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Verfasst: Mo 15. Dez 2008, 22:25
von Gustav von Struve
Original von Wolfgang Müller
Die einzige Antwort die die Linke auf die gegenwärtigen Verhältnisse liefert ist die Forderung nach direkter Demokratie und nach einer Räterepublik.
8o Der Untergang der Welt ist einfacher zu verkraften.

Verfasst: Mo 15. Dez 2008, 22:59
von Brian Mason
Müller will nur doch provozieren. Der will die beschissene Räterepublik doch genauso wenig wie wir. =)
Original von Montgomery Scott
Es wäre doch sehr seltsam, wenn alle politischen Lage die gleichen Probleme sähen und die gleichen Prioritäten hätten. Unsere Position zur Reformfrage ist doch gemeinhin bekannt und kann auch in anderen Programmen nachgelesen werden: Keine Unionsversammlung, Zusammenlegung von Kanzler und Präsident nur bei direkter Wahl, also als Präsident. Dass es dieses Mal keinen Beschluss dazu gegeben hat, ist Ausdruck unserer Prioritäten. Es gibt ja gerüchteweise auch noch Menschen in unserem Land, denen Fragen wie soziale Sicherung, Umweltschutz und Frieden wichtiger sind als das ewige Gerangel um die politische Ordnung.
Da ist ja wieder diese Verblendung, die ich dir schon seit anno 1602 vorwerfe. Es ist ja löblich, die genannten Themen nicht aus dem Focus zu verlieren. Klar muss aber sein, dass die Demokratische Union gegenwärtig vor viel essentiellere Herausforderungen gestellt ist, nämlich die ihres Überlebens. Ihr könnt nicht als eine der größten politischen Kräfte die Augen vor dem ganz offensichtlichen Personalmangel verschließen und euch der Reformen verweigern, derer es bedarf.

Verfasst: Mo 15. Dez 2008, 23:02
von Montgomery Scott
Original von Brian Mason
Da ist ja wieder diese Verblendung, die ich dir schon seit anno 1602 vorwerfe. Es ist ja löblich, die genannten Themen nicht aus dem Focus zu verlieren. Klar muss aber sein, dass die Demokratische Union gegenwärtig vor viel essentiellere Herausforderungen gestellt ist, nämlich die ihres Überlebens. Ihr könnt nicht als eine der größten politischen Kräfte die Augen vor dem ganz offensichtlichen Personalmangel verschließen und euch der Reformen verweigern, derer es bedarf.
Wir verweigern uns nicht. Die existenzielle Bedrohung sehe ich aber so nicht. Hat jemand einen guten Vorschlag, lassen wir auch mit uns reden, das haben wir immer klargestellt. Aber das Konzept der Unionsversammlung ist ganz einfach undemokratisch und die Vorteile sind ohnehin sehr zweifelhaft.

Verfasst: Mo 15. Dez 2008, 23:19
von Brian Mason
Original von Montgomery Scott
Wir verweigern uns nicht. Die existenzielle Bedrohung sehe ich aber so nicht.
Da bist du aber einer der wenigen hier. Du musst doch sehen, dass vieles nicht mehr so ist wie früher. Und komm mir nicht mit "Die Zeiten ändern sich". Ich weiß genau, dass es wieder so sein könnte.
Original von Montgomery Scott
Hat jemand einen guten Vorschlag, lassen wir auch mit uns reden, das haben wir immer klargestellt. Aber das Konzept der Unionsversammlung ist ganz einfach undemokratisch und die Vorteile sind ohnehin sehr zweifelhaft.
Das unterschreibe ich sofort. Ich bin ein Gegner dieser sogenannten Alternative. Ich habe vorgeschlagen, die Sitze im Unionsparlament zu reduzieren, hast du das verschlafen oder prinzipiell als einen Vorschlag von mir überlesen?

Verfasst: Mo 15. Dez 2008, 23:22
von Montgomery Scott
Original von Brian Mason
Da bist du aber einer der wenigen hier. Du musst doch sehen, dass vieles nicht mehr so ist wie früher. Und komm mir nicht mit "Die Zeiten ändern sich". Ich weiß genau, dass es wieder so sein könnte.
Die Zeiten ändern sich ;) Was genau hat sich denn bitte geändert? Der Unionsrat arbeitet doch wieder vernünftig.
Das unterschreibe ich sofort. Ich bin ein Gegner dieser sogenannten Alternative. Ich habe vorgeschlagen, die Sitze im Unionsparlament zu reduzieren, hast du das verschlafen oder prinzipiell als einen Vorschlag von mir überlesen?
Was bringt das? Zwei, drei zu besetzende Posten weniger. Außerdem ist die Zahl der Mandate schon jetzt so gering, dass die unterschiedlichen Wahlerfolge kaum noch bei der Mehrheitsbildung ins Gewicht fallen. Reduzieren wir die Mandatszahl noch weiter, hat schön jeder Partei einen Sitz, egal wie erfolgreich sie ist. Das kann doch nicht Sinn der Sache sein.

