RE: Programm des Demokratischen Zentrums
Verfasst: So 17. Aug 2008, 12:47
Sicherlich zustimmenswert und ein Projekt, an dem sich alle relevanten Kräfte beteiligen sollten. Gegebenenfalls etwas sogar für eine über die Unionsregierung herausgehende Projektgruppe.Original von Michael Schneider
Die Union braucht eine angemessene visuelle Präsentation[...]
Die Unionsländer sind oft schlecht vertreten im Unionsrat und noch öfter schlecht verwaltet. Das System der kurzfristigen Unionsverwaltung greift insofern nicht mehr, als dass es nur für kurze Perioden gedacht war aber schon fast zur Dauereinrichtung an mancher Stelle wird und sich mit unfähigen und faulen Amtsinhabern lediglich abwechselt.
Zwar stimmt die These der schlechten Vertretung im Unionsrat in Teilen, allerdings teile ich die gleiche Sorge für das Unionsparlament. Wenn sich die Aktivität von einigen Parlamentariern ansieht, so nimmt sich das mit den Damen und Herren aus dem Unionsrat nicht viel, sondern liegt in Teilen noch darunter. Der Fehler ist also nicht im Unionsrat zu suchen, sondern vielmehr in einer schlechten Personallage insgesamt. Es ist daher verfehlt, hier den Schwarzen Peter dem Unionsrat zuzuschieben.
Eine klare Absage ist an die an anderer Stelle geäußerten Zentralismus-Überlegungen des Herrn Schneider sind blanker Hohn. Von der Unionsregierung eingesetzte Unionskommissare zur Verwaltung der LÄnder führen zur Gleichschaltung. Das darf kein Ziel sein.
Deshalb plädiere ich für eine Abschaffung des Unionsrates und plädiere stattdessen dafür das Unionsparlament anteilig aus unionsweit gewählten Vertretern und Unionsländerweise gewählten Vertretern über Listenwahl zu besetzen.
Alte VU/Poppinga-Forderung. Es ist schön, daß die von der Liste Schneider übernommen wurde.
Verkehr
Verkehr ist keine Unionskompetenz, insofern sind bis zu einer Verfassungsänderung alle Ausführungen hier reine Absichtserklärungen. Wie schwer Verfassungsänderungen durchzubekommen sind, wurde diese LP wieder sehr deutlich. Die VU hat mehrfach versucht, die Kernkompetenzen der Union auszuweiten, jedes Mal scheiterte es am Unionsrat.
Dazu vermerken wir ausdrücklich: sollte es kurzfristig kein Privatunternehmen geben, dass den unionsweiten Transport wie gewünscht gewährleisten kann muss der Staat entsprechend einspringen und eine staatliche Bahngesellschaft gründen, ebenso wie dann in der Luft ein staatliches Luftfahrtunternehmen gebraucht wird, daß den Transport in Grundversorgung sicherstellt.
Keine sozialistischen Experimente! Die Liste, die mit "Familie-Heimat-Arbeit" wirbt, zeigt hier wieder ihre zentralistisch-linksnationalistische Fratze.
Leider wurde unsere Forderung hier wohl nicht so ganz verstanden. Ein Attorney General ist nicht Jutizminister in Personalunion mit dem Unionsstaatsanwalt, sondern vielmehr eine von der Regierung unabhängige, rechtsberatende und anklagende Behörde, aber eben kein Teil der Regierung. Erst informieren, dann schreien, Schneider!unabhängige Justiz
Die Forderungen der VU nach einem Justizminister in Personalunion mit dem Unionsstaatsanwalt ist eine Absage zu erteilen.
Und dies, als eines der wenigen wahren hohen Errungenschaften unseres Landes, müssen wir erhalten.
Mir fallen noch viel mehr große Errungenschaften dieses Landes ein. Peinlich, daß die Liste Schneider ihre Heimat so geringschätzt, aber durchaus bezeichnend.
Außenpolitik
Nicht eine klare Aussagen zu möglichen Bündnissen etc.
Was die Verteidigung & Sicherheitspolitik angeht, so ist das Programm der Liste Schneider eine Katastrophe. Nicht nur, daß kein Wort über unsere Veteranen und deren Wertschätzung verloren wird, es wird auch die Amnestie abgelehnt, die unser Land dringend nötig hätte.
Es bleibt klar, die zentralistisch-linksnationalistischen Pläne des Herrn Schneider sind keine Alternative, für niemanden. Wer Heimatliebe will, der wählt VU, wer sozialistische Experimente will, kann gleich zur LL gehen.