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Verfasst: Di 6. Okt 2009, 20:33
von Palin Waylan-Majere
Original von Lady Enigma
Du solltest dir das lieber mal im Hirn zergehen lassen. Mit der Zunge seid ihr bei Verunglimpungen ja immer schnell.
Wen hab ich denn bitte verunglimpft?
Und wenn man sich wie Göbbels aufführt, dann ist es nunmal so.
Wer führt sich so auf? Sarrazin vielleicht? Oder diejenigen, die bei öffentlicher Kritik sofort "Inquisition" schreien?
Verfasst: Di 6. Okt 2009, 20:33
von Sven Wenzel
Ja ne, is klar. Es sind natürlich wieder alles nur Gutmenschen die Sarrazin verurteilen und inquisitionär political correctness verbreiten wollen. Der Bundesbankchef ist wie Goebbels...aber gut, dass wir mal wieder drüber gesprochen haben. :rolleyes:
Verfasst: Di 6. Okt 2009, 20:34
von Franz Sendlhofer
Original von Tony Gold
Was spricht dagegen dass jemand aus der Türkei zB in Deutschland wohnt?
Solang er sich anpasst, nix.
Aber auf der andern Seite, ich hätt auch keine Lust, mich an eine Kultur eines Landes anzupassen, dessen Jugend großteils selbst kein Interesse dran hat.
Aber okay, mit solchen komplexen Sachen, wie Kenntnisse über Feiertage (es letzt in der Berufsschule - leider - wieder erlebt), kann man sich ned auch noch beschäftigen, wenn man das harte Leben eines Gangstas lebt, der tagtäglich sich im sozialen Brennpunkt des Neubaugebietes von Hinterwaldfischbach durchschlagen muss.
Verfasst: Di 6. Okt 2009, 21:11
von Stigman
Ich denke wenn die "Gutmenschen" und die "Bösemenschen" sich in der Mitte treffen würden, kämen wir mit der Beschreibung der Realität so ziemlich hin. Meine Einschätzung.
Verfasst: Di 6. Okt 2009, 21:42
von Lady Enigma
Eben. Es spricht nichts dagegen, wenn sich jemand anpasst. Auch nichts dagegen, wenn er die Gesellschaft mit Aspekten seiner Kultur bereichert.
War hier seit ewigen Zeiten so.
Und es ist auch nichts gegen Kritik an einer Meinungsäusserung einzuwenden.
Aber Behauptungen aufstellen, dabei vollkommen faktenresistent zu sein und wissentlich Zitate aus dem Zusammenhang zu reißen hat nichts mit sinnvollem Diskurs zu tun.
Als ich auf diese Aufregung gestoßen bin, hab ich mich zu meinem Zeitungsdealer begeben, hab 17,90 auf den Tisch des Hauses gelegt
und mir das zu Gemüte geführt.
Tja, leider hat der Mann eben recht. Und es geht eben bei Weitem nicht nur um Ausländer, egal woher. Es ist einfach eine gnadenlose Analyse des Zustandes Berlins.
Es bringt nunmal nichts, wenn man sich die Wirklichkeit schönredet.
Ernstlicher Rat: Zieht euch das mal rein, es lohnt sich.
Verfasst: Di 6. Okt 2009, 22:59
von Kathryn Janeway
Original von Palin Waylan-Majere
Jo, heute ist er in meinem Folterkeller.
Eine Inquisition kennzeichnet sich in erster Linie durch die Verfolgung von Menschen wegen ihrer Ansichten. Die Methoden können variieren.
Verfasst: Di 6. Okt 2009, 23:00
von Kathryn Janeway
Original von Tony Gold
Allein diese Formulierung - "das was hier einwandert" sind Menschen wie du und ich. Was hast du also dagegen? Was spricht dagegen dass jemand aus der Türkei zB in Deutschland wohnt?
Wenn es sich um intelligente, nette, freundliche und bildungs- und integrationswilige Menschen handelt, spricht nichts dagegen. Wenn es bildungs- und integrationsresistente Unterschichten sind, hingegen alles.
Verfasst: Di 6. Okt 2009, 23:00
von Kathryn Janeway
Original von Montgomery Scott
Die Äußerungen sind nun mal ganz klar ausländerfeindlich. Über den Unterschied zwischen semantischem Gehalt und Sprechakt haben wir ja bereits in einem ähnlichen Kontext diskutiert.
Er war nicht ausländerfeindlich. Er hat z. B. hervorgehoben, das Vietnamesen sehr gute Bildungsergebnisse haben.
Verfasst: Di 6. Okt 2009, 23:01
von Kathryn Janeway
Original von Sven Wenzel
Ja ne, is klar. Es sind natürlich wieder alles nur Gutmenschen die Sarrazin verurteilen und inquisitionär political correctness verbreiten wollen. Der Bundesbankchef ist wie Goebbels...aber gut, dass wir mal wieder drüber gesprochen haben. :rolleyes:
Ja, die, die Sarrazin in den Dreck ziehen benehmen sich wie Großinquisitoren.
Verfasst: Di 6. Okt 2009, 23:39
von Damian Fuller
Original von Montgomery Scott
Die Äußerungen sind nun mal ganz klar ausländerfeindlich. Über den Unterschied zwischen semantischem Gehalt und Sprechakt haben wir ja bereits in einem ähnlichen Kontext diskutiert.
Bitte belegen.
Polemisch, ja. Auch nicht gerade moderat zurückhaltend. Aber ausländerfeindlich (aus Xenophobie oder politischem Kalkül), würde sagen nein. Zu Ausländerfeindlichkeit gehört, wenn man Begriffe noch ernst nimmt und nicht nur als inhaltlich hohle Kampfbegriffe instrumentalisert, eine pauschale Verurteilung ohne Differenzierung.