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Verfasst: Di 28. Apr 2009, 13:06
von Konrad Grimm
Der rot-rote Senat vertritt nur die Interessen Ostberlins.
Verfasst: Di 28. Apr 2009, 13:11
von Palin Waylan-Majere
Kreuzberg und Wedding sind natürlich in Ostberlin. =)
Verfasst: Di 28. Apr 2009, 13:45
von pjotr
Original von Palin Waylan-Majere
Kreuzberg und Wedding sind natürlich in Ostberlin. =)
Strukturelle Tatsachen sind doch egal, solange man mit ner netten Grafik ordentlich auf die Kacke hauen kann.
Verfasst: Di 28. Apr 2009, 14:13
von Konrad Grimm
Original von Palin Waylan-Majere
Kreuzberg und Wedding sind natürlich in Ostberlin.
Kommunistische Vorposten.
Bolschewistische Brückenköpfe in die freie Welt.
Verfasst: Di 28. Apr 2009, 14:18
von Lady Teri Shark
Original von Michael Schneider
Abgesehen davon dass die dämlichen Berliner mal wieder gezeigt ahben dass ihnen ihr Wahlrecht scheißegal ist. Bald haben wir eine Diktatur in Deutschland, weil nur noch Radikale wählen.
Wo wohnst du momentan, Niedersachsen? Solltet ihr jemals Volksbegehren und -entscheide bekommen, bin ich auf die Wahlbeteiligung dort gespannt.
Edit: Ich war übrigens wählen, weil mir das Thema wichtig war. Um 17:59 Uhr habe ich als letzter im Wahllokal meine Stimme abgegeben.

Verfasst: Di 28. Apr 2009, 14:51
von Palin Waylan-Majere
Original von Konrad Grimm
Kommunistische Vorposten.
Bolschewistische Brückenköpfe in die freie Welt.
Troll.
Verfasst: Di 28. Apr 2009, 15:48
von Lady Enigma
Äh, Leute.... Fundamentalisten...Radikalinskis.... dämliche Berliner... Troll...
Nochmal: Frage wurde gestellt, Antwort wurde gegeben.
Und wieso sollten denn Naturwissenschaften Pflicht sein? Oder Fremdsprachen? Schränkt die Freiheit der Schüler ein. Wie kommt man überhaupt zur Schulpflicht?
Ist eine Festlegung. Und genau darüber wurde eben in demokratischem Verfahren entschieden....
Ich bin persönlich gegen Pflichtunterricht in Religion und Ethik, es gibt aber auch gewichtige Gründe, die dafür sprechen, die ich auch nicht leugne.
Langer Rede kurzer Sinn: etwas sachlicher.
Verfasst: Di 28. Apr 2009, 18:31
von Konrad Grimm
Original von Palin Waylan-Majere
Troll.
Also Fakt ist jedenfalls, dass in Berlin eine Tyrannei der Mehrheit über eine Minderheit herrscht.
Meines Erachtens ist die Berliner Regelung zudem verfassungswidrig wegen Verstoß gegen Art. 7 Abs. 3 Grundgesetz. Die andere Meinung stützt sich auf eine verfehlte Rechtssprechung des Bundesverwaltungsgerichts, wonach 7 III aufgrund der Bremer Klausel nicht angewendet werden kann; die Bremer Klausel bezieht sich aber schon dem Namen nach erkennbar nur auf Bremen.
Verfasst: Di 28. Apr 2009, 19:14
von Vanessa Garland
Nach dem zu urteilen, was ich über die curricularen Inhalte und Ziele des Fachs "Ethik" an Berliner Schulen gelesen habe, ist der Name unglücklich gewählt und das Fach kein adäquates Substitut für konfessionellen Religionsunterricht. Damit spreche ich mich keinesfalls gegen dieses Fach aus, nur sollte es erstens einen passenden Namen bekommen - etwa "Gesellschaftskunde" - und zweitens berücksichtigt werden, dass es eben kein Ersatz für eine Auseinandersetzung mit der spezifisch christlich geprägten normativen Ethik und verbreiteten metaphysischen Vorstellungen unserer Gesellschaft ist.
Was die gegen das Volksbegehren gerichteten Berliner Initiativen an Argumenten für dieses Fach in seiner bestehenden Konzeption vorgetragen haben, ist alles zutreffend. Nur entkräftet es die Argumente für einen von den Religionsgemeinschaften und dem Staat gemeinsam gestalteten Religionsunterricht nicht.
Insofern halte ich allerdings auch das von "Pro Reli" vorgeschlagene Konzept für verbesserungsbedürftig. Statt "Religion oder Ethik" sollte es zum einen Gesellschaftskunde (nicht zu verwechseln mit Staatsbürgerkunde/Sozialkunde/Politikunterricht pp.!) für alle, und zum anderen konfessionellen Religionsunterricht bzw. als Alternative dazu z. B. Praktische Philosophie geben.
Verfasst: Di 28. Apr 2009, 19:39
von Montgomery Scott
Original von Vanessa Garland
Damit spreche ich mich keinesfalls gegen dieses Fach aus, nur sollte es erstens einen passenden Namen bekommen - etwa "Gesellschaftskunde"
Das ist etwas völlig anderes. Klar, Ethik im engeren Sinne ist nicht alles, was da gelehrt wird. Jedoch werden die Inhalte in Hinsicht auf ethische Fragestellungen behandelt.
- und zweitens berücksichtigt werden, dass es eben kein Ersatz für eine Auseinandersetzung mit der spezifisch christlich geprägten normativen Ethik und verbreiteten metaphysischen Vorstellungen unserer Gesellschaft ist.
Doch, sogar der einzige adäquate Ort, um darüber zu reden. Im Religionsunterricht fehlt die schrankenlose Objektivierung der Religion. Ethik soll ja auch keine Religionswissenschaft sein sondern eine rein rationale Auseinandersetzung mit den ethischen Grundfragen, bei der man ja durchaus auch religiöse Lösungsansätze einbringen kann.
Was die gegen das Volksbegehren gerichteten Berliner Initiativen an Argumenten für dieses Fach in seiner bestehenden Konzeption vorgetragen haben, ist alles zutreffend. Nur entkräftet es die Argumente für einen von den Religionsgemeinschaften und dem Staat gemeinsam gestalteten Religionsunterricht nicht.
Die da wären?