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Verfasst: Mo 8. Dez 2008, 10:17
von Rincewind
Original von Klaus Quistorp
*simoff*
Das halte ich in einer Republik mit gewähltem Staatsoberhaupt für kaum realisierbar. In einer parlamentarischen Monarchie, wo an der Staatsspitze personelle Kontinuität herrscht, lässt sich das repräsentative Staatsoberhaupt in der Tat gut als reine Funktions-Neben-ID ausgestalten (siehe z.B. Albernia), aber wie will man eine solche Lösung simon für einen gewählten Präsidenten etablieren? Die Präsidentenwahl "simulieren"?
PS: Wenn es nur um die Beibehaltung alter Begrifflichkeiten (also des Titels) geht: Es spräche nichts dagegen, in die Verfassung zu schreiben: "Der Unionspräsident ist der Präsident des Unionsparlaments. Der Präsident des Unionsrats ist als Unionsvizepräsident sein Stellvertreter."
*simon*
Eine ebenfalls interessante Lösung.
Spinnen wir die Ideen mal weiter. Was wenn wir lockern, das der Unionspräsident nur auf Unionsebene keine Ämter ausübern darf. Möglich wäre dann, dass er z.B. Ministerpräsident sein kann.
Damit wäre auch möglich, dass der Unionspräsident als Unionsratspräsident fungiert und vom Volk direkt aus den Ministerpräsidenten gewählt wird. Also ein direkt gewählter Unionsratspräsident/Unionspräsident.
Soweit mal zu einer sehr weit hergeholten Idee.
Verfasst: Mo 8. Dez 2008, 10:23
von Antonio Sandro
Hätte zudem den Reiz, dass auch die Ämter der Länderchefs nochmal attraktiver werden, da dort eine "Option auf das höchste Staatsamt" lockt.
Verfasst: Mo 8. Dez 2008, 10:51
von Joeli Veitayaki
dass man den UPräsi aus den Reihen der 7 Landeschefs wählt ? Oder turnusgemäß diesen "bestimmt"?
Verfasst: Mo 8. Dez 2008, 10:54
von Lucia Belaiuto
Ich bin strikt dagegen, wieder eine Tradition der DU zu kappen. Damit siond wir in der Vergangenheit schlecht gefahren und werden es auch in der Zukunft tun. Jedoch die Idee den Unionspräsidenten aus der Mitte der Ministerpräsidenten zu wählen ist eine gute Idee und würde aufjedenfall das Amt des Ministerpräsidenten attraktiver machen und ich denke die Ministerpäsidenten werden, dann mehr Zeiti n die Ausgestaltung investieren um erhöhte Chancen uaf das Amt des Unionspräsidenten zu haben.
Verfasst: Mo 8. Dez 2008, 10:55
von Michael Schneider
Das würd vielleicht verhindern dass jeder Hans und Franz sich aufstellen läßt aus Spaß am Ereignis.
Verfasst: Mo 8. Dez 2008, 10:56
von Hajo Poppinga
Original von Michael Schneider
Das würd vielleicht verhindern dass jeder Hans und Franz sich aufstellen läßt aus Spaß am Ereignis.
Welche Ironie der Worte.

Verfasst: Mo 8. Dez 2008, 11:01
von Michael Schneider
Haben wir hier Hänsel und Franzens? :>
Hm so muss ich ja doch MP werden um endlich UP anstelle des UP zu werden...
Verfasst: Mo 8. Dez 2008, 11:09
von Joeli Veitayaki
was bei der Wahl des UPräsi aus den Reihen der Ministerpräsidenten problematisch sein könnte, ist die Überparteilichkeit, das unpolitsche Handeln und die fehlende Unabhängigkeit. Aber das haben wir ja aktuell auch, ein UPräsi der verfassungswidrig handelt. :rolleyes:
Verfasst: Mo 8. Dez 2008, 14:07
von Michael Schneider
Überparteilich ist die Person. Und JEDER bisherige Unionspräsident war vorher auch irgendwie politisch tätig. *so* so wie jeder deutsche Bundespräsident.
Verfasst: Mo 8. Dez 2008, 14:21
von pjotr
Das Amt aufgeben sollten wir auf keinen Fall, wie ich finde.
Wenn man über so eine Personalunion nachdenkt, bin ich auch auf jeden Fall dafür, dass wir eher den Unionsratspräsidenten, statt den des Unionsparlamentes nehmen. Der ist politischen Ränkespielen nämlich auf jeden Fall noch ferner.
Das nimmt der Wahl aber andererseits natürlich durch das eingeschränkte passive Wahlrecht wieder etwas von ihrer Direktheit.
Ich sehe es schon kommen, dass Leute dann samt Wahlvieh in inaktive Unionsländer ziehen, nur um als Präsident kandidieren zu können...