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Verfasst: Sa 20. Jun 2009, 18:19
von Lady Enigma
Und? Wird dieser Bildungsstreik was bewirken?

Verfasst: Sa 20. Jun 2009, 18:34
von Palin Waylan-Majere
Original von Lady Enigma
Und? Wird dieser Bildungsstreik was bewirken?
=) =) =) =)

Verfasst: Sa 20. Jun 2009, 18:42
von Lady Enigma
Was lachst Du? Man wird doch mal fragen dürfen.... ;)

Verfasst: Sa 20. Jun 2009, 18:49
von Montgomery Scott
Er hat insofern schon etwas bewirkt, dass er in die Medien gekommen ist und die Öffentlichkeit die Unzufriedenheit hunderttausender Schüler und Studenten zur Kenntnis genommen hat. Und in den Medien ist auch gleich eine Diskussion um die Probleme in Gang gekommen. Ohne den Bildungsstreik wäre das nicht möglich gewesen.

Verfasst: Sa 20. Jun 2009, 19:01
von Lady Enigma
Ja, die Medien.... Was ist nicht schon alles in die Medien gekommen....
Man wird etwas debattieren, eine "Findungskommission" oder sowas bilden, wo dann bis zum Sanktnimmerleinstag geschwafelt wird.
Wie war das mit den "Evaluierungskommissionen"?

Verfasst: Sa 20. Jun 2009, 21:24
von Marenus Luther
Er bewirkt nichts - wenn überhaupt dann verhärtet er die Fronten.
Kein RCDS'ler oder SU'ler, als plakatives Beispiel, würde namentlich oder sonst in irgendeiner Form zu ihm zurückverfolgbar gegen Missstände an den Universitäten und Schulen in NRW aufbegehren
Ich bin nun schon eine ganze Zeit lang dabei zu versuchen, die Kreditmodalitäten für die Studenten in Bayern zu verbessern. Das bedeutet xig Gespräche, zähe Verhandlungen etc. Allerdings ist der RCDS da sehr allein auf dem Feld (bei der LHG fehlts an den Mitgliederzahlen). Auf Landesebene werden die Asten/Konvente kaum wahrgenommen. Sie verweigern sich diesen - aus ihrer Sicht - kleinen Nebenschauplätzen und setzen auf fundamentale Ablehnung.

Den Interessen der Studenten schadet dies. Man kann Studiengebühren ablehnen, aber irgendwann muss doch mal die Einsicht kommen, dass es (mindestens bis zu den nächsten Landtagswahlen) bei der derzeitigen Regelung bleibt und man lieber die Dinge kritisieren und beanstanden solle, an denen sich wirklich noch was tun kann.

Wir haben seit diesem Semester dafür gesorgt, dass die Studenten in ganz Bayern jedes Semester 50 Euro weniger Verwaltungsgebühren zahlen müssen. Natürlich kann man immer meckern und sagen das sei zu wenig Entlastung. Aber es ist mehr als alle Demos zusammen erreicht haben.

Verfasst: So 21. Jun 2009, 14:32
von Richard Stresemann
Original von Montgomery Scott
Er hat insofern schon etwas bewirkt, dass er in die Medien gekommen ist und die Öffentlichkeit die Unzufriedenheit hunderttausender Schüler und Studenten zur Kenntnis genommen hat.
Was ist denn das Anliegen der Streikenden? Aus meiner Sicht zusammengefasst: "Ich will mehr, nur ein bisschen mehr, gib mir mehr!" Es ist der Aufstand einer verhätschelten Generation von Anspruchstellern.

Verfasst: So 21. Jun 2009, 22:14
von Montgomery Scott
Gehts auch sachlich formuliert? Bis auf die polemische Formulierung steht da nix zusätzliches drin.

Verfasst: So 21. Jun 2009, 23:01
von Richard Stresemann
Original von Montgomery Scott
Gehts auch sachlich formuliert? Bis auf die polemische Formulierung steht da nix zusätzliches drin.
Der Punkt für mich ist, dass die "Streikenden" schlicht "mehr" wollen, ohne eigentlich belegen zu können, dass der momentane Zustand in irgendeiner anderen Weise schlecht ist, als dass er ihnen schlicht nicht passt. Ich habe ein bayerisches Abitur gemacht und mir mein Studium an einer Privathochschule - mit allemal höheren Studiengebühren als an den öffentlichen Hochschulen und ohne Bezug von BAFöG-Mitteln - selbst finanziert. Und ich habe es überlebt. Bin ich ein Übermensch, oder warum höre ich allerorten Gejammer über diesen unmenschlichen Druck, den das mit sich bringt? Man muss sich halt durchbeißen, so ist das Leben eben.

Unter dem Strich heißen die Forderungen doch: "Ich will ein bequemeres Leben - Gesellschaft, zahle dafür!"

Wer sich angesichts dieses Beitrags übrigens denken kann, wer hinter der ID steckt - behaltet es für Euch, ich will die ID nicht mit meinem Klarnamen in Verbindung wissen. Vielen Dank.

Verfasst: Mo 22. Jun 2009, 00:11
von Montgomery Scott
Nein, es gibt Phänomene wie soziale Immobilität, die gute Maßzahlen für das Angemessene und Unangemessene vorgeben. Ich habe im meinem Bekanntenkreis so einige Leute, bei denen die 500 Euro Studiengebühren quasi den Unterschied zwischen Voll- und Teilzeitstudium ausmacht.