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Verfasst: Di 17. Apr 2007, 20:17
von Kreittmayr
Original von Christian von Metternich
Jurastudium an der Uni Tübingen, 1. Semester. (endlich!)
Tübingen? Mein Beileid. Ich war letzte Woche da -- die Stadt ist zwar ganz hübsch, aber ich glaube man verkafft dort auch ungeheur schnell.
Verfasst: Di 17. Apr 2007, 20:23
von William C. Ashcraft
Ich wohn ja zum Glück nicht dort.
Ich fahr jeden tag ne halbe Stunde mit dem Zug hin, dann ist das echt erträglich.
Dort zu wohnen wär auch nix für mich.
Da gibt's echt zu viele "typische" Studenten.
Des wär echt nicht mein Fall.
Verfasst: Di 17. Apr 2007, 20:24
von Kreittmayr
Halbe Stunde mit dem Zug? Hm, ich bin von Stuttgart aus mit der RB hingefahren, das hat auch nett gedauert ...
Und ja, typische Studenten ... Ich sag nur "Naturkleidungsläden." *g*
Verfasst: Di 17. Apr 2007, 20:28
von William C. Ashcraft
Genau.
Soviele Ökos hab ich noch nie auf einem Haufen gesehen.
Und so scharf bin ich da drauf auch nicht. Gut, mit nem Grünen Bürgermeister, der nen Japanischen Hybrid als Dienstwagen hat, was will man da groß erwarten.
Wo kommst du her? Stuttgart?
Verfasst: Di 17. Apr 2007, 20:48
von von Romanow-Bernstein
Original von Kreittmayr
Halbe Stunde mit dem Zug? Hm, ich bin von Stuttgart aus mit der RB
Auf de' schwäb'sche Eisebahne
Gibt's gar viele Haltstatione:
Schtuagart, Ulm, ond Biberach,
Mekkabeure, Durlesbach.
|: Trulla, trulla, trulla-la, 
Schtuagart, Ulm, and Biberach,
Mekkabeure, Durlesbach.
Verfasst: Di 17. Apr 2007, 20:49
von Rudolph Baader
Sozialpädagoge
Verfasst: Di 17. Apr 2007, 20:58
von Sean William Connor
=)
Macht mir keine großen Sorgen. Dieser Bericht ist mir im Übrigen auch nicht neu. Das habe ich schon gehört, bevor ich anfing zu studieren. Ich brauch auch keine Villa und kein dickes Auto, deswegen tue ich mir das Fach garantiert nicht an - das wäre es nicht Wert (diese Sachen könnte ich auch langfristig mit einer ordentlichen Ausbildung haben). Am liebsten wäre mir (und sofern ich die Möglichkeit habe werde ich mich mit Händen und Füßen da halten) an der Universität zu bleiben. Wenn das nicht geht bin ich aber auch bereit freiberuflich mich niederzulassen (statistisch am Wahrscheinlichsten). Der Artikel schreibt über Juristen, die unter dem Existenzminimum leben. Das ist sehr fein ausgedrückt und darunter kann sich keiner was vorstellen. Ich habe von Juristen gehört, die für 500-800 € arbeiten. Horrorberichte gibt es viele.
Aber ganz ehrlich: Das ändert sich immer mit der Zeit. Das war mit den Lehrern am Anfang - Ende der 90ziger genauso. Keiner wollte und jedem wurde abgeraten Lehrer zu werden. Únd heute? Die Alte-Garde an Paukern begrüßen so langsam den Ruhestand und es mangelt an neuen Fachkräften (vorallem bei den Naturwissenschaften). Wird bei den Juristen ähnlich sein. So langsam verabschieden sich auch zahlreiche Juristen in ihren Ruhestand und Streit wird es wohl immer geben.
Eins ist allerdings vollkommen richtig. An heutige Juristen werden Erwartungen gestellt, die noch vor einigen Jahren so noch nicht verlangt wurden. Man sollte am besten mehrer Sprachen sprechen, bewandert im Europäischen Recht sein, ein vernünftiges Examen haben und sowieso.
Was ich aber mit etwas Wehmut beschaue ist die zunehmend mangelnde gesellschaftliche Anerkennung akademischer Leistungen. Gilt für den gemeinen Studenten, der im sozialen Ansehen irgendwo zwischen Strauchdieb und Kinderschänder rangiert, und den Anwalt, Historiker, Germanisten (im speziellen die Vertreter der Geisteswiss.), bei denen Hinz und Kunz von der Straße meint sich ebenfalls eine Meinung bilden zu können (,die auch zutreffend ist).
Aber wie gesagt: Was solls.
Verfasst: Di 17. Apr 2007, 21:22
von William C. Ashcraft
In welchem Semester bist du mittlerweile?
Immer noch Greifswald, oder?
Verfasst: Di 17. Apr 2007, 21:35
von Hajo Poppinga
Stud.iur., 2 FS, Münster.
Verfasst: Di 17. Apr 2007, 22:00
von Montgomery Scott
Z. Zt. FSJ, danach ab Herbst Studium.