, 02:51
von Joeli Veitayaki
Das 29. UP sähe nach meinem Vorschlag übrigens wie folgt aus:

(Einzellisten werden einfach mal als Parteien gezählt)

KDU - 3 Plätze
LL/VL - 2 Plätze
Grüne - 1 Platz

Helen Bont als "Stimmenprimus" bringt den vierten Sitz für die KDU, die damit alleine regieren könnte.

Das würde Stabilität ins Land bringen und sicherlich würde das den Wahlkampf wieder echt beleben, denn man müsste sich nicht nur als Individuum präsentieren, sondern auch Wahlprogramme besser ausarbeiten, um die Wähler für sich zu gewinnen. Als Einzelkämpfer wäre man chancenlos. Wie im richtigen Leben eben.

So wären vielleicht auch FDU und FLA "gezwungen" zu fusionieren, um einen oder zwei Plätze im UP zu erreichen.

Verfasst: Sa 7. Nov 2009, 03:33
von Târâ Kasturbai Gyatso
Das wäre meiner Meinung nach, genau wie jetzt, eine zu starke Verzerrung des Wählerwillens, nur statt so wie jetzt, zu Gunsten der kleineren Listen, zu Gunsten der größeren Listen.

Außerdem denke ich, dass es besser ist, wenn man die Ministerien nicht fest zusammenstellt, sondern, dass es besser ist, wenn man die Ministerien auf die vorhandenen Personen zuschneiden kann, sonst kann es leicht passieren, dass sogar mehrere Politikbereiche vernachlässigt werden, weil der Minister von dem Bereich vielleicht keine Ahnung hat, bzw. sich nicht für den Bereich interessiert, obwohl es nach feste Zusammenstellung der Ministerien zu seinen Aufgabenbereichen gehört.