Verfasst: Di 29. Sep 2009, 15:59
Ihre hohlen Sprüche prallen an mir ohne Wirkung ab. Wenn Ihnen die Argumente ausgehen, lassen Sie es bleiben.
Das, was von Ratelon über ist und als Imperia-Freistein bekannt ist.
https://ratelon.nationen.org/boards/
Wir diskutieren hier ums Grundsätzliche. Ob die Abtreibungszahlen ansteigen ist bei der grundsätzlichen Frage - Abtreibung erlaubt oder nicht - irrelevant.Original von SRM
Gibt es denn überhaupt Zahlen über ein Ansteigen der Abtreibungen oder diskutieren wir hier ins Blaue?
Das ist also Ihr Argument ? Dann sollten wir Mord und Totschlag gleich auch straffrei belassen. Es bringt ja nichts, denn es wird trotzdem noch gemordet. Ich sage, wir müssen die Strafbarkeit bejahen, damit solchen Kurpfuschern wie es selbst sagen, das Handwerk gelegt werden kann und die Frau geschützt wird.Original von Palin Waylan-Majere
Selbst die katholische Kirche ging in früheren Zeiten von der schrittweisen "Beseelung" des im Mutterleib wachsenden Fötus aus. Diese Radikalität in bezug auf Schwangerschaftsabbrüche wird in der Realität schreckliche Folgen haben. Statt gesundheitlich nahezu risikofreie Schwangerschaftsabbrüche durch einen Gynäkologen/Chirurgen durchführen zu lassen, werden irgendwelche zwielichtige Kurpfuscher einen solchen Eingriff vornehmen - dann wird der Schwangerschaftsabbruch zur Gefahr.
Jetzt werden Sie albern.Im übrigen gibt es kein Recht, in einem anderem Menschen zu leben.
Merken Sie was ?Original von Hans Sack
...
Nun, wir wollen ja die biologischen Tatsachen nun nicht gegen ungeborene Kinder anwenden und genauso polemisch werden, nicht? Menschen müssen nun mal in einem anderen Menschen wachsen, um überhaupt geboren werden zu können. Ich bin nicht radikal gegen Abtreibung, ebensowenig bin ich radikal für ein Recht darauf. Ich würde hier eher eine Zwischenlösung begrüßen: Bei Gesundheitsgefahr für Mutter und/oder Kind und nach einer Vergewaltigung sollte Abtreibung erlaubt sein, ansonsten sollte auf Freigabe zur Adoption gesetzt werden.Original von Palin Waylan-Majere
Selbst die katholische Kirche ging in früheren Zeiten von der schrittweisen "Beseelung" des im Mutterleib wachsenden Fötus aus. Diese Radikalität in bezug auf Schwangerschaftsabbrüche wird in der Realität schreckliche Folgen haben. Statt gesundheitlich nahezu risikofreie Schwangerschaftsabbrüche durch einen Gynäkologen/Chirurgen durchführen zu lassen, werden irgendwelche zwielichtige Kurpfuscher einen solchen Eingriff vornehmen - dann wird der Schwangerschaftsabbruch zur Gefahr.
Im übrigen gibt es kein Recht, in einem anderem Menschen zu leben.
Lassen sies gut sein :rolleyes:Original von Lord of Macshire
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Sie sind der einzige, der hier beleidigend wird. Wenn Sie sich nicht anders zu helfen wissen, seien Sie so gut und verschonen Sie uns damit und halten Sie den Mund !
Das ist doch wieder arg polemisch. Warum endet Gleichberechtigung, wenn man simple biologische Tatsachen im Rahmen der Güterabwägung betrachtet? Auch wenn das Kind nicht geboren ist, hat es dennoch zumindest in ethischer Hinsicht ein Recht, überhaupt zu leben. Dieses Recht steht in einem Widerstreit zum Recht der Frau auf Selbstbestimmung. Wenn 2 Rechte im Widerspruch stehen, muss eine Güterabwägung erfolgen. Hier könnte es doch so sein: Bei gutem Grund darf abgetrieben werden, ohne guten Grund muss zumindest auf die Lebensfähigkeit des Kindes gewartet werden.Original von Palin Waylan-Majere
Sie wollen die Frau "schützen", indem Sie sie auf ihre Rolle als Gebärmutter degradieren. Die Konsequenz ist das Ende der Gleichberechtigung und die Unterminierung der Freiheit.
Wenn der Schwangerschaftsabbruch einmal illegalisiert wurde, was folgt als nächstes? Verbot von Verhütungsmitteln? Arbeitsverbot für Schwangere, sie könnten ja das Kind gefährden? Verbot von Alkohol und Zigaretten, sie könnten ja von Schwangeren konsumiert werden?
Es gibt genau zwei Möglichkeiten: entweder, man bekennt sich zum Selbstbestimmungsrecht der Frau, ihrem Verfügungsrecht über ihren eigenen Körper - also zur Geschlechtergleichberechtigung und Freiheit.
Oder aber man vertritt ein Gesellschaftsbild, nach dem die Frau sich den Erfordernissen der männlich dominierten Hierarchien unterzuordnen hat.