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Verfasst: Mo 27. Okt 2008, 10:21
von SRM
Original von Montgomery Scott

Der Staat drängt die Privatwirtschaft zurück, wenn er seinen Angestellten angemessene Löhne zahlt?
Eine hohe Staatsquote senkt den privaten Konsum und Investitionen - da können Sie sich gern auf den Kopf stellen. ;)

Verfasst: Mo 27. Okt 2008, 10:59
von Montgomery Scott
Original von SRM
Eine hohe Staatsquote senkt den privaten Konsum und Investitionen - da können Sie sich gern auf den Kopf stellen. ;)
Ziel der Privatwirtschaft muss es also sein, dass der Staat seinen Angestellten Hungerlöhne zahlt? =)

Verfasst: Mo 27. Okt 2008, 11:00
von SRM
Original von Montgomery Scott

Ziel der Privatwirtschaft muss es also sein, dass der Staat seinen Angestellten Hungerlöhne zahlt? =)
Hungerlöhne? Da haben wir offenbar - erstaunlicherweise - eine sehr unterschiedliche Interpretation.

Verfasst: Mo 27. Okt 2008, 11:20
von Montgomery Scott
Nein, das wäre aber die Konsequenz aus Ihrer genannten Leitlinie. Oder alternativ: Was Sie da erzählen, ist völlig unlogisch.

Verfasst: Mo 27. Okt 2008, 11:28
von SRM
Original von Montgomery Scott
Nein, das wäre aber die Konsequenz aus Ihrer genannten Leitlinie. Oder alternativ: Was Sie da erzählen, ist völlig unlogisch.
Dann haben Sie die Zusammenhänge offenbar nicht verstanden. ;) Eine nachhaltige und zukunftsfähige Steigerung des verfügbaren Einkommens kann nur privatwirtschaftlich erfolgen, eine andere Möglichkeit gibt es nicht.

Verfasst: Mo 27. Okt 2008, 15:38
von Palin Waylan-Majere
Fragt sich nur wessen Einkommen...

Verfasst: Mo 27. Okt 2008, 15:42
von SRM
Original von Palin Waylan-Majere
Fragt sich nur wessen Einkommen...
Das Einkommen des Normalbürgers. Dieser soll weniger von staatlichen Gehältern abhängig sein und zu wirtschaftlichem Handeln animiert werden.

Verfasst: Mo 27. Okt 2008, 16:16
von Palin Waylan-Majere
Das Einkommen des Normalbürgers steigt also, wenn der Staat die Löhne senkt.

Verfasst: Mo 27. Okt 2008, 17:44
von SRM
Original von Palin Waylan-Majere
Das Einkommen des Normalbürgers steigt also, wenn der Staat die Löhne senkt.
Nein. Die Abhängigkeit der Wirtschaft vom Staat sinkt, dadurch steigt die Attraktivität privatwirtschaftlicher Jobs und dadurch steigt das verfügbare Einkommen.

Verfasst: Mo 27. Okt 2008, 17:58
von Montgomery Scott
Original von SRM

Dann haben Sie die Zusammenhänge offenbar nicht verstanden. ;) Eine nachhaltige und zukunftsfähige Steigerung des verfügbaren Einkommens kann nur privatwirtschaftlich erfolgen, eine andere Möglichkeit gibt es nicht.
Es geht nicht um Steigerung sondern um Beibehaltung, das sollte sich doch nun wirklich aus dem Zusammenhang ergeben. Und die begründen Sie damit, dass es angeblich gut für die Wirtschaft wäre, wenn die Löhne der staatlich Bediensteten sinken. In der Konsequenz wäre der Wirtschaft dann damit geholfen, wenn man mehr oder weniger ganz auf die Entlohnung verzichten würde.

Wie Sie selbst sehen, Herr Unionskanzler, ist Ihre Begründung in einem Maße unsinnig, wie es nur noch von dem Gesetzesentwurf selbst übertroffen wird.