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RE: Zukunft der SPD
Verfasst: Di 29. Sep 2009, 20:08
von Gunnar Svensson
Original von Christopher Adomeit
Wer soll's denn deiner Meinung nach machen? Nahles, Ypsilanti und dazu gleich noch die Drohsel und am besten noch Lenin?
=) =) =)
Erinnert mich irgendwie an:

Verfasst: Di 29. Sep 2009, 21:37
von Felipe Gutierrez
Original von Heinrich Julius von Jagonburg
Was war denn bitte die "Neue Mitte"?
Die Neue Mitte war kein theoretischer Gesellschaftsentwurf. Es war der Ansatz, dass junge Familien, Selbständige, Freiberufler, Facharbeiter, u.s.w. nicht mehr CDU wählen müssen, sondern durch die Neue Mitte der SPD bedient werden.
Verfasst: Di 29. Sep 2009, 22:13
von Fiete Schulze
Die SPD muss endlich wieder sozialdemokratisch werden, ansonsten können die den Sarg bald zu machen.
Am besten wäre jetzt Wowi an der Spitze der Partei, der Siggi hat für mich ne Ausstrahlung wie ein Quarkbällchen. Das der Lüstlingsopa Münte endlich einen Abgang macht, ist für die SPD ein echter Befreihungsschlag.
Verfasst: Di 29. Sep 2009, 22:23
von Felipe Gutierrez
Der Partykönig von Berlin? Vielleicht als Außenminister, durchaus ein charismatischer Mann.
Verfasst: Di 29. Sep 2009, 22:24
von Richard Stresemann
Original von Fiete Schulze
Die SPD muss endlich wieder sozialdemokratisch werden, ansonsten können die den Sarg bald zu machen.
Was soll denn eine SPD, die die Linke kopiert?
Früher oder später sollten die einfach wieder fusionieren. So als - hm, SED?
Verfasst: Di 29. Sep 2009, 22:36
von Fiete Schulze
Original von Richard Stresemann
Was soll denn eine SPD, die die Linke kopiert?
Früher oder später sollten die einfach wieder fusionieren. So als - hm, SED?
Stimmt...eigentlich kann sich die SPD auch gleich auflösen...wer brauch die schon noch. Zur Zeit kopiert Deutschland wohl Ratelon *lol*
Verfasst: Mi 30. Sep 2009, 11:31
von Philipp Klatten
Original von Heinrich Julius von Jagonburg
Was war denn bitte die "Neue Mitte"? Auch nichts anderes als eine taktische Finesse um der CDU '98 Wähler abzugraben, das haben nur einige nicht begriffen.
Aber genau mit dieser Taktik hat die SPD Wahlen gewonnen und den Kanzler gestellt. Rückt sie jetzt nach links, dann bekommt sie vielleicht wieder ein paar Stimmen von der Linkspartei zurück und holt einige Wähler, die diesmal zuhause geblieben sind, an die Wahlurne zurück. Aber die SPD wird dann endgültig beim gesellschaftlichen Mittelstand verlieren und somit auch auf Dauer unter 30% landen.
Verfasst: Mi 30. Sep 2009, 12:04
von Palin Waylan-Majere
Original von Philipp Klatten
Aber genau mit dieser Taktik hat die SPD Wahlen gewonnen und den Kanzler gestellt. Rückt sie jetzt nach links, dann bekommt sie vielleicht wieder ein paar Stimmen von der Linkspartei zurück und holt einige Wähler, die diesmal zuhause geblieben sind, an die Wahlurne zurück. Aber die SPD wird dann endgültig beim gesellschaftlichen Mittelstand verlieren und somit auch auf Dauer unter 30% landen.
Auf der Website der Hamburger SPD habe ich eine schöne Aufstellung
entdeckt, die offenbart, wie "erfolgreich" die Neue Mitte, Agenda 2010 und schließlich Rente mit 67 waren - das Ganze noch garniert mit diversen Auslandseinsätzen der Bundeswehr und kein "gesellschaftlicher Mittelstand" kann diese Politik gegen die eigene Stammwählerschaft noch aufhalten.
Verfasst: Mi 30. Sep 2009, 18:33
von Johannes Georg Graf von Falkenstein
Original von Philipp Klatten
Aber genau mit dieser Taktik hat die SPD Wahlen gewonnen und den Kanzler gestellt. Rückt sie jetzt nach links, dann bekommt sie vielleicht wieder ein paar Stimmen von der Linkspartei zurück und holt einige Wähler, die diesmal zuhause geblieben sind, an die Wahlurne zurück. Aber die SPD wird dann endgültig beim gesellschaftlichen Mittelstand verlieren und somit auch auf Dauer unter 30% landen.
Bullshit, schau dir mal an, wie rasant dieser "Neue Mitte"-Hype von 98 zu Ende ging. Innerhalb von vier Jahren war die SPD nur noch knapp vorne und 2005 hat die Vertrauensfrage die SPD nur noch zum Anhängsel und schließlich dieses Jahr zur Oppositionspartei mit dem schlechtesten Ergebnis ever bei einer Bundestagswahl degradiert. Den sogenannten Mittelstand hatte die SPD effektiv nur 98 gewinnen können, weil die Wählerinnen und Wähler einfach genug von der Stillstandspolitik Kohls hatten. Dann kam halt eben der Fehler, dass mensch dachte jetzt entsprechend eine Politik wie Union und FDP machen zu können. Im Endeffekt hat sich herrausgestellt, dass die bürgerlichen Wählerinnen und Wähler lieber doch CDU, CSU, FDP und Grüne wählen. Das eigentliche Stammklientel, die letzten Arbeiter_innen, Facharbeiter_innen und Co. sind zur Linken gewechselt oder einfach nur noch politikverdrossen.
Verfasst: Mi 30. Sep 2009, 18:47
von Lady Enigma
Hier
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Nur daß es heut nicht KPD sondern DIE LINKE heisst....