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Original von Jasmin van Rotstein
Sehe ich nichts so, es geeht um eine simon Reform, da zählt nur eine simon Debatte ohne simoff Argumente. Sollten Simoff Aspekte eine Rolle spielen ist das ganze gänzlich simoff abzuhandeln. Das ist zumindest mein Standpunkt, trennt man das nicht haben wir nur noch Misch-Masch.
Das Kernargument der Reformgegner ist simoff, nämlich das Subsidiaritätsprinzip: sie gehen her, überlegen sich was ihrer Meinung nach etwa die deutschen Bundesländer ja selbst regeln könnten so dass es kein Erfoirdernis für eine Gesetzgebungskompetenz des Bundes besteht, und übertragen das dann 1:1 auf die DU - und dabei kann nichts vernünftiges herauskommen, denn sie lassen etwa Besonderheiten wie die Zahl der in den Ländern konstant und aktiv Mitwirkenden, die bisherige Ausschöpfung der Gesetzgebungskompetenzen der Länder, das Verhältnis, in welchem die Spieler ihre Aufmerksamkeit jeweils der Unions- und Landespolitik widmen usw. - wie soll man darauf simon erwidern?

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Original von Fiete Schulze
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Herr Schulze, Sie sagen selbst, Sie seien "ja nicht unbedingt der bekennende Föderalist". PDS und Linke Liste gehören zudem meines Wissens seit ihrer Gründung zu jenen politischen Kärften, welche die ausufernde Kleinstaaterei kritisiert, und eine sinnvolle Stärkung der Union angemahnt haben. Es ist denke ich nicht verkehrt zu sagen: dem bürgerlichen Lager, der UFD und zumindest Teilen der FDU ist nach langer Zeit aufgegangen, was die Linken schon vorher wussten.
Lange Zeit war eine Föderalismusreform unereichbar, weil vor allem die damalige VFD sowie FDU ultraföderalistische Positionen vertraten. Die politische Linke hatte, wie wir heute eingesehen haben, mit ihren Forderungen schon damals Recht, jedoch keine Möglichkeit, diese in konkrete Politik umzusetzen.
Das ist heute anders, wenn Linke und Bürgerliche in dieser Sache zusammenarbeiten, können sie gemeinsam eine historische Reform bewerkstelligen und viel Unheil, welches aus falsch verstandenem Föderalismus heraus angerichtet wurde, endlich aus der Welt schaffen. Es wäre schade, wenn diese Möglichkeit ungenutzt bliebe, weil die Linke die Zusammenarbeit mit der Unionsregieurng verweigert, und das letzlich nur aus Phantomgründen.
Sowohl der Herr Unionskanzler als auch ich selbst haben ausführlich dargelegt, warum wir zuvor keine Länderkonferenz o. ä. einberufen haben, der Unionspräsident hat von den Erfahrungen mit einem solchen Projekt während seiner Kanzlerschaft berichtet. Ich denke, der Grund leuchtet ein.
Andersherum muss man sich doch fragen, wer diese Reform nun berät, und eines Tages hoffentlich eine Reform beschließen wird: das Unionsparlament und der Unionsrat, die Vertretung der Bevölkerung sowie der Länder - noch jemand ohne Fahrschein? Ich denke nicht, es wird doch niemand übergangen, alle, die die Reform betrifft nehmen an den Beratungen teil, und man kann dabei zugleich mit denjenigen Personen, die schließlich für die Bevölkerung wie für die Länder zustimmen müssen, einen konsensfähigen Kompromiss erarbeiten.
Deshalb bitte ich Sie darum, sich inhaltlich mit der Reform auseinanderzusetzen, um begründete Änderungs-, Verbesserungs- und Gegenvorschläge anbringen zu können, über die Unionsparlament und -rat dann beraten können - im Prinzip wie auf einer Länderkoferenz zum Thema, nur mit dem Unterschied, dass nicht eine wohl niemals vollbesetzte Konferenz, deren Teilnehmer am Ende nur teilweise Einfluss auf den Beschluss des Ergebnisses als tatsächliches verfasungänderndes Gesetz haben werden, berät, sondern gleich diejenigen, Bevölkerung wie Länder vertretenenden Oragna, auf deren abschließendes Ja es ankommen wird.
Niemand hier will exakt diese Fassung der reform durchpeitschen, Vorschläge und Anregungen aus den Ländern sind jederzeit willkommen, um am Ende eine für alle Seiten annehmbare Lösung zu finden. Fundamentalopposition schadet der Union, ihren Ländern und Menschen, nicht der Unionsregierung!