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Verfasst: So 30. Aug 2009, 20:44
von SRM
Original von Peter Wickel
Wenn Sie zum Beispiel an die Diskussion Monogamie-Polygamie denken, die ja mit zum Teil sehr großer Schärfe geführt worden ist: sehen Sie hier ein Mittlerrolle für den Unionspräsidenten in dem Sinne, dass die verschiedenen politischen Parteien eine Lösung finden, mit der diese dann auch auf Dauer mit leben können?
Richtig. Es gilt alle Positionen objektiv zu bewerten, gemeinsame Punkte zu identifizieren und einen größten gemeinsamen Nenner zu finden.
Verfasst: So 30. Aug 2009, 20:46
von Peter Wickel
Original von Jan-Claudius von Blomkohl Cullen
Ich verstehe ihn so unter den aktuellen Bedinungen. Der Union fehlt es an Personal und vor allem an Personal, welches willig genug ist, auch die Arbeit auszuführen, um den Karren aus den Dreck zu fahren. Wenn hier nochmal Leben in das Land kommen soll, dann nur durch starke Hände. Dies kann vom Unionspräsidenten ausgehen, oder vom Unionskanzler, oder vom Unionsparlament, hauptsache es kommt. Ich sehe meine Chance als Unionspräsident, hier was zu machen.
Der Vorschlag, die Ämter des Unionskanzlers und des Unionspräsidenten zusammenzulegen, ist ja nicht sonderlich neu, sondern wurden wiederholt diskutiert und verworfen. Was macht Sie so optimistisch, dass diesmal zu Zusammenlegung bewerkstelligt werden kann?
Verfasst: So 30. Aug 2009, 20:52
von Peter Wickel
Original von SRM
Richtig. Es gilt alle Positionen objektiv zu bewerten, gemeinsame Punkte zu identifizieren und einen größten gemeinsamen Nenner zu finden.
Sie haben vorhin, beim Statement von Herrn Scott, leise Unmut geäußert. Mit welchen Punkten stimmen Sie nicht überein?
Verfasst: So 30. Aug 2009, 21:04
von Sven Wenzel
Original von Peter Wickel
Wenn ein Unionspräsident einen Kandidaten ablehnt, der ihm vorhher von den neuen Mehrheitsfraktionen genannt worden ist, und dieser dann trotzdem gewählt ist, ist das dann nicht ein Machtkampf, aus dem alle Beteiligten - Unionpräsident, Unionskanzler und Unionsparlament beschädigt hervorgehen?
Nein, ich empfinde es gerade als Stärkung des demokratischen Miteinander, wenn der Unionspräsident quasi in letzter Minute eingreifen kann, sofern deutlich wird, dass der Führer einer Mehrheitsfraktion sich dem Kanzleramt nicht würdig erweist. Das zeugt eher von großem Respekt vor der politischen Kultur.
Verfasst: So 30. Aug 2009, 21:12
von SRM
Original von Peter Wickel
Sie haben vorhin, beim Statement von Herrn Scott, leise Unmut geäußert. Mit welchen Punkten stimmen Sie nicht überein?
Jawohl, Herr Scotts Äußerungen irritierten mich etwas, da er offensichtlich Herrn Schneiders Gebahren als hoffähig ansieht. Anstatt den Ex-Präsidenten in die Ecke zu stellen, in die er gehört, scheint seine Amtsführung offenbar doch noch Anhänger zu haben.
Verfasst: So 30. Aug 2009, 21:31
von Jan-Claudius von Blomkohl Cullen
Original von Peter Wickel
Der Vorschlag, die Ämter des Unionskanzlers und des Unionspräsidenten zusammenzulegen, ist ja nicht sonderlich neu, sondern wurden wiederholt diskutiert und verworfen. Was macht Sie so optimistisch, dass diesmal zu Zusammenlegung bewerkstelligt werden kann?
Ich bin der festen Überzeugung, dass mit konsequenter Arbeit, dieses Projekt endlich erfolgreich abgeschlossen werden kann. Klar müssen Kompromisse gefunden werden, aber es darf auch nicht verwässert werden.
Verfasst: So 30. Aug 2009, 21:43
von SRM
*murmelt "Er predigt von der eierlegenden Wollmilchsau und wird dazu nicht die Kompetenzen haben..."*
Verfasst: So 30. Aug 2009, 21:47
von Jan-Claudius von Blomkohl Cullen
*Er wendet sich dem Kandidaten Rousseau-Mason zu.*
Mit einer solcher Denkweise, Herr Kollege, kommt man nicht voran. Mit einer solchen Blockadehaltung wären wir noch in der Steinzeit. Es braucht mutiges und inspiratives Handeln, natürlich im Rahmen der Verfassung, aber es muss sich was ändern und genau an dem Punkt, den ich angesprochen habe.
Verfasst: So 30. Aug 2009, 21:51
von SRM
Werter Herr Blomkohl, es geht nicht um Mut oder Visionen, sondern um Realismus. Ich selbst habe während meiner Kanzlerschaft einen Vorstoß in Richtung Präsidialrepublik genommen - was an Widerständen aus dem Volk scheiterte. Selbst wenn sich dieser Umstand ändern sollte, ist es nicht Aufgabe des Präsidenten, sondern die der Regierung.
Verfasst: So 30. Aug 2009, 21:58
von Sven Wenzel
Original von SRM
Jawohl, Herr Scotts Äußerungen irritierten mich etwas, da er offensichtlich Herrn Schneiders Gebahren als hoffähig ansieht. Anstatt den Ex-Präsidenten in die Ecke zu stellen, in die er gehört, scheint seine Amtsführung offenbar doch noch Anhänger zu haben.
Um Herrn Scott mal aus der Schusslinie zu nehmen, das habe ich gesagt. Und nein, ich bin Anhänder der schneiderschen Amtsführung, denke aber trotzdem, dass der ehemalige Unionspräsident Schneider - trotz einiger möglicher Fehlgriffe - dann doch sehr richtig gehandelt hat.