Verfasst: Mo 15. Dez 2008, 23:34
von Brian Mason
Original von Montgomery Scott
Die Zeiten ändern sich ;) Was genau hat sich denn bitte geändert? Der Unionsrat arbeitet doch wieder vernünftig.
Ungefähr alles. Seit meiner Rückkehr hat sich vielleicht wieder so manches zum Guten gewendet, was die Aktivität anbelangt. Der Rest, die Kultur, die grenzenlose Aktivit, die wir einst an der Demokratischen Union schätzten, ging bereits vor mehr als drei Jahren verloren. Davor verschließt die Linke die Augen und doch, sie stellt sich gegen Reformen. Ich frage mich langsam, wer von uns beiden hier eigentlich der Konservative ist.
Original von Montgomery Scott
Was bringt das? Zwei, drei zu besetzende Posten weniger. Außerdem ist die Zahl der Mandate schon jetzt so gering, dass die unterschiedlichen Wahlerfolge kaum noch bei der Mehrheitsbildung ins Gewicht fallen. Reduzieren wir die Mandatszahl noch weiter, hat schön jeder Partei einen Sitz, egal wie erfolgreich sie ist. Das kann doch nicht Sinn der Sache sein.
Die Einsparung von zwei oder drei aktiven Politpersönlichkeiten bezeichnest du als marginal? Das sind bereits erhebliche Einsparungen, die unserem Land nutzen können und werden. Wir brauchen ein aktives Parlament, aktive Ministerinnen und Minister und eine präsente Opposition, die gerne streitet. Sparen wir alleine drei semiaktive Politiker im Parlament, gewinnen wir eine Menge dazu!

Verfasst: Mo 15. Dez 2008, 23:40
von Montgomery Scott
Original von Brian Mason
Ungefähr alles. Seit meiner Rückkehr hat sich vielleicht wieder so manches zum Guten gewendet, was die Aktivität anbelangt. Der Rest, die Kultur, die grenzenlose Aktivit, die wir einst an der Demokratischen Union schätzten, ging bereits vor mehr als drei Jahren verloren. Davor verschließt die Linke die Augen und doch, sie stellt sich gegen Reformen. Ich frage mich langsam, wer von uns beiden hier eigentlich der Konservative ist.
Aber wie Du schon sagtest: Die Zeiten ändern sich. Wenn wir wollen, dass alles wird wie früher, warum sollten wir dann damit anfangen, das politische System grundlegend umzukrempeln? Das ist paradox.
Original von Montgomery Scott
Sparen wir alleine drei semiaktive Politiker im Parlament, gewinnen wir eine Menge dazu!
Sehe ich nicht so und auf meinen Einwand bist Du nicht eingegangen.

Verfasst: Mo 15. Dez 2008, 23:46
von Brian Mason
Original von Montgomery Scott
Aber wie Du schon sagtest: Die Zeiten ändern sich. Wenn wir wollen, dass alles wird wie früher, warum sollten wir dann damit anfangen, das politische System grundlegend umzukrempeln? Das ist paradox.
Das ist ja mein Reden, Montgomery Scott! Nicht umkrempeln, sondern den Personalaufwand reduzieren. Wir müssen die Strukturen an die aktuelle demographische Situation anpassen!
Original von Montgomery Scott
Sehe ich nicht so und auf meinen Einwand bist Du nicht eingegangen.
Das ist mir egal, ob du das so siehst. Das ist Fakt.
Und was deine Spekulationen angeht: In einem kleinen Parlament haben wir klare Mehrheiten. Kleine Parteien oder One-Man-Show-Listen werden aus dem Parlament gefegt!

Verfasst: Di 16. Dez 2008, 00:27
von Montgomery Scott
Original von Brian Mason
Und was deine Spekulationen angeht: In einem kleinen Parlament haben wir klare Mehrheiten. Kleine Parteien oder One-Man-Show-Listen werden aus dem Parlament gefegt!
Das stimmt nicht bzw. kommt auf das Wahlrecht an. Meiner Erfahrung nach, auch in anderen Ländern, endet das darin, dass jeder Wahlvorschlag ein Mandat erhält.

Verfasst: Di 16. Dez 2008, 08:09
von Gustav von Struve
Möglicherweise müßte man eine "Mindeststimmen-Regelung" einführen. So dass man z.B. nicht unter 20 (persönlichen) Stimmen ins Parlament einziehen kann. Aber natürlich ist es auch ein großes Risiko, dass dann unter Umständen das Parlament halb leer bleibt :-)

Man könnte auch eine "Aktivitätsregelung" einführen. X Beiträge pro Woche?