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Verfasst: Di 28. Okt 2008, 22:46
von Franz Sendlhofer
Original von Baudouin de Billancourt
Mich beeindruckt es ja, dass der Etat Hoffenheims nun wirklich nicht an den von Bayern, Dortmund oder Schalke heranreicht (genaue Zahlen kenne ich nicht) und der Verein dennoch erfolgreicher ist.
=) =)
Original von Peter Vain
Hoffenheim finde ich uebrigens durchaus liebenswert. Zwar fehlt dem Verein eine Fankultur, aber ich denke dass das mit der Zeit besser wird.
Es sind alles Leute, die ohne Hopp nie zur TSG gehen würden.
Deren "Szene" wird in 100 Jahren nicht anerkannt worden sein.
Original von Matt Suchard
Mich wuerde jetzt allerdings auch mal die Sendlhofer'sche Definition eines "Traditionsvereins" interessieren. Woran genau wird das denn nun fest gemacht?
Ein Traditionsverein hat eine Identität, die so wie sie ist, nur er selbst hat. Er ist unverwechselbar, hat Legenden hervorgebracht, ist in der Bevölkerung verwurzelt, hat sich weitestgehend von alleine entwickelt.
Bayer Leverkusen ist für mich kein Traditionsverein. Was wäre der Verein ohne Bayer? Also.
Greuther Fürth ist auch kein Tradtitionsverein. Er hat zwar eine große Vergangenheit, wurde in quasi Pionierzeiten Meister, aber nützt alles nix, wenn der Anhang eher bescheiden ist.
Dies soll aber nicht heißen, Tradition setzt Erfolg voraus. Der SV Waldhof, nie Meister oder Pokalsieger, aber immer verbunden mit Namen/Begriffen wie Otto Siffling, Wunder Waldhof, Herberger, Schlappi ist Traditionsverein; Arbeiterverein.
Verfasst: Di 28. Okt 2008, 22:56
von Joseph A. Gladstone
Tja, aber es braucht Zeit, sich zum Traditionsverein zu entwickeln. Wie mir diese vereinsverliebten Trotteldiskussionen doch immer auf die Nerven gehen...
Verfasst: Di 28. Okt 2008, 23:00
von Franz Sendlhofer
Nur kann sich heutzutage nicht wirklich ein Verein zu einem Traditionsverein entwickeln.
Verfasst: Di 28. Okt 2008, 23:01
von Palin Waylan-Majere
Original von Joseph A. Gladstone
Tja, aber es braucht Zeit, sich zum Traditionsverein zu entwickeln. Wie mir diese vereinsverliebten Trotteldiskussionen doch immer auf die Nerven gehen...
Musst es ja nicht lesen. Den Trottel kannst du dir übrigens sparen.
Verfasst: Di 28. Okt 2008, 23:04
von Joseph A. Gladstone
Nein.
Verfasst: Mi 29. Okt 2008, 01:46
von Matt Suchard
Ein Traditionsverein hat eine Identität, die so wie sie ist, nur er selbst hat. Er ist unverwechselbar, hat Legenden hervorgebracht, ist in der Bevölkerung verwurzelt, hat sich weitestgehend von alleine entwickelt.
Bayer Leverkusen ist für mich kein Traditionsverein. Was wäre der Verein ohne Bayer? Also.
Ohne Bayer wuerde es den Verein in der Form wahrscheinlich nicht geben. Was genau tut das aber zur Sache?
Zu den anderen Punkten:
Identitaet:
- Ur-Leverkusener Institution, Macht am Rhein
Legenden:
- Europapokalsieg 88, Klassenerhalt 1995/96, Ewiger Zweiter

- Ulf Kirsten, Cha Bum-kun, Tante Kaethe, Calli
Verwurzlung:
- mit ueber 10.000 Mitgliedern (innerhalb aller Sparten) in einer 160.000 Einwohnerstadt kann man wohl durchaus von Verwurzlung sprechen. Erste deutsche Ultra-Szene usw. tun da ihr Uebriges.
Eigenstaendigkeit:
04 hat halt nen Dauersponsor...so what?
Original von Palin Waylan-Majere
Den Trottel kannst du dir übrigens sparen.
Original von Palin Waylan-Majere
Wann und wie ich rede, musst du schon mir überlassen, Schnuckel.

Verfasst: Mi 29. Okt 2008, 02:17
von Palin Waylan-Majere
Der "Schnuckel" war wiederum eine Zitation aus nem anderen Thread, die gute Frau Böhm muss damit schon umgehen können. Das Gladstone sich seinen Trottel sparen kann, war auch nur meine Empfehlung an ihn. So bleibt er halt dabei, dass Fußballfan = Trottel gilt, sein Problem.
Zu Leverkusen möchte ich mal anmerken, dass die ganzen Vereine in der DDR quasi identisch mit ihrem Betrieb gewesen sind. Klar war kaum ein Spieler von Lok Leipzig tatsächlich Reichsbahner, aber die waren halt der offizielle Arbeitgeber. So what? Die Besetzung durch den Bayerkonzern hat den Vorteil, dass diese Identität nicht ohne weiteres von irgendwelchen Leuten "gekauft" werden kann, die gar nichts mit ihm zu tun haben, siehe Gazprom.
Verfasst: Mi 29. Okt 2008, 15:52
von Joseph A. Gladstone
Das habe ich so aber nicht gemeint. Ich bezeichne Fußballfans nicht als Trottel, ich gucke selber gerne Fußball. Ich finde es nur grenzwertig, wenn man daraus einen weltenbewegenden Streit macht.
Verfasst: Mi 29. Okt 2008, 19:00
von Wolfgang Müller
Original von Franz Sendlhofer
Ein Traditionsverein hat eine Identität, die so wie sie ist, nur er selbst hat. Er ist unverwechselbar, hat Legenden hervorgebracht, ist in der Bevölkerung verwurzelt, hat sich weitestgehend von alleine entwickelt.
Bayer Leverkusen ist für mich kein Traditionsverein. Was wäre der Verein ohne Bayer? Also.
Greuther Fürth ist auch kein Tradtitionsverein. Er hat zwar eine große Vergangenheit, wurde in quasi Pionierzeiten Meister, aber nützt alles nix, wenn der Anhang eher bescheiden ist.
Dies soll aber nicht heißen, Tradition setzt Erfolg voraus. Der SV Waldhof, nie Meister oder Pokalsieger, aber immer verbunden mit Namen/Begriffen wie Otto Siffling, Wunder Waldhof, Herberger, Schlappi ist Traditionsverein; Arbeiterverein.
=) =) =) =) =)
Boah, ey, ist dass ne schwammige Argumentation. Du machst dir die Welt auch, wie sie dir gefällt? Gell?
Mit dem Bayer sind Namen wie Haberland, Udo Lattek (der hat bei Bayer gespielt), Rüdiger Vollborn, Rene Adler und viele andere verbunden.
Verfasst: Mi 29. Okt 2008, 19:03
von Fabian Montary
Wie wäre es mal mit ein wenig mehr Respekt einander